Marten: Wie die SPD einen Nachbarschaftsstreit zur Selbstprofilierung nutzen will

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Drei Neonazis attackieren 26-jährigen Juden“, titelte das Internetportal Dortmund24.de am Montag (25. Juni 2018) als eines von zahlreichen Nachrichtenportalen und beteiligte sich damit an der Skandalisierung einer Nachbarschaftsstreitigkeit, bei der nicht eine Person auch nur eine Schramme davon trug, sich die Herkunft eines Beteiligten aber für politisch korrekte Stimmungsmache „gegen Rechts“ eignet. Am Dienstag (26. Juni 2018) zeigt Martin Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Marten, dann deutlich, worum es der SPD bei diesem Vorfall geht: Er ist ein willkommener Anlass, von den tatsächlichen Problemen unserer Stadt abzulenken und auf ein paar rechte Aufkleber oder Sprühereien zu verweisen, die im Martener Ortsbild zu finden sind, ohne, dass bisher eine nennenswerte Zahl von Bürgern daran Anstoß genommen hat. Während Schmitz und seine Genossen schweigen, wenn es zu schwersten Straftaten gegen Deutsche kommt, Jugendliche ausgeraubt werden oder eine junge Frau von einer Gruppe Türken vergewaltigt wird, gibt es bei ein paar Pöbeleien einen hysterischen Aufschrei. Besser könnte die Doppelmoral der SPD nicht unter Beweis gestellt werden.

SPD-Politiker Martin Schmitz in Marten nicht unumstritten

Schmitz soll in der Vergangenheit selbst mit seinen rechten Nachbarn aneinandergeraten sein und vielleicht ist die Stimmungsmache, für die er auf dem Portal „Dortmund24.de“ eine Plattform erhält, deshalb auch in erster Linie persönlich motiviert. So war es der gleiche Schmitz, welcher im April 2017 rechte Besucher eines offenen SPD-Stammtisches hinauswarf, weil er kritische Diskussionen fürchtete, wie auch mehrmals die Polizei alarmierte, als er sich kleinere Streitigkeiten mit nationalgesinnten Nachbarn lieferte und ihnen anschließend unterstellte, sie hätten Monate zuvor seine Autoreifen zerstochen. Dass sich ein solcher Politiker plötzlich als Moralapostel aufspielt, hinterlässt deshalb einen Beigeschmack. Kein Wunder, dass sämtliche Kommentare, die Schmitz auf seinen Beitrag im sozialen Netzwerk Facebook erntet, deshalb auch hart mit ihm und seiner Partei ins Gericht gehen. Die Zeiten der Sozialdemokratie scheinen im Ruhrgebiet endgültig vorbei zu sein, ganz gleich, welche Nebelkerzen die Roten noch werfen.

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