Wohnungsnot: Immer mehr Obdachlose in Dortmund!

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Während die etablierten Politiker nicht müde werden, zu betonen, welchen Aufschwung Dortmund vermeintlich erleben würde, explodiert die Zahl der Wohnungslosen: Nach einem Bericht des Lokalsenders „Radio 91.2“ verzeichnete beispielsweise alleine die Beratungsstelle der Diakonie einen Anstieg auf 1900 Anfragen, ganze 60 Prozent mehr, als im Jahr zuvor. Einer hohen, dreistelligen Zahl von Obdachlosen auf den Straßen der Westfalenmetropole stehen gerade einmal 70 Betten in der Männerübernachtungsstelle aus, die zudem aufgrund einer hohen Kriminalitätsbelastung, insbesondere durch ständige Diebstähle, verrufen ist. Auf Hilfe seitens der Stadt können sich die Betroffenen nicht verlassen: Obwohl zahlreiche Notunterkünfte für Asylbewerber, die mittlerweile in Wohnraum umgesiedelt worden sind, leerstehen, werden diese Kapazitäten nicht für Wohnungslose genutzt. Ein Zustand, der belegt, mit welcher Doppelmoral deutsche Obdachlose im eigenen Land zu Menschen zweiter Klasse sein. Umso wichtiger bleibt es deshalb, soziale Hilfsprojekte zu unterstützen, sowie gleichzeitig auf die Zustände hinzuweisen, die Menschen auf die Straße drängen – in erster Linie die massive, soziale Ungleichheit in Deutschland, die Menschen erst in die Existenznot drängt, sowie die anhaltende Masseneinwanderung, durch die der begrenzte Wohnraum ohnehin weiter verknappt wird.

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