Merkwürdiger „Aufruf“ der Antifa Union zum 14.April: Niemand hat mehr Lust auf Anti-Nazi-Demos in Dortmund…

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Dortmunds Antifa-Szene hat es nicht leicht: Seit vielen Jahren versuchen die Genossen – mit unterschiedlichem Erfolg – gegen rechte Demonstrationen in der Westfalenmetropole mobil zu machen. Nachdem zunächst noch bundesweite Unterstützung aus den linken Reihen erfolgte, ging die Resonanz immer weiter zurück, lediglich zum „Tag der deutschen Zukunft“ im Juni 2016 gab es noch einmal eine größere Unterstützungswelle. Nachdem die Organisatoren der Dortmunder Antifa-Bündnisse und des „BlockaDo“-Zusammenschlusses jedoch vollständig versagten, sämtliche Blockadeaktionen in sinnloser Herumsteherei endeten und eine Gruppe von etwa 500 Antifaschisten über viele Stunden hinweg auf einem Bahnsteig festgesetzt wurde, ohne einen einzigen Fuß auf Dortmunds Straßen gesetzt zu haben, brach die auswärtige Unterstützung jedoch gänzlich zusammen und es gelang den lokalen Antifaschisten seither nicht mehr, in nennenswerter Zahl zu mobilisieren. Auch im Hinblick auf den 14. April 2018, wenn die nationale Opposition unter dem Motto „Europa erwache“ auf die Straße geht, zeichnet sich ein ähnliches Debakel ab: Es wurde nicht einmal versucht, überregional zu mobilisieren, lediglich die „üblichen Verdächtigen“ aus mehreren Universitätsstädten in NRW kündigen ihr Kommen an. Während die jüngere Antifa-Generation um die „Autonome Antifa 170“ großspurig mit einem Bild eines brennenden Fahrzeuges mobilisieren, ist die ältere Generation um die ehemaligen Platzhirsche der „Antifa Union“ deutlich realistischer und weiß schon jetzt: Das wird nichts und jede Form von Verbalradikalismus lässt sich nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht mehr als realistisch verkaufen.

Kein Antifa-Event und keine Blockadechance

Wer hat schon Lust, jedes Jahr in Dortmund gegen einen von der Öffentlichkeit abgeschotteten Naziaufmarsch anzurennen? Wir jedenfalls nur wenig“, verkünden die Genossen zu Beginn ihres „Aufrufes“ und erklären wenig später, dass sie „nur allzu gut wissen, dass der Gedanke daran, sich auf den Weg nach Dortmund zu machen, bestenfalls ein gequältes Lächeln hervorbringen kann. Wir können und wollen aber auch nicht versuchen, die ständigen Naziaufmärsche in Dortmund zu vermeintlich spannenden Antifa-Events umzubiegen, bei denen es um möglichst große Bündnisse und ausgefeilte Strategien geht“. Letztendlich endet der linke „Aufruf“, bei dem die üblichen, rhetorischen Phrasen gedroschen werden, in ebenso überheblicher, wie realitätsferner Form gegen die politische Arbeit der Partei DIE RECHTE Stimmung gemacht wird, mit einer jämmerlichen Bitte, dass sich doch zumindest aus Prinzipiengründen jemand auf den Weg nach Dortmund machen könnte. Ob diesem Gejammer jedoch tatsächlich Folge geleistet wird, bleibt fraglich, die Zeiten linker Massenmobilisierung sind in Dortmund zumindest – und da wird wohl auch die „Antifa Union“ kaum widersprechen – erfreulicherweise vorbei.

