Zu wenig rechte Gewalt? „Opferberatungsstelle“ beschwert sich

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Offenbar gibt es zu wenig rechte Gewalttaten in Dortmund. Zu diesem Schluss kommt der Leser eines Artikels bei den „Nordstadtbloggern“, in dem über die Tätigkeit der sogenannten „Opferberatungsstelle BackUp“ berichtet wird, die seit 2011 Opfer von – vermeintlich – fremdenfeindlicher oder rechter Gewalt begleitet. Nachdem die Zahlen der rechten Gewalttaten (sowie derer, die fälschlicherweise als rechtsmotiviert eingestuft werden) in Dortmund in den vergangenen Jahren stetig gesunken sind, hatte die Beratungsstelle zunächst ihren Wirkungskreis ausgeweitet und hat jetzt eine neue Kampagne gestartet: „Melde rechte Gewalt“, heißt es nun und suggeriert, dass die Dunkelziffer doch erstaunlich hoch sein müsse, schließlich würde von alleine niemand Kontakt zur Beratungsstelle aufnehmen. Welches verquerte Verhältnis zur Realität die Protagonisten dieser Beratungsstelle, die von der Stadt Dortmund jährlich in sechsstelliger Höhe gefördert wird, haben, zeigt sich an einem Beispiel: Wie u.a. auch das „DortmundEcho“ berichtete, wurden vor rund zwei Wochen einige Linksextremisten auf „Outingplakaten“ der Öffentlichkeit vorgestellt und dabei offenbar von rechten Aktivisten ein beliebtes Mittel der linken Diffamierungsfront aufgegriffen, wobei der Spiegel in die andere Richtung gehalten wurde. Was auf der einen Seite Zivilcourage ist, wird auf der anderen Seite plötzlich „rechte Gewalt“. Wohlgemerkt: Gewalt, die von einem Plakat ausgeht, das irgendwo an einem Stromkasten klebt und wohl vom nächsten, linken Passanten abgerissen wird – wer solche Gewaltphantasien herbeiredet, dem muss es eindeutig an körperlicher Gewalt mangeln.

Sinkende Gewaltstraftaten bei vermehrten, rechten Aktivitäten

Dabei könnte die sogenannte „Opferberatungsstelle“ ihre Aktivitäten eigentlich zufrieden einstellen und bilanzieren, dass die Zahl rechter Übergriffe stetig sinkt – ein Faktor dürfte dabei auch die konstante, politische Arbeit der Partei DIE RECHTE sein, die ihre Arbeit stetig professionalisiert und vielen Menschen Möglichkeiten der inhaltlichen Mitarbeit bietet, wodurch mituter verhindert wird, dass sich angestauter Frust über die politischen Verhältnisse beispielsweise an Einwanderern entlädt, die letztendlich auch Leidtragende des Bevölkerungsaustausches sind, während die Entscheidungsträger, denen der Protest gelten muss, weit entfernt in Berlin residieren. Nicht zuletzt die in Selbstauflösung befindlichen Antifa-Strukturen haben zudem dazu beigetragen, dass die Zahl der sogenannten “Rechts-Links-Auseinandersetzungen” in Dortmund in den vergangenen Jahren praktisch gegen 0 gesunken ist, ganz unabhängig davon, dass es sich auch in der Vergangenheit bei angeblich rechter Gewalt letztendlich – nicht selten richterlich bestätigt – häufig um zulässige Notwehr gehandelt hat. Kurzgefasst: Keine guten Zeiten für eine Opferberatungsstelle, der die Opfer ausgehen und die deshalb verzweifelt auf der Suche nach neuem Klientel ist. Aber vielleicht ist die Lösung manchmal ganz nah: Es gibt schließlich sogar Leute, die sich eine rechte Messerattacke erfinden, um mediale Aufmerksamkeit zu genießen und gleichzeitig im “Kampf gegen Rechts” aufzustacheln. Dumm nur, wenn der Schwindel auffliegt.

Bildquelle: Stefan Bayer / pixelio.de

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