Widerstand wirkt: Bezirksvertretung untersagt islamisches Ramadan-Fest in Dortmund!

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Die Politiker der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost haben dem Druck aus der Bevölkerung nachgegeben und in geheimer Abstimmung am Dienstag (24. April 2018) mit 12 zu 5 Stimmen gegen eine Ausrichtung des Islamfestes „Festi Ramadan“ auf dem Parkplatz am Remydamm gestimmt. Damit ist klar: Es wird im Jahr 2018 kein islamisches Großevent in Dortmund geben. Formal wird sich auf die unklare Parkplatzsituation, sowie Lärmbelästigungen berufen, doch die massiven Anwohnerproteste dürften nicht zuletzt auch mit einem Gefühl der Unsicherheit und der Befremdung über das Großereignis verbunden gewesen sein, das im letzten Jahr über 220.000 Gäste anlockte. Dass es tatsächlich gelungen ist, eine erneute Auflage in Dortmund zu verhindern, ist ein großer Erfolg – offenbar gelang es sogar, den Druck auf die Politiker der Bezirksvertretung aufzubauen, wenngleich eine offene Abstimmung mit Fraktionszwang wohl sicherlich ein anderes Ergebnis gebracht hätte, als die geheime Abstimmung, bei der niemand nachvollziehen kann, welcher Abgeordneter gegen das Islamfest gestimmt hat. Letztendlich bleibt eine Verhinderung des Festes, die durchaus Symbolcharakter hat und Mut für andere Widerstandsprojekte, etwa die Proteste gegen den Lindenhorster Moscheebau, macht!

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