Hintergrundrecherche: Wie Stadt und EU das linksextreme Zentrum Nordpol fördern und linke Gewalttäter finanziell unterstützen

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Seit 2013 betreiben Linksextremisten an der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt in einer ehemaligen Gaststätte das „Nordpol“, einen mittlerweile beliebten Treffpunkt für verschiedenste Initiativen und Protagonisten. Nachdem sich die nationale Oppositionspartei DIE RECHTE bereits seit Längerem für eine Schließung dieses Zentrum einsetzt, hat auch die Dortmunder AfD nach den schweren Ausschreitungen im Oktober 2017 die Gefahr erkannt, die für die öffentliche Sicherheit in der Nordstadt von den Besuchern des Nordpols ausgeht. Seinerzeit attackierten etwa 40 Teilnehmer eine Solidaritätsfeier für das linksextreme, verbotene Internetportal „Indymedia Linksunten“ Polizeibeamte, die wenige Meter entfernt einen flüchtigen, nordafrikanischen Messerstecher festnehmen wollten (das „DortmundEcho“ berichtete). Zwar löste der Vorfall auch unter den etablierten Parteien eine kurzzeitige Debatte über den Umgang mit der Räumlichkeit aus, doch mittlerweile scheinen SPD, CDU und Co wieder zum Alltag übergehen zu wollen, statt den Linksextremisten zumindest den finanziellen Nährboden zu entziehen. Denn: Sowohl die Stadt Dortmund, als auch die europäische Union, haben in der Vergangenheit den Trägerverein der Räumlichkeit finanziert und somit die Entstehung des „Nordpols“ überhaupt erst ermöglicht. Unlängst flossen sogar mehrere tausend Euro an ein Konzert, in dem verschieden Bands besungen haben, wie sie Polizisten angreifen und aus der Nordstadt jagen möchten. Einen Aufruf, dem das Besucherklientel kurze Zeit später gefolgt ist.

2114 Euro für Konzertreihe mit linken Gewalt-Hiphoppern

Wie die Stadtverwaltung auf eine parlamentarische Initiative der AfD antwortete, die mittlerweile gemeinsam mit der NPD / DIE RECHTE – Gruppe im Stadtrat und den Ausschüssen gegen das Zentrum mobilisiert, förderte die Stadt Dortmund mit Mitteln aus dem Kulturetat eine „Konzertreihe mit regionalen Bands“. Exakt 2114,29 Euro flossen an die „Unabhängige Ladeninitiative e.V. (kurz „ULI)“, den Trägerverein des Nordpols. Explizit unterstützt wurden damit drei Konzerte am 26.02.2017, am 11.03.2017 und am 24.03.2017 – vor allem der letzte Termin, ein Rap-Konzert, wurde zum Treffen des „Who is who“ der linken Gewaltmusiker. Aufgetreten war beispielsweise der Antifa-Rapper „Pyro One“, der als „einer der sperrigsten und außergewöhnlichsten Zeckenrapper*innen“ (Genderung als Originalzitat) beschrieben wird.

Nicht nur geschmacklos, sondern mutmaßlich sogar strafrechtlich relevant, wird es beim Hauptact des damaligen Konzertes, der Rappergruppe „AMK“. Der Bandname steht ausgeschrieben für „Arbeit mein Kryptonit“, Frontmann der Band ist der aus Unna stammende Tim M., der früher als „Gimmick“ erste Anfänge in der linken Musikszene machte und seit etwa 8 Jahren in der Dortmunder Nordstadt wohnhaft ist. In den Liedern von „AMK“, die sich bewusst als „Vaterlandsverräter“ bezeichnen, wird offen zur Gewalt gegen Polizisten aufgerufen: „Ich zünd die Bullenwache an, reicht mir das Feuerzeug – schnell“, heißt es von der Musikgruppe, deren Mitglieder nur wenige Meter von der Nordwache entfernt wohnen, an der es in der Vergangenheit mehrmals zu Brandstiftungen durch Linksextremisten gekommen war. In ihrem Lied „Arische Bullen“ besingt „AMK“ vermeintlich rassistische Einstellungen bei Polizisten und solidarisiert sich mit Drogenhändlern auf der Münsterstraße, welche explizit benannt wird, womit sogar ein direkter Bezug zum “Nordpol” hergestellt wird, dessen Klientel eng mit den – zumeist afrikanischen – Drogendealern im Kreuzungsbereich zur Mallinckrodtstraße verbandelt ist. Offen werden die Gewaltphantasien in dem Lied „Stein“ besungen, das von Straßenkämpfen mit der Polizei handelt:

Ich bin den Staat am verfluchen und will Scheiben einschlagen / Jeder Stein der fliegt, ist ein guter Stein, Hauptsache er fliegt weit und landet beim richtigen Ziel, jeder Stein hat ein konkretes Ziel, das es zu treffen gilt, uniformiert oder zivil / Und Du kickst die Tränengaskartusche like Beckham, dieser magische Moment, wenn die Bullen endlich wegrennen

Angesichts solcher Texte wären die Musiker von „AMK“ eher ein Fall für den Staatsanwalt, etwa wegen der Billigung von Straftaten wie Brandstiftungen oder dem Aufruf zu gefährlichen Körperverletzungen, als für eine Förderung mit öffentlichen Geldern. Doch im Dortmund von Oberbürgermeister Ullrich Sierau und seinem SPD-Kollegen, Stadtkämmer Jörg Stüdemann, werden linksextreme Musiker, die mit Gewaltphantasien gegen Polizisten (und im Übrigen auch gegen Anhänger rechter Organisationen) ihr zwielichtiges Publikum unterhalten, sogar finanziell verhätschelt.

