Spannendes und lehrreiches Schulungswochenende durchgeführt

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Das Wochenende vom 16. bis 18. März nutzten Aktivisten, um an einer mehrtägigen Schulungsveranstaltung teilzunehmen, die vom Dortmunder Kreisverband der Partei DIE RECHTE organisiert wurde. In einem Gasthaus am Rande des Ruhrgebiets, welches kaum Wünsche offen ließ, begann ab Freitagabend ein abwechslungsreiche Programm. Für den Beginn sorgte ein Vortrag, der sich mit der Frage auseinandersetzte, ob es eine kurze, allgemeingültige Definition des Begriffs „nationaler Sozialismus“ geben kann und letztendlich das Fazit zog, dass eine nationale und sozialistische Einstellung auch -und gerade – im Herzen getragen werden muss, um die Idee tatsächlich zu verstehen. Im Anschluss an diesen Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, bei welcher insgesamt die Notwendigkeit betont wurde, gerade in Zeiten bürgerlich-rechter Agitationen, mit denen es sicherlich auch einige Anknüpfungspunkte gibt, ein in sich geschlossenes Weltbild zu propagieren, das über mehr als die Ablehnung einer Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Parolen gegen die anhaltende Asylflut hinausgeht. Auch die Frage, wie aus nationaler Sicht mit dem Islam umzugehen ist, wurde aufgeworfen und kurz thematisiert – statt eine pauschale Ablehnung einer ganzen Religion auszudrücken, muss es gerade die Aufgabe nationaler und sozialer Kräfte sein, einerseits deutlich und konsequent gegen den Islam in Europa Position zu beziehen, andererseits aber den Islam in der arabischen Welt nicht mit dem hiesigen Einwanderungsproblem gleichzusetzen, sondern an die traditionell guten Beziehungen Deutschlands in diese Region anzuknüpfen, die von westlichen Kriegstreibern und imperialistischen Aggressoren in den letzten Jahren leichtfertig geopfert wurden. Bevor es in den gemütlichen Teil des Abends überging, folgte noch die Vorführung eines beliebten Filmstreifens aus besseren Zeiten, welcher seinen Teil dazu beitragen soll, ein Beispiel für Hingabe und Entschlossenheit im politischen Kampf zu vermitteln.

Grundlagen des nationalen Sozialismus wurden ausgearbeitet

Nach einem weiteren Vortrag, der inhaltlich an den Freitagabend anknüpfte und die Grundlagen einer nationalen, sowie sozialistischen Weltanschauung thematisierte, folgte am Samstag eine mehrstündige Gruppenarbeit, welche den zentralen Aspekt des Wochenendes bildete. In dieser Gruppenarbeit wurde sich inhaltlich mit den elementaren Säulen volkstreuer Politik, sowie der Unvergänglichkeit einer politischen Ideologie, deren Ziel es ist, dem deutschen Volk seine Souveränität zurückzugeben, auseinandergesetzt. Zahlreiche politische Missstände, die beispielsweise in der Endphase des Kaiserreiches, sowie zu Zeiten der Weimarer Republik von damaligen Oppositionellen scharf kritisiert wurden, sind nach wie vor erkennbar und bedürfen auch heute politischer Antworten. Es verwundert daher kaum, dass manche politische Forderung, die zwar rund hundert Jahre alt sein mag, nach wie vor traurige Aktualität aufweist. Durch die themenbezogene Gruppenarbeit fand eine kritische Auseinandersetzung statt, die zum Teil in spannenden Diskussionen endete und letztendlich wohl bei allen Teilnehmern dazu beigetragen haben dürfte, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Denkanstöße zu gewinnen. Neben politischer Debatte kam das gesellige Beisammensein nicht zu kurz, der Samstagabend wurde u.a. an einem Lagerfeuer verbracht oder – wem die Temperaturen trotz warmen Feuers zu kalt waren – bei einem weiteren Film, einer bekannten Polit-Komödie aus dem Jahr 1994.

Teilnehmer ziehen positives Fazit, Wiederholung geplant

Abgerundet wurde das Wochenende mit zwei weiteren Vorträgen am Sonntag: Ein Aktivist thematisierte die Schaffung nationaler Freiräume in deutschen Großstädten und gab dabei einige Einblicke in die ersten Jahre des „Dorstfelder-Modells“, das seinen Ursprung Anfang der 2000er durch die bewusste Entscheidung mehrerer Nationalisten fand, auf engem Raum konzentriert zusammenzuarbeiten und in den Stadtteil (tages-)politisch, kulturell und gesellschaftlich hineinzuwirken. Diesem Vortrag folgte eine Technik- und Sicherheitsschulung, bei welcher verschiedene Möglichkeiten des Datenschutzes erörtert wurden, um dem politischen Gegner das Ausspähen von Informationen, unabhängig davon, wie belanglos sie vermeintlich sein mögen, zu erschweren. Den Abschluss fand das Wochenende in einer anschließenden Besprechung, bei der jeder Anwesende seine Eindrücke schilderte, sowie Lob und Kritik vortrug. Ein großer Dank ging an die Organisatoren und das „Küchen-Personal“ für die Verpflegung, außerdem war es einhellige Meinung, zukünftig in einem ähnlichen Format weiter politische Bildung und Debatte zu betreiben, wenngleich ein konkreter Termin noch nicht ins Auge gefasst wurde. Während in der täglichen, politischen Auseinandersetzung tiefergründige Diskussionen aus Zeitgründen häufig auf der Strecke bleiben, schaffen solche Wochenendseminare Raum für Debatte und letztlich auch für Fortschritt, denn jede Bewegung muss sich weiterentwickeln und regelmäßig den eigenen Standpunkt reflektieren, um immer am Puls der Zeit zu bleiben!

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