Letztendlich wird wohl auch, wie bei den größeren, zurückliegenden Demonstrationen am 1. Mai 2017, dem 4. Juni 2016, dem 28. März 2015 oder dem 1. Mai 2014, ein größerer Polizeieinsatz das Aufzuggebiet der Rechten weiträumig von Gegendemonstranten absperren, während Anwohner und Passanten sich durchaus frei bewegen können und mit den Zielen der Versammlung erreicht werden. Bei realistischer Betrachtung müsste auch die Polizei mittlerweile einräumen, dass sich eine gewisse Routine gebildet hat, bei der nationale Demonstrationen störungsfrei verlaufen (selbst nach ständiger Rechtsprechung der zuständigen Verwaltungsgerichte ist mittlerweile bekannt, dass sämtliche Versammlungen von DIE RECHTE gänzlich friedlich bleiben), während auf der Gegenseite mögliche Störungen durch weiträumige Abschottungen bereits im Ansatz unterbunden werden. Mittlerweile liegen auch die letzten, größeren, massenhaften Ausschreitungen von Linksextremisten, die während der Proteste gegen den damaligen „nationalen Antikriegstag“ im Jahr 2011 zu verzeichnen waren, mehr als ein halbes Jahrzehnt zurück. Dass die Polizei Dortmund solche Ereignisse dennoch für ihre Gefahrenprogosen heranzieht, mag Taktik sein, um die eigene Argumentation zu stützen, mit einer sachlichen Würdigung hat das jedoch nicht mehr viel zu tun. Der freie Fall der linken Szene wird sich dagegen, Stand jetzt, auch am 14. April 2018 weiter fortsetzen und die konstante Arbeit von DIE RECHTE weitere Freiräume schaffen. Schon heute gehört Dortmund zu den wenigen, westdeutschen Großstädten, in denen pro Jahr mehrere Dutzend Veranstaltungen trotz vorheriger, öffentlicher Mobilisierung ohne Gegenproteste stattfinden. Daran sollte – und wird – weiter angeknüpft werden!

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19 Kommentare

  1. Die Antifa empfinde ich sowieso als merkelwürdige Sorossöhnchen, also untertänige Helfershelfer von Großkapitalisten.

    Ist von “Die Rechte” eine Kooperation mit Steve Bannon geplant, um die Antifa-Strukturen in Dortmund ein für alle mal zu zerschlagen und insgesamt das politische Ruder für eine volksfreundliche Politik herum zu reißen?

    Steve Bannon könnte bei der Veranstaltung „Europa erwache“ am 14. April ein guter Redner sein, der Aufmerksamkeit und viele Teilnehmer garantiert. Bannon hat ja die Befreiung von ganz Europa im Blick.

    Ich weiß, daß ist ein bisschen hoch gegriffen, aber er strebt ja wirklich eine Vernetzung der nationalen Freiheitskämpfer an.

    Der baldige Abgang der Antifa in Dortmund aber ist Hasssterben von seiner schönsten Seite.

  2. “Schon heute gehört Dortmund zu den wenigen, westdeutschen Großstädten, in denen pro Jahr mehrere Dutzend Veranstaltungen trotz vorheriger, öffentlicher Mobilisierung ohne Gegenproteste stattfinden. Daran sollte – und wird – weiter angeknüpft werden!”

    Freut Euch nicht zu früh:

    “Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!”

    Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD am 8. Mai 2016

    • Ist der Sohn von Stegner nicht bei der Merkelsöhnchentruppe Antifa?

      “Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Linkspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, falsch und gefährlich sind!”

      Die Moral der heutigen Politiker am Beispiel von Petra Hinz(SPD)
      https://www.youtube.com/watch?v=6cHs5arI-j0

      Wer von der Lüge lebt, stirbt an der Wahrheit.

        • @ Mietesel

          Dein Kommentar ist nichts als dummes Gequatsche, Mietesel.-
          Wer sich mit Titeln schmückt, für die er/sie nie eine entsprechende Ausbildung mit anschließender Prüfung bzw. Ablegung des Befähigungsnachweises durchlaufen hat, … ist nichts anderes als ein billiger und hergelaufener Hochstapler !!!-

          • Alerta Antifa on

            Ausbildung, Prüfung, Befähigungsnachweise….

            typischer Nazisprech, derlei Sachen führen doch nur zu Hass, Hetze und Ausgrenzung. Wer prüft, will andere menschenverachtend ausgrenzen.
            Als Vorzeigedemokraten benötigen wir so einen Tinnef nicht. Wir machen einfach und reden, daß wir es können. Das reicht.

            Wenn man sich hier nicht mehr mit Titeln schmücken kann, ist das nicht mehr mein Land.

            Alerta Alerta Antifa

          • “Wer sich mit Titeln schmückt”

            Seit wann ist “Studieren” ist ein Titel?

            Ich z.B. studiere wöchentlich die “Rote Fahne”, die “Queernews”, die Reden unseres demokratischen Bürgermeisters Sierau und die Reden unserer demokratischen Bundeskanzlerin. Folglich kann ich mich mit Recht “Student” oder “Studierter” nennen.

