Sierau zu Siggi Borchardt: „So lange, wie Sie ins Gefängnis gehen, ziehe ich in die Nordstadt“

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Am Mittwoch (2. Mai 2018) tagte die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord, zu der sich ein „Ehrengast“ einfand, Dortmunds SPD-Skandaloberbürgermeister Ullrich Sierau. Hintergrund war eine Berichterstattung zur aktuellen Situation, in der sich die Nordstadt derzeit befindet. Wie üblich reagierte Sierau auf Fragen rechter Vertreter – im konkreten Fall durch den Bezirksvertreter Siegfried Borchardt – wenig sachlich. Doch als er sich schlagfertig zeigen wollte, machte Sierau ein Versprechen, an dessen Worten er zu messen sein wird: Der Oberbürgermeister, der im beschaulichen Süden der Stadt wohnt kündigte an, so lange in die Nordstadt zu ziehen, wie Siegfried Borchardt ins Gefängnis geht. Hintergrund ist eine aktuelle Verurteilung wegen eines Beleidigungsdeliktes, mit welcher der bekannte Aktivist Borchardt im „Kampf gegen Rechts“ von der Justiz gemaßregelt werden sollte. Doch lest selbst den Bericht und bildet euch eure eigene Meinung zum Auftreten „unseres“ Oberbürgermeisters!

Kuriositäten aus der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord:

Westafrikanischer Verein will Sport und Kultur in Deutschland fördern!

OB Sierau will, im Falle einer eventuellen Haftzeit von Siegfried Borchardt, in den Dortmunder Norden ziehen!

Bericht zur 32. Sitzung der Bezirkvertretung Dortmund Innenstadt-Nord:

Schon die Ankündigung des Besuches des Oberbürgermeisters, Ullrich Sierau, versprach eine interessante Sitzung. Da der OB mit seinem Hofstaat/Verwaltungsvorstand erst für 17 Uhr angekündigt war, begann die Sitzung erst einmal ohne ihn.

Der erste Beschlussantrag, war ein Förderantrag des Vereins AGASCA für ein “Fußball und Integerationsturnier in Dortmund (FIDO) 2018. Laut Selbstbeschreibung, ein “Verein von Guineern und Freunden für die Förderung von Sport und Kultur IN DEUTSCHLAND”. Alle anderen Bezirksvertreter schienen dies normal zu finden. Als Vertreter der Partei DIE RECHTE meldete ich mich zu Wort und wies darauf hin, nicht zu glauben, dass wir einen Verein aus Westafrika, hier Guinea, brauchen, um Sport und Kultur in Deutschland zu fördern. Und fragte, ob das jetzt umgekehrte Entwicklungshilfe sein soll? Der Verein soll sich lieber um die Alphabetisierung und Demokratisierung im eigenen Land kümmern. Guinea hat einen der höchsten Anteile an Analphabeten in Schwarzafrika und es seit dem Abzug der Franzosen, im Jahre 1958, nicht geschafft, eine vernünftige Regierung zu installieren. Gemeinsam mit dem Vertreter der AFD, stimmte ich gegen die Förderung. Die Förderung in Höhe von 300€ wurde von der BV genehmigt. Übrigens ebenso, wie beim Verein TRAIN OF HOPE Dortmund e.V.. Bei dem anscheinend noch keiner die Notbremse gezogen hat, bzw. niemand gemerkt hat, dass der Zug wieder Richtung Heimat fahren muss.

Leider noch vor dem Eintreffen des OB Sierau, wurde der TOP 12.2 behandelt. So konnte er meine Einschätzung der Lage und die daraus resultierende Forderung, leider nicht direkt hören. TOP 12.2 war ein  “Kurz- und Abschlussbericht der Quartiersanalyse “Nordmarkt-Ost”. Es gab einige Wortmeldungen, bei denen man sich gegenseitig lobte, wie toll man doch gearbeitet hätte….Für jeden normal denkenden Deutschen, ist die Analyse einfach nur traurig. So fragte ich, im Namen der Partei DIE RECHTE, was denn hier beschlossen bzw. zur Kenntnis genommen werden soll? Das die Ghettobildung abgeschlossen ist? Vor der wir schon vor 40 Jahren gewarnt haben und auf die Straße gegangen sind und gesagt wurde: “Ach, was die Nazis immer haben. So schlimm wird es schon nicht werden!” Doch, wurde es. Und zwar durch die deutschfeindliche Politik der SPD- regierten Stadtführung. Die ausgewiesenen, teilweise über 60% Ausländeranteil, beziehen sich ja nur auf Ausländer ohne deutschen Ausweis. Die Illegalen ebenfalls nicht eingerechnet. So, dass der tatsächliche Ausländeranteil bei weit über 80% liegen dürfte. Da wollen wir uns mal bei den Genossen der SPD bedanken und fordern:
S P D  –  V E R B O T  JETZT!!!