EU finanzierte den Aufbau des „Nordpols“ mit 6500 Euro

Nicht nur der laufende Geschäftsbetrieb des „Nordpols“ kann sich über Zuschüsse aus Staatskassen freuen: Als die Zahl der Veranstaltungen in dem linken Zentrum noch überschaubar war, sprang die EU ein und entschied sich, im Rahmen des Förderprogrammes „Jugend in Aktion“ zwischen Januar und Juni 2014 insgesamt 6500 Euro für den Trägerverein des Nordpols zur Verfügung zu stellen. In der damaligen Zuwendungsbegründung heißt es:

Mit Hilfe diesen Projektes soll in der Dortmunder Nordstadt ein offener Treff für Jugendliche und junge Erwachsene weiter etabliert werden, der über Workshops, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen ermöglichen soll, dass Erfahrungen von Ausgrenzung und Fremdheit zu reflektieren, kritisch zu hinterfragen und künstlerisch zu bearbeiten.

Eine wahrlich beschönigende Umschreibung für die Einrichtung eines linksextremen Szenetreffs, dessen Gönner offenbar auch in den diversen EU-Programmen sitzen, mit denen die Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung in die Hände von – überwiegend langzeitstudierenden – Linksextremisten transferiert werden.

Trägerverein mit Sitz in weiterem, linken Zentrum

Die Verstrickung der verschiedenen, linksextremen Akteure Dortmunds wird auch bei einem genaueren Blick auf den Trägerverein „Unabhängige Ladeninitiative e.V. (ULI)“ deutlich, der seinen Sitz in der Braunschweiger Straße 22 hat – wenige hundert Meter vom „Nordpol“ entfernt, im linken Zentrum „Langer August“, das als Bindeglied zwischen jugendlichen Antifas und Altlinken Aktivisten fungiert. Wie das „DortmundEcho“ bereits 2016 berichtete, waren im Trägerverein des „Langen August“ beispielsweise der Betreiber des „Anarchistischen Zentrums“ an der Scharnhorststraße, Sascha Bender, sowie der linke Gewalttäter Lukas Becker, der zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden war, nachdem er mit zwei Gesinnungsgenossen einen politisch missliebigen Mann am Nordmarkt zusammengeschlagen hatte, ebenso als Vorstandsmitglieder aktiv, wie der langjährige Anmelder verschiedener Antifa-Demonstrationen, Thomas Nueckel oder der ehemalige Linkspartei-Oberbürgermeisterkandidat Helmut Manz. Und, wenig überraschend: Auch der „Lange August“ streicht staatliche Zuschüsse ein.


Im “Langen August” an der Braunschweiger Straße sitzt der Trägerverein des “Nordpols”

Die Förderung linksextremer Zentren durch Stadt und EU findet in den Massenmedien keine Erwähnung, schließlich greifen die etablierten Parteien regelmäßig auf ihr „antifaschistisches Fußvolk“ zurück, wenn politisch Andersdenkende bekämpft werden müssen. Umso notwendiger ist deshalb die Schaffung einer kritischen Gegenöffentlichkeit, die nicht nur die Verstrickungen der Linksextremisten an die Öffentlichkeit bringt und aufdeckt, welche Summen jährlich an solche Personenkreise fließen, sondern vor allem aufzeigt, dass Dortmunds Stadtführung keine Berührungsängste mit linksextremen Gewalttätern hat und sich bis heute nicht klar positioniert hat, eine zukünftige Förderung ähnlicher Projekte kategorisch auszuschließen. Der öffentliche Druck, den die nationale Opposition um die Partei DIE RECHTE, unterstützt von der rechten Ratsgruppe, erzeugt und dem sich die AfD mittlerweile angeschlossen hat (nachdem sie sich in Dortmund vor knapp zwei Jahren sogar selbst noch mit einem linksextremen Zentrum solidarisch erklärte, was auch parteiintern zu großer Kritik führte), ist längst notwendig und hält den Etablierten den Spiegel vor. Die Ziele sind dabei klar: Zunächst müssen sämtliche Finanzierungen aufgedeckt werden, um durch erzeugten Druck ein Ende weiterer, staatlicher Förderung linker Zentren zu erwirken. Und langfristig gilt es, dem „Nordpol“, „Langen August“, „Black Pigeon“ und Co vollständig den Boden zu entziehen und für den Ladenschluss zu sorgen!

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7 Kommentare

    • Den linken Chaoten und Ihren Förderern sollte man ein Hinflugticket zum Nordpol spendieren, … aber nur mit Sommerbekleidung.- Die verhungernden Eisbären würden sich freuen 😉

  1. So sind die Dämonkraten, angeblich gegen Gewalt, finanzieren aber die linken Gewalttäter mit dem Geld der arbeitenden Bevölkerung.

    Die Dämonkratie muss weg!

  2. OT, aber könntet ihr eine solche Karte auch für Dortmund erstellen ?

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article173227076/NPD-veroeffentlicht-auf-Google-Maps-Karte-mit-Asylunterkuenften.html

    Die NPD veröffentlicht im Internet eine Karte, auf der Berliner Flüchtlingseinrichtungen verzeichnet sind – mit den Handynummern von Mitarbeitern.

    Die NPD schreibt, mithilfe der Karte könne sich jeder informieren, „welche interessanten ungebetenen Gäste sich in Ihrer Nachbarschaft tummeln, wer für die Überfremdung unserer Heimat verantwortlich ist, wer finanziell an den Hunderttausenden Migranten Profit erzielt und an wen Sie sich wenden können, wenn Sie eine Beschwerde direkt vor Ort entrichten wollen“. Die Informationen stammen nach Angaben der Partei aus öffentlich zugänglichen Quellen.

    Hier geht´s zur Karte:

    https://www.npd-berlin.de/asylheimkarte-berlin2018/

    🙂

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