Autos brennen im Dortmunder Osten: Linke „Kapitalismuskritik“ oder unpolitische Zündler?

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Mindestens drei Fahrzeuge sind in der Nacht auf Pfingstsonntag (20. Mai 2018) im Dortmunder Osten in Flammen aufgegangen – das berichtet der Lokalsender „Radio 91.2“, während sich die Polizei bisher in Schweigen hüllt. Am Brackeler Hellweg brannten gleich zwei Auto, am Trapmannweg in Asseln traf es ein weiteres Fahrzeug. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und der Feuerwehr gelang es, die Brände schnell zu löschen. Nach Medienangaben geht die Polizei von Brandstiftung aus, was auch aufgrund der verschiedenen Tatorte durchaus wahrscheinlich klingt. Eine Nahbereichsfahndung, bei welcher auch ein Helikopter eingesetzt wurde, verlief jedoch erfolglos. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu ähnlichen Taten, z.T. auch in Dortmund, bei denen ein linksextremer Hintergrund vermutet wird. Es gehört seit vielen Jahren zur linken Kapitalismuskritik, Fahrzeuge als Zeichen des Protestes zu entzünden – betroffen sind davon zumeist rechtschaffende Bürger, während die tatsächlichen Verantwortlichen für die systematische Ausbeutung durch die kapitalistische Gesellschaft über solche „Aktivitäten“ nur müde lächeln. Ob auch die neue Brandserie in Dortmund das Werk linker „Revoluzzer“ ist, wird sich wahrscheinlich nie aufklären, denn in aller Regel bleiben solche Brandstiftungen ungeklärt. Und in aller Regel schweigen die Medien auch, denn Linke, die Autos von normalen Bürgern anzünden, weil ihnen das Fahrzeugmodell zu hochwertig ist, passen eben nicht zwischen die täglichen Schlagzeilen von der Notwendigkeit eines „Kampfes gegen Rechts“, der fortwährend propagiert wird.

Ergänzung Montag (21. Mai 2018), 20.00 Uhr:
Mittlerweile gibt es auch eine Pressemitteilung der Polizei, bei den Autobränden – vier an der Zahl – soll ein Schaden von 36.000 Euro entstanden sein, die Täter sind demnach flüchtig.

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