„Falsch“ abgestimmt, Karriere beendet: CDU-Frau legt Mandat nieder

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So schnell kann es im etablierten Parteienspektrum gehen: Anfang April 2018 sorgte die CDU-Ratsfrau Regine Stephan für Schlagzeilen, nachdem medial bekannt wurde, dass sie im Stadtrat einer Resolution der rechten Ratsgruppe zugestimmt hatte (das „DortmundEcho“ berichtete). Seinerzeit kündigte die lokale CDU-Führung „intensive Gespräche“ an, die mit der Abweichlerin geführt werden sollen. Diese haben mittlerweile offenbar stattgefunden und die politisch unkorrekte Dame, die den Mut hatte, für Zivilcourage einzutreten, gibt sich geläutert. Wie verschiedene Medien aktuell berichten, will sie ihr Mandat und alle Ämter innerhalb der CDU niederlegen. Ganz politisch korrekt distanziert sie sich von „den Rechten“ und betont, dass lediglich die CDU ihre Interessen vertreten würde. Es kann sich gut vorgestellt werden, in welcher Form die „intensiven Gespräche“ der CDU-Spitze geführt worden sind, wenn letztendlich auf einen Mandatsverzicht gedrängt wurde. Somit endet die kurzzeitige Hexenjagd, der sich Frau Stephan offensichtlich nicht gewachsen fühlte und klein beigab, anstatt diesem skandalösen Vorgehen Paroli zu bieten, das nichts anderes als eine Ignoranz des freien Mandates darstellt. Aber die Vorzeigedemokraten handeln eben immer im Recht und die Abweichler sind – wie Regine Stephan – vogelfrei.

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