Stadt spart bei Bibliothek in Mengede

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Während die Stadtverwaltung nicht müde wird, jährlich dreistellige Millionenbeträge für soziale Transferleistungen, die u.a. rechtskräftig illegalen Asylbewerbern zugute kommen, ebenso aufzubringen, wie etwa die Unterhaltungskosten für Prestigeprojekte, etwa den Phoenix-See oder U-Turm, wird an den kleinen Dingen gespart. Ein neues Beispiel Die Stadtteilbibliothek in Mengede. Dort befindet sich die Leiterin der Bibliothek aktuell im Urlaub und wird Anfang September in den Mutterschutz übergehen – eine gleichwertige Vertretung ist jedoch nicht in Sicht, weil die Stadtverwaltung keine zusätzlichen Gelder bereitstellen möchte. Leidtragender sind einmal mehr die Bürger, für die der Komfort in der Bibliothek selbstredend sinken wird. Angesichts der gigantischen Summen, welche die Stadt Dortmund ansonsten regelmäßig verschwendet, wirkt der Ersatz für die ausgefallene Bibliotheksleiterin wie eine Nebensächlichkeit – für eine kurzfristige Abhilfe steht aber offenbar kein Geld zur Verfügung und die Prioritäten werden in Dortmund offenbar anders gesetzt. Städtische Infrastruktur und Angebote für den einfachen Bürger stehen dabei bekanntlich nicht an vorderer Stelle.

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