  3. @ Alerta / Mietesel

    Stelle mir da gerade so einige Szenarien mit ewigstudierenden linken Antifanten ohne irgendeinen Abschluß vor :
    z.B. im Baugewerbe :
    – null Ahnung von Baumaterialien und deren Festigkeit und Belastbarkeit für Zug- und Druckkräfte
    – null Ahnung von Statik bei Gebäuden, Brücken und Tiefbau
    – null Ahnung von geologischen, geographischen oder meteorologischen Einflüssen auf das Bauwerk

    … das Bauwerk würde gar nicht erst realisiert, es scheitert schon im Ansatz !

    oder bei der Navigation als Unterthema der Seemannschaft :

    – Wie liest sich eine Seekarte, …wie sind Untiefen und Hindernisse eingetragen ? – Ääääh, … weiß nicht.-
    – Wann und wo muß ich mit Tonnen und Bojen rechnen und wie sind diese gemäß der Fahrtrichtung gekennzeichnet ? – Ääääh, Tonnen und Bojen, … ääääh, … ist das nicht das gleiche ?
    – Wo rufe ich den Wetterbericht für den kommenden Törn ab und wie interpretiere ich diesen für den Verlauf der Reise ? – Ääääh, … keine Ahnung, … ääääh

    … das angenommene Containerschiff würde trotzdem nicht schon an der Hafenmole zerschellen, … weil die unfähigen Antifanten auf der Brücke und im Maschinenraum gar nicht erst in der Lage wären, vom Kai abzulegen !

    Genauso ist es : KEINE AHNUNG, … und zwar von NICHTS !!!

    • Demokratieschuetzerin on

      “… das Bauwerk würde gar nicht erst realisiert, es scheitert schon im Ansatz !”

      Das Bauwerk wird über Jahrzehnte weitergebaut und garantiert dem Antifaschisten einen sicheren Arbeitsplatz mit Spitzengehalt über Jahre. Wird gerade beim Flughafen Berlin so gemacht.

    • Alerta Antifa on

      Zunächst einmal, von wegen keine Ahnung von nichts. Ich habe Gender Studies studiert. Damit bin ich bei meiner Antifa Dortmund hoch angesehen. Du scheinst dich hingegen nur so mit komischen Nazi-Sachen wie diesen Bauquark und Seemannsgarn beschäftigt zu haben, die kein Mensch im leben braucht und keiner versteht.

      Bevor die Migranten da waren, standen doch in Deutschland gar keine Bauwerke, eben weil die Deutschen nichts bauen können. Deshalb benötigt Deutschland doch die fachkräftischen Entwicklungshelfer aus Afrika und dem nahen Osten. Dafür müssen wir, ganz nach unserer ewigen Kanzlerin, in Afrika und Arabien noch mehr Propaganda machen, weil die Fachkräfte sonst gar nicht zu uns finden in ausreichender Anzahl. ca. 4 Millionen Fachkräfte aus der Ferne benötigt Deutschland pro Jahr. Selbstverständlich müssen von diesen Fachkräften auch die Großfamilien nachziehen. Alles andere wäre unmenschlich.

      Das die Fachkräfte aus Afrika besonders gut bei der Navigation auf See sind, hat sich anscheinend bei dir noch nicht herum gesprochen. Viele kommen doch über das Mittelmeer zu uns. Jeder der in der Menschenrechtsoase der Bundesrepublik eintrifft, hat dadurch bereits bewiesen, daß er oder sie oder es (transgendergerecht) auf See navigieren kann. Diese Fachkräfte können sofort auf hoher See eingesetzt werden und gegen die Nichtmigranten ausgetauscht werden. Komme mir jetzt bloß nicht wieder mit deiner Ausbildung, Prüfung, Befähigungsnachweise….

      Die Ankommlinge sind überdies Reiseerfahren, eine Schlüsselqualifikation, damit die Firmen diese überall auf der Welt flexibel einsetzen können. Die Kombination aus Reiseerfahrung und Navigationsqualifikation expertiert diese Menschen die Containerschiffe zu steuern. Denk doch mal an all die Waffenexporte, die die Bundesrepublik in die Welt verschiffen muss, um den Frieden zu sichern. Die Migranten kennen die Welt und können daher die Containerschiffe mit den Bundeswaffen idealerweise direkt in die Krisengebiete zur Befriedigung verfrachten. Ich bin mir sicher gerade jetzt ist ein Containerschiff mit den neuesten Bundeswaffen nach Afrin unterwegs. Du könntest daher ruhig mehr Dankbarkeit gegenüber unserer geliebten Demokratie zeigen!

