Friede, Freude, Eierkuchen: Behördenübergreifender Bericht zur Situation in der Nordstadt

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Drogen, Diebstahl, Raub – der Alltag auf den Straßen in Dortmunds Nordstadt wird von Kriminalität geprägt, kaum jemand lebt noch freiwillig in dem Stadtteil. Statt endlich die Ursachen dieser Ghettoisierung zu bekämpfen, die sowohl auf kommunaler Ebene (in einer gezielten Benachteiligung der sozial schwächeren Stadtteile durch die SPD-Regierungen) zu suchen sind, als auch in der „großen Politik“, etwa durch die EU-Osterweiterung und die offenen Grenzen für Einwanderer, werden sporadisch entweder Symptome bekämpft oder die Realität schlichtweg verleugnet. Ein neuer, behördenübergreifender Bericht, den die Stadt Dortmund mit einer Pressemitteilung am Dienstag (12. Juni 2018) verbreitete und der gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft, sowie der Polizei entstanden ist, fällt eindeutig in die Kategorie Realitätsverleugnung. Seit Jahren wird von einem angeblichen Aufschwung geredet, SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau bezeichnet die Nordstadt sogar als „buntes und lebenswertes“ Viertel, in dem er gerne wohnen würde. Natürlich wohnt Sierau weiterhin in der Rosa-Luxemburg-Straße am Rande der beschaulichen Gartenstadt und auch die vermeintlichen „Erfolge“, welche von den Behörden aufgeführt werden, sind allenfalls kleine Nadelstiche. Vor einem konsequenten Durchgreifen müssten die etablierten Parteien zunächst das jahrzehntelange Versagen zugeben und daraus die Konsequenzen ziehen. Auf solch ein Verhalten darf die Dortmunder Bevölkerung aber wahrscheinlich lange warten.

Nachfolgend die städtische Pressemitteilung im Wortlaut:

Behördenübergreifender Sachstandsbericht zur Dortmunder Nordstadt für das Jahr 2017

Der Verwaltungsvorstand nimmt den behördenübergreifenden Sachstandsbericht der Stadt Dortmund, der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Dortmunder Nordstadt für das Jahr 2017 zur Kenntnis. Die Lageeinschätzungen, Lösungsansätze und auch die Erfolge, die in der Dortmunder Nordstadt bei der Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung in 2017 erreicht wurden, sind Bestandteil dieses gemeinsamen Berichts. Zusätzlich wird über die behördenübergreifende Zusammenarbeit der drei Sicherheitsakteure berichtet.

Niedrigste Deliktzahlen seit fünf Jahren

So trifft beispielsweise die Dortmunder Polizei bereits seit Jahren vielfältige Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere in der Dortmunder Nordstadt. Hier hat das Polizei­präsidium Dortmund einen Schwerpunkt gesetzt. Das behördenstrategische Ziel „Sicher Leben in der Nordstadt“ wird mit einem hohen, direktionsübergreifenden Personaleinsatz umgesetzt. Aus diesem Grund befinden sich im Bereich der Gewaltkriminalität, Straßenkriminalität und der Wohnungseinbrüche die Deliktszahlen von 2017 auf dem nie­drigsten Stand der vergangenen fünf Jahre.

Kontrollen von Problemimmobilien und Gewerbebetrieben

Auch die Stadt Dortmund hat sich im vergangenen Jahr den verschiedenen Herausforde­rungen im Stadtteil gestellt und ist diesen mit entschiedenem Vorgehen in vielen Bereichen konsequent begegnet. Es wurden reihenweise Problemimmobilien kontrolliert (und einige von der Stadt Dortmund erworben), es wurden problematische Gewerbebetriebe überprüft (und einige geschlossen) und es wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren geführt.

Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft Dortmund auf die besonderen Verhältnisse der Dort­munder Nordstadt reagiert und im Rahmen des zwischen Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund vereinbarten Gesamtkonzeptes im November 2016 drei Staatsanwälte benannt, die der bei der Polizei Dortmund eingerichteten Ermittlungskommission „EK Nord“ als spezielle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Damit ist sichergestellt, dass auch bei Delikten der mittleren Kriminalität speziell für den Bereich der Nordstadt ein direkter Kontakt zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft hergestellt wird und die konkrete Vorgehensweise in einzelnen Verfahren und Ziele besprochen werden können.

Um auch weiterhin gute Ergebnisse bei der Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu erreichen, soll die erfolgreiche Zusammenarbeit der in der Nordstadt tätigen Sicherheitsakteure fortgesetzt und weiter optimiert und intensiviert werden.

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6 Kommentare

  1. Erich Manstein on

    Überall werden doch seit Jahr und Tag die wahren Verhältnisse geleugnet, klein oder schön geredet usw.
    Die wahren Zustände kann nur erahnen, wer mit wachem Blick und Verstand durch “DIE” Teile- einst deutscher Städte fährt – natürlich nur über Tag, Bei Nacht wird man wohl besser im Panzerspähwagen fahren wollen…

    Und nun wird seit heute die BAMF-Affäre klein und schön getüncht! Es sollen weit weniger “Fälle” sein, die widerrechtlich Asyl (so um die 600) bekommen haben- ja, so macht man das in der Po-Litik!

  2. Stefan Stolze on

    Klingt nach alternativen Fakten ! Möglicher Weise werden Straftaten nicht aufgenommen ,und somit sinkt auch die Statstik . Die Bürger sehen das anders !

  3. Christian Lindner, FDP, verplappert sich beim Volkslehrer. Offensichtlich weiß er sehr wohl, daß die Rechten Recht haben und er unterscheidet selber nach Ethnien, was er aber nach außen ansonsten verleugnet?

    “…ganz viele Menschen aus Polen ins Ruhrgebiet gekommen sind, wo sie heute denken es seien Deutsche, sind die aber gar nicht die haben eine ganz andere ethnische Herkunft.”

    https://www.youtube.com/watch?v=IP-zj3Hi9ls

    #DieRechtenHabenRecht

  4. °°KlarText°° on

    Taskforce in Dorstfeld während sich in der Nordstadt kriminelle aus aller Herren Länder aus toben.

    Wieso bin ich mir bloß so sicher, dass die geplanten Verschärfungen der Polizeigesetze der jeweiligen Bundesländer keine echten Kriminellen betreffen werden, sondern von den Obrigen eher als weiterer Schritt gehen oppositionelle Menschen gedacht sind?

    Die “andere Feldpostnummer” schreibt dazu sehr informativ: http://www.imi-online.de/2018/06/08/verschaerfung-der-polizeigesetze/

    Orwells 1984 wird nicht nach geahmt sondern weit übertroffen.

  5. Stefan Stolze on

    @Klartext

    Möglicher Weise mischt einer der BRiD Gäste in der Nordstadt auch gerade Biowaffen,dies mit dem Geld der Menschen und dem Wohlwollen der abseitigen Perversen .

    • Manch skrupellose Subjekte setzen Menschen als biologische Waffen gegen uns ein. Das hat auch etwas mit der Nordstadt zu tun…

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