NRW

Europa erwache: Gelungener Aktionstag mit Kundgebungen in Duisburg, Gelsenkirchen und Bochum!

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Am Samstag (7. April 2018) führten Aktivisten im Ruhrgebiet einen städteübergreifenden Aktionstag durch, um auf die aktuelle Kampagne „Europa erwache“ und die Abschlussdemonstration am 14. April 2018 in Dortmund hinzuweisen. Begonnen wurde am Mittag auf dem Portsmouthplatz in Duisburg, wo sich rund 70 Aktivisten bei strahlendem Sonnenschein versammelten. Verschiedene Redner vermittelten die Hintergründe der Kampagne und riefen dazu auf, sich der nationalen Bewegung anzuschließen. Obwohl im Vorfeld großspurig zu Gegenprotesten aufgerufen war, blieben diese im sehr überschaubaren Rahmen, bezeichnenderweise stand sich ein Großteil des ohnehin spärlichen Polizeiaufgebots die Beine in den Bauch und die rechte Versammlung konnte ohne nennenswerte Polizeipräsenz im nahen Umfeld durchgeführt werden, wodurch sich eine hohe Bürgernähe ergab. Nach dem Auftakt in Duisburg folgte die zweite Station, Gelsenkirchen.

Das letzte Aufgebot der Altkommunisten in Gelsenkirchen

Erstmals seit mehreren Jahren fand wieder eine nationale Kundgebung in Gelsenkirchen statt, es war überhaupt die erste Versammlung der Partei DIE RECHTE in der Stadt, doch es wird nicht die letzte sein. Etwa 60 Demonstranten, sowohl ehemalige Versammlungsteilnehmer aus Duisburg, als auch neu hinzugestoßene, fanden sich auf dem Bahnhofsvorplatz ein. Im Nahbereich hatten Gruppierungen wie die DKP und MLPD, die selbst innerhalb der linken Szene als Sekten gelten, zu Gegenprotesten aufgerufen – die Ansammlung wirkte nicht nur grotesk, sondern auch die Reden von Klassenkampf und kommunistischer Weltrevolution wirkten wie ein Rückfall in die Zeiten von Sowjetpropaganda. Auf der anderen Seite standen dagegen gut gelaunte Nationalisten, die auch musikalisch mit abgespielten Musikstücken, etwa dem Steiger-Lied, zu begeistern wussten. Bezeichnenderweise befindet sich das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, das immer wieder über Klagen gegen zumeist rechtswidrige Maßnahmen der Polizei Dortmund entscheiden muss, unmittelbar am Bahnhofsvorplatz – das verband Sascha Krolzig, Bundesvorsitzender der Partei DIE RECHTE und Herausgeber des NS Heute – Magazins, damit, seine Klage gegen ein willkürliches Redeverbot der Dortmunder Polizei, die ihm am 14. April 2018 untersagen möchte, zum Mikrophon zu greifen, in den Briefkasten des Verwaltungsgerichtes einzuwerfen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und einmal mehr liegt die Entscheidung über das Handeln der Dortmunder Polizei bei den Verwaltungsrichtern.


Die Kundgebung fand auf dem Gelsenkirchener Bahnhofsvorplatz statt


“Drin ist das Ding” – Sascha Krolzig reicht Klage gegen das Redeverbot ein

Bochum: Die Studentenstadt mit Mobilisierungsproblemen

Den Abschluss der Kundgebungstour bildete eine Versammlung auf dem Kurt-Schumacher-Platz gegenüber des Bochumer Bahnhofes. Traditionell gilt Bochum als eine Stadt mit einer größeren, linken Szene, vielleicht bedingt durch die „Ruhr Uni“ sogar die stärkste im Ruhrgebiet. Davon war bei der Kundgebung, die in Bochum von der örtlichen NPD angemeldet worden war, wenig zu merken: 60 rechten Demonstranten standen etwa 200 Antifaschisten gegenüber, später gesellten sich einige Passanten dazu. Für eine Stadt, die den Selbstanspruch erhebt, „Nazis verjagen“ zu wollen, war sowohl das Zahlenverhältnis, als auch der Ablauf selbst, überschaubar. Auch diese Kundgebung blieb gänzlich ohne Störungen und es scheint, als hätte der schrittweise Niedergang linker Gruppen im Ruhrgebiet langsam auch die traditionellen Hochburgen erreicht.


Die Kundgebungstour fand ihren Abschluss in der Bochumer Innenstadt

Alle drei Kundgebungen verliefen gänzlich störungsfrei und wurden zumindest in Gelsenkirchen, sowie Bochum medial stark beachtet. Nach den Aktionstagen im Kreis Unna und Hamm wurde das westliche, sowie zentrale Ruhrgebiet mit der Kampagne erreicht, die bereits jetzt eine deutliche Handschrift trägt. Unser Europa ist nicht ihre Union: Kommt nach Dortmund, unterstützt die Demonstration!

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8 Kommentare

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