Ob dies das Stichwort für Sierau war, weiß ich nicht. Jedenfalls betrat er anschließend den Sitzungssaal und begrüßte alle Anwesenden. Fast alle, wie er sagte. Mich also ausdrücklich nicht. Worüber ich mich freute und ihm auch anschließend persönlich mitgeteilt habe, dass ICH mich nicht für seinen Besuch bedanken würde, wie es der Bezirksbürgermeister Dr. Jörder im Namen der BV getan hat. Anschließend folgte eine völlig unrealistische und lächerliche  Einschätzung der Lage im Norden der Stadt. Beim Thema Sicherheit und Ordnung, platzte selbst dem Vertreter der AFD, Herrn Urbanek, der Kragen. Da er selbst Bewohner der Nordstadt wäre, könne er die tatsächliche Lage bezüglich der Sicherheit und Ordnung besser einschätzen und die wäre keinesfalls so, wie vom OB geschildert. Die Fraktionsvorsitzende Linke/Piraten, Claudia Wimmer, meinte, dass die Situation doch nicht so schlimm sei. Daraufhin fragte ich sie, warum dann, bei einer 24Stunden Überwachung im sogenannten Dorstfelder Nazikiez, in einem Jahr nur 12 Straftaten festgestellt wurden und die TASK-Force am Nordmarkt über 400 Straftaten registrierte. In Richtung des OB fügte ich hinzu, dass er doch mal für einige Monate in den Norden ziehen solle, um die Lage wirklich einschätzen zu können. Daraufhin fragte er mich, wie lange ich denn in Haft müsste. Worauf ich antwortete, dass ich zwar nicht wüsste, was dies mit dem Thema zu tun hätte und die Strafe auch noch nicht rechtskräftig sei, aber wenn ich dann tatsächlich einige Monate einsitzen sollte, solle er doch für die Zeit in den Norden ziehen. Er sagte, dass er dies gerne auch länger tun würde, wenn ich dafür länger einsitzen würde. Ich sagte ihm, ich werde mir Mühe geben. Er meinte, daran hätte er keinen Zweifel. Also gut, wollen wir mal sehen, wer welche Situation länger aushält.;-))) Seine Familie wird begeistert sein!!! Zum Thema Sicherheitsgefühl, wandte sich Sierau auch an den Vertreter der AFD und meinte, er, Sierau, würde sehr wohl wissen, wie es ist, wenn das Sicherheitsgefühl leidet. Wenn man sich z.B., aufgrund einer anderen politischen Meinung, bedroht fühlt. Aber dazu könne ihm der Herr rechts neben ihm, womit er wieder mich meinte, mehr sagen. Ach, ja!? Weil ich auch immer bedroht werde!?? Insgesamt wurde ich während des kurzen Auftritts des Oberbürgermeisters 5 mal(!) erwähnt bzw. angesprochen. Irgendwann, irgendwo, muss ich mal einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen haben. Vielleicht ist er ja auch bei seiner letzten USA-Reise, im April, zu oft auf mich angesprochen worden. Wo ich doch in einem USA-Reiseführer unter den 10 bekanntesten Personen Dortmunds geführt wurde.;-)))

Zum Abschluss der BV-Sitzung, gab es noch eine erfreuliche Entscheidung. Wobei der Beschluss eigentlich überflüssig gewesen wäre, wenn in unserer Stadt die Regeln auch gegenüber gräßeren Gruppen, zumeist Ausländern, durchgesetzt würden. Dem wilden Grillen und der damit einhergehenden Vermüllung im Fredenbaum-Park, soll in diesem Jahr mit einem professionellen Sicherheitsdienst begegnet werden.

In der Hoffnung, den Genossen noch lange Bauchschmerzen bereiten zu können, verbleibe ich bis zum nächsten Mal,
Euer Mann vor Ort!
 
Siegfried Borchardt

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