Trotz Wohnraumknappheit: Grüne gegen Neubau von Wohnungen in Mengede

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Noch ist die Zukunft des ehemaligen N&E-Geländes an der Dönnstraße in Mengede unklar, doch laut Informationen der Stadtverwaltung gibt es einen Investor, der auf der Industriebrache nicht nur eine Kindertagesstätte errichten möchte, sondern auch ein betreutes Wohnen für Senioren, sowie regulären Wohnungsbau. Eine solche Nachricht dürfte angesichts der Wohnraumknappheit in Dortmund, die in vielen Stadtteilen schon zu einer deutlichen Verteuerung des Mitspiegel geführt hat, eigentlich im Interesse der Allgemeinheit positiv begrüßt werden. Nicht so bei den Grünen in der Bezirksvertretung Mengede: Sie wünschen sich stattdessen einen Park-and-Ride-Parkplatz oder alternativ eine Gewerbenutzung, schließlich würde die Partei davon ausgehen, dass „der Boden dort stark kontaminiert ist“. Konkrete Behauptungen, die ihre Behauptung stützen, können freilich nicht vorgebracht werden, allenfalls Spekulationen über mögliche Reste des längst zurückgebauten Säureharzbecken stehen im Raum. Aber solche Details stören den Grünen, der ideologisch eben sein Lieblingsprojekt ÖPNV-Ausbau über alles andere stellt, nicht. Statt Wohnraum für zahlreiche Menschen zu schaffen, soll es dann doch bitte lieber ein Parkplatz sein, der an den ÖPNV angeschlossen ist.

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