      Wir Demokraten machen Europa schwarz.
      Africa welcome! Wir haben Platz für ganz Afrika.

      Alerta Alerta Antifa

      • @ Alerta

        Die Migranten navigieren nicht, … sie haben keinerlei Einfluß auf die Fahrtrichtung, denn sie treiben mit den Meeresströmungen, … bis sie mit etwas Glück von einem Schiff der die schwerstkriminellen Schlepperorganisationen unterstützenden NGO`s aufgefischt werden.-

      • @ Alerta

        Kein mensch braucht also “Bauquark” ?-
        Kein Mensch braucht angeblich auch “Seemannsgarn” ?-

        Welches Haus wollten die linken Zeckenschmarotzer denn rechtswidrig besetzen, … in welchem “Autonomen Zentrum” wollten sie denn tagtäglich im Drogenrausch dahinvegetieren, … wenn es keinen “Bauquark” gäbe, … also Menschen, die durch ihr erlerntes Wissen in den Unis oder durch Berufsausbildungen im Baugewerbe in der Lage waren, diese Gebäude zu errichten ?!-

        Mit welchem “Sillyphone” würdest Du Deine Zeit verschwenden, welche abgehalfterten Second-Hand-Klamotten würdest Du auftragen und sogar, … welchen Shit würdest Du rauchen, … wenn es kein “Seemannsgarn” gäbe und all diese Dinge nicht irgendwann mal ein Containerriese aus Ostasien herangeschippert hätte, … bedient und gesteuert von ausgebildeten und in der Seemannschaft erfahrenen “Popeye”-Seeleuten ?!-

      • @ Alerta

        Welche “zukunftsweisenden bautechnischen Innovationen” wollen die afrikanischen “Baufachkräfte” den “unbedarften Einheimischen” hier in Europa denn “nahebringen” ?-
        Etwa riesige Lehmhütten mit einer Strohdachkuppel ?-
        Ich möchte nicht falsch verstanden werden, … Lehm ist ein hervorragender Baustoff und hat in den ariden ( trockenen ) Klimazonen auf diesem Planeten bezogen z.B auf die Wärmeisolation durchaus seine Berechtigung. Ein sehr schönes Beispiel ist die Stadt Sanaa im Jemen, die auch auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt wurde und in welcher muslimische Barbaren jedweder Couleur zur Zeit leider schwere Zerstörungen anrichten. Zerstörungen an einigen Gebäuden werden seit einigen Jahren aber auch durch einen steigenden Grundwasserspiegel in einer Senke des Stadtgebietes angerichtet, … und das ist der Punkt, … Feuchtigkeit ist Gift für den Baustoff Lehm.-
        Was glaubst Du, … würde mit Lehmbauten, auch wenn der Lehm gebrannt wäre, hier im feuchten und überwiegend warmgemäßigten Klima Europas geschehen ?-
        Der Frost des Winters knackt die homogene Struktur der Lehmziegel auf, … Risse und Spalten entstehen und Wasser dringt ein, … so wie bei den meisten anderen Gesteinen auch. Im nächsten Winter gefriert das eingedrungene Wasser und sprengt das Material auseinander. Starke Regenfälle im Frühling und Herbst geben dem Lehm dann den Rest und dieser wird einfach wegerodiert. Nach ein paar Jahren ist von der Lehmhütte nichts mehr übrig, … es sei denn, man renoviert das Gebäude jedes Jahr aufs Neue, aber der Aufwand und vor allem die Kosten wären immens und stünden in keinem Verhältnis.-
        Eigentümer von alten Fachwerkgebäuden, in welchen in vergangener Zeit die Zwischenräume auch mit einer Mischung aus Stroh und Lehm verfüllt wurden, können davon ein Liedchen singen, … entweder man muß permanent nachbessern, oder man mauert die Zwischenräume aus, ersetzt den Lehm durch gebrannte Ziegelsteine und dann ist Ruh.-

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