Amtsgericht: Prozess gegen mehrere Nationalisten zunächst geplatzt

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Ursprünglich sollte am Montag (2. Juli 2018) der Prozess gegen drei Nationalisten, darunter der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig, sowie der ehemalige Landtags- und Stadtratskandidat Matthias Deyda, beginnen. Ihnen wird vorgeworfen, bei einem feucht-fröhlichen Abend in einer Lokalität mit anderen Gästen in Streit geraten zu sein, was von Polizei und Medien selbstredend aufgebauscht und zur Stimmungsmache „gegen Rechts“ instrumentalisiert wird. Während bei unpolitischen Angeklagten das Verfahren längst eingestellt worden wäre, fanden sich die Nationalisten dagegen – begleitet von diversen Journalisten – im größten Saal des Amtsgerichts wieder. Nach Feststellung der Personalien war der Prozess jedoch bereits wieder vorbei: Das Gericht hatte einem dritten, aus Ostwestfalen stammenden Angeklagten bisher keinen Pflichtverteidiger zugeordnet, wodurch ein faires Verfahren ggf. unmöglich geworden wäre. Das wurde durch Entscheidung der Einzelrichterin jedoch nachgeholt, die Bestellung eines Pflichtverteidiger angeordnet und der Prozess zunächst beendet. Wann neuterminiert wird, ist unklar, es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Fortsetzung im Herbst 2018 folgt.

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7 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Das sind doch nur normale Dinge. Viel wichiger sind die Ereignisse in der Kasperbude in Berlin . Immerhin setzten die einige Punkte des Programmes der Partei “Die Rechte ” nun endlich um. Etwas spät ,aber immer hin haben die begriffen ,das die Menschen nicht unbegrenzt verarschbar sind .

    • Ne ne, die setzen nicht einige Punkte um, die SAGEN nur, daß sie es tun würden, machen es jedoch nie. “Die” haben die ganze Zeit begriffen, die machen es jedoch absichtlich anders, auf Anordnung der Volksfeinde im Hintergrund. Kalergi-Plan…..

    • Schaukampf Merkel – Seehofer als Ablenkung für fatale Änderung von Dublin III im EU Rat?
      https://www.youtube.com/watch?v=QlTu2NbN_6U

      Die Migranten sollen sich demnächst aussuchen können, in welchem Land in Europa sie gerne siedeln möchten. Die Dämonkraten verschlechtern unsere Situation also massiv, deutsche Interessen werden die NIE vertreten. Wer darauf hofft, ist verloren. Die Beteuerungen doch jetzt eine andere deutschfreundliche Politik zu fahren, ist nichts weiter als ein großes Täuschungsmanöver. Diejenigen, die die Probleme bewusst und ganz gezielt verursacht haben, werden die Probleme nicht beseitigen, denn sie selbst sind das Problem.

      Dämonkraten sind nicht die Lösung, sondern das Problem.

  2. Heinz Grundmann on

    “Ihnen wird vorgeworfen, bei einem feucht-fröhlichen Abend in einer Lokalität mit anderen Gästen in Streit geraten zu sein”

    Ein nichts sagender Artikel ist das. Welche Straftat oder Ordnungswidrigkeit wird den Angeklagten vorgeworfen? Keine Information. “In Streit geraten” ist nicht verboten. Ich gerate selbst regelmäßig in Streit und bin deswegen noch nie angezeigt worden. Im Gegenteil: durch Streit kann man oft etwas Gutes lernen und man kann seine kommunikativen Fähigkeiten trainieren und erweitern. Man kann auch lernen, seine Fehler einzusehen und lernen sich zu entschuldigen (falls man es noch nie gelernt hat, soll ja vorkommen).

    Also, welche Gesetzesverstöße werden den Angeklagten vorgeworfen? Beleidigung, Körperverletzung, Verleumdung, üble Nachrede, Sachbeschädigung, Volksverhetzung, Verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen, Diebstahl, Raub, oder, oder, oder?

  3. Heinz Grundmann on

    Der “Nordstadtblogger” schreibt ausführlicher:

    “Gemeinsam mit zwei Kameraden soll Krolzig am 9. Dezember 2016 um 2 Uhr morgens in der Gaststätte Gänsemarkt in Dortmund mehrere Straftaten begangen haben. So sollen Krolzig und sein Bielefelder Mitstreiter Jan-Peter Z. den zunächst friedlichen und bierseligen Knobelabend mit einem gegenseitigen „Heil Hitler“ beendet haben. Beim Aufstehen soll Krolzig mit einem anderen Gast zusammengestoßen und ihn mit Parolen wie „Scheiß Ausländer“, „Du Halbjude, ich mach dich fertig“ und „Niggerschwein“ beleidigt haben. Zudem soll er noch versucht haben, ihm ein Bierglas ins Gesicht zu schlagen – habe jedoch nur die Kappe des Opfers getroffen, heißt es in der Anklage. […] Die inzwischen alarmierte Polizei wollte Krolzig daraufhin festnehmen. Das wollte Jan-Peter Z. verhindern und griff ein.”

    https://www.nordstadtblogger.de/prozess-gegen-sascha-krolzig-und-zwei-kameraden-in-dortmund-wird-auf-herbst-vertagt-pflichtverteidiger-fehlte/

    Was soll man dazu sagen? Die Liebe und der Suff reibt die halbe Menschheit uff. Wieder ein paar Prozente weniger bei der nächsten Wahl. Ist die Rechte wirklich eine Partei oder ist das Satire? Wäre Herr Krolzig Rechtsanwalt, welchen Einfluss hätten solche Vorfälle auf seine Geschäftstätigkeit (außerhalb der rechtsextremen Szene)?

    Würden Alkoholismus, Alkoholmissbrauch und Straftaten unter Alkoholeinfluss zum Parteiausschluss führen, hätte die Rechte wohl nur noch weniger als die Hälfte ihrer Mitglieder – und ein besseres Ansehen.

  4. Mich würde wie Heinz Grundmann auch interessieren, was den Herren konkret vorgeworfen wird. Ich finde es gut, dass Sie politische Verfolgung anprangern und der Kritik hieran ein Forum geben. Dann sollte man aber auch konkret nennen, was konkret vorgefallen ist. Im übrigen würde ich es persönlich gut finden, wenn der konkrete Name der Staatsanwältin bzw. des Staatsanwalts sowie der jeweiligen Richter bzw. Richterin bzw. der Richer(innen) in dem Artikel genannt werden. Oder würde das gegen Gesetze verstoßen? In einer transparenten Republik, in der es vorgeblich Grundrechte für jeden geben sollte, sollte doch kein Staatsanwalt oder Richter Angst vor der Veröffentlichung seines Namens haben, wenn er im Namen des Gesetzes handelt.

    • Viele Richter und Staatsanwälte drucken ja sogar nur ihre Nachnamen auf die Papiere, setzen entweder nur einen Krakel drunter, der ihrer Unterschrift im Pass nicht entspricht oder vergessen gleich komplett zu unterschreiben.

      Die wissen schon warum!!!!

      Versuche doch mal die Unterschriften auf ihren Dokumenten mit den Unterschriften in ihren Personalausweisen zu vergleichen. Da “brennt dann aber die Bude” mein Herr! Da erlebste Wutanfälle, Angstschweiß, Verhaftung, Flucht und Gewalt.

      Dasselbe findet man ebenso bei Bürgermeistern und sonstigen Staatsbediensteten.

      Viel Spass beim ausprobieren.

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