Rotes Postengeschacher: SPD vollendet Akt 1, neuer Oberbürgermeister-Kandidat in Stellung gerückt

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Die Sozialdemokraten betrachten Dortmund als ihr Eigentum und schachern die Posten in unserer Stadt nach belieben. Mitte April 2018 berichtete das „DortmundEcho“ über das rote Politik-Drehbuch, mit dem ein neuer Oberbürgermeister in Dortmund installiert werden soll. Kurzgefasst wird der Noch-Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der parteiintern nur noch über wenig Rückhalt verfügt, den altersbedingt ausscheidenden BVB-Präsidenten Reinhard Rauball in seinem prestigeträchtigen Amt beerben und damit quasi „wegbefördert“. Als Sieraus Nachfolger soll schrittweise der bisher blasse und kaum bekannte Chef der Wirtschaftsförderung, der Genosse Thomas Westphal, aufgebaut werden, um 2020 seinen Ring für den Oberbürgermeister-Posten ins Rennen zu werfen. Offenbar wird es Sierau nicht mehr zugetraut, einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen, die Liste seiner Skandale seit dem Amtsantritt 2009 ist denkbar lang und setzt sich sogar immer weiter fort. Wie noch vor rund anderthalb Wochen prognostiziert, wurde der erste Akt im SPD-Drehbuch beim Unterbezirksparteitag am Samstag (28. April 2018) vollendet: Neben Nadja Lüders, die als Generalsekretärin auf Landesebene zukünftig den SPD-Einfluss vergrößern soll, dem Landtagsabgeordneten Volkan Baran und Jens Peick, der beim (politisch eigentlich neutralen) Amt des Oberbürgermeisters beschäftigt ist, wurde Thomas Westphal in den SPD-Vorstand gewählt und wird medial bereits in Szene gerückt. Selbst die „Ruhr Nachrichten“ geben mittlerweile offen zu, welches Spiel, bei dem die Karten offenbar längst vorbestimmt sind, derzeit in Dortmund gespielt werden soll: „Neu im Unterbezirks-Vorstand ist Wirtschaftsförderungs-Chef Thomas Westphal (51), dem Ambitionen nachgesagt werden, irgendwann einmal Oberbürgermeister Ullrich Sierau beerben zu wollen“, heißt es. Dass „irgendwann“ konkret „in zwei Jahren“ heißt, erwähnt die Zeitung nicht, es dürfte aber jedem Leser bewusst sein, der sich auch nur annähernd mit den Hintergründen dieses Vorgangs beschäftigt.

Die einzige Lösung: Zerschlagt die Sozialdemokratie!

Mit welcher Dreistigkeit die sozialdemokratischen Politikeliten ein Drehbuch aufgesetzt haben, dass offenbar nun schrittweise abgearbeitet wird und dabei auch auf die Vereinsführung von Borussia Dortmund als festen, politischen Partner zurückgreifen kann, verdeutlicht, wie groß das Problem mit Parteienfilz in unserer Stadt ist. Wir Dortmunder müssen uns endlich aus dem Würgegriff der SPD und ihrer Helfershelfer, die in der Westfalenmetropole vor allem durch Grüne und CDU verkörpert werden, befreien. Es kann nur eine Lösung geben: Den Abwärtstrend der Sozialdemokraten fortsetzen und beschleunigen, die sozialdemokratische Ideologie endlich zerschlagen und die Parteistrukturen nachhaltig schwächen. Holen wir uns unsere Stadt zurück und durchkreuzen wir das rote Drehbuch: Die Zeiten, in denen jeder rote Besenstil auf den Rückhalt der Bevölkerung hoffen konnte, sind vorbei – auch, wenn das einige Politiker noch nicht gemerkt haben. Lassen wir sie spüren, dass die Sozialdemokratie spätestens seit der Agenda 2010, ihrer imperialistischen Kriegspolitik und der Öffnung unserer Landesgrenzen für Einwanderer aus der ganzen Welt auch von der breiten Masse nicht mehr als Weg zur Lösung, sondern als Hauptbestandteil des Problems wahrgenommen wird!

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