CDU-Mann Norbert Dahmen wird neuer Rechts- und Ordnungsdezernent

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Nein, gewählt ist Norbert Dahmen noch nicht, doch seine Wahl ist bereits in den Hinterzimmern des Dortmunder Rathauses ausgeklüngelt und die vorgesehene Abstimmung bei der Ratssitzung am morgigen Donnerstag (17. Mai 2018) lediglich Formsache für die Blockparteien. Die CDU verfügt – gemäß den Absprachen mit SPD und Grünen – über das Vorschlagsrecht für das Dezernat 3, den Aufgabenbereich „Recht, Ordnung, Bürgerdienste und Feuerwehr“. Obwohl es ein Auswahlverfahren gegeben hat, bei dem sich insgesamt 14 Bewerber auf den Verwaltungsposten beteiligten, fand kein einziger der 5 aus Dortmund stammenden Bewerber überhaupt eine Berücksichtigung, stattdessen fiel die „Wahl“ auf den aus Viersen stammenden Dahmen, der am Niederrhein seit Juni 2015 als Stadtkämmerer tätig ist. Zuvor war Dahmen Leiter der Steuerabteilung der Stadt Köln, sowie stellv. Leiter des Kassen- und Steueramtes der Stadt Köln. Sein Staatsexamen absolvierte der mittlerweile 51-Jährige Jurist im Januar 1995 mit 7 Punkten, seither versucht er sich in verschiedenen Städten – obwohl die lokalpolitische Karriere von Dahmen öffentlich im Jahr 2011 eigentlich beendet erschien.

Abzuwarten bleibt, ob Dahmen an die Politiker seiner CDU-Vorgängerin Diane Jägers anknüpft, die maßgebliche Verantwortung für die gescheiterte Asylpolitik Dortmunds trägt und nebenbei immer wieder im „Kampf gegen Rechts“ durch nachweisliche Rechtsbrüche in Erscheinung getreten ist. Die nationale Opposition zumindest wird Dahmen genauestens beobachten.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

2 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Und was gedenkt er gegen die Linken ,die so stinken ,zu unternehmen ? Etwa noch mehr Geld der Menschen freimachen,damit die sich noch mehr Drogen einnehmen können ?

  2. Die beschließen das alles bei ihren Logentreffen. Wer nicht Logenmitglied ist, der bekommt in diesem System auch keinen Posten. Bei diesen Treffen wird dann herum geschachert, welche Gefälligkeiten man sich für die Postenverteilung gegenseitig zu kommen lässt. Manche würden ja sagen, daß ist Korruption.

    Ich kenne selbst Logenmitglieder, die ihre Pöstchenkarriere erst nach Mitgliedschaft in einer Loge begonnen haben…

    Ich finde “Die Rechte” sollte da stets nachfragen, ob die Postenbesetzer jeweils Logenmitglieder sind.

Hinterlassen Sie einen Kommentar