Keine anderen Probleme: SPD und Grüne wollen Taxivorfahrt zum Rathaus bis zur Eingangstür

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Breite Teile der Dortmunder Bevölkerung sind armutsgefährdet, die öffentliche Sicherheit ist gefährdet und ein Volksaustausch findet, für jedermann erkennbar, statt. Doch in der Bezirksvertretung Innenstadt-West haben die Politiker von SPD und Grünen einen Missstand gefunden, der dringend beseitigt werden muss: Bisher können Taxen nicht unmittelbar bis zur Eingangstür des Rathauses vorfahren, sondern müssen einige Meter entfernt halten. Für den Politiker von heute, der auf Bequemlichkeit setzt – vor allem dann, wenn der Bürger zahlen darf – ist das natürlich ein Zustand, der nicht hingenommen werden darf. Unter dem Deckmantel der Barrierefreiheit wollen die beiden Blockparteien die Verwaltung auffordern, den Eingangsbereich des Rathauses so umzugestalten, dass Taxen unmittelbar vorfahren können und gleichzeitig auch die notwendigen Erlaubnisse in der Verkehrsführung zu schaffen, damit der Friedensplatz von Taxen befahren werden kann. Es scheint für diese Damen und Herren offenbar keine dringenderen Probleme in unserer Stadt zu geben. Zu hoffe bleibt, dass diesem Wahnsinn bei der nächsten Kommunalwahl ein Ende bereitet wird und sich wirklich Sorgen und Nöte der Bürger endlich wieder im Mittelpunkt befinden.

Übrigens: Zur Situation der Hannibal-Mieter befindet sich auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Innenstadt-West kein Wort. Die Taxivorfahrt für „unsere“ Politiker ist offenbar wichtiger, als 800 Menschen, die binnen weniger Stunden aus ihren Wohnungen vertrieben wurden und z.T. bis heute keine angemessene Unterkunft finden können. Ein beschämender Zustand!

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