Amtsgericht: Prozess gegen mehrere Nationalisten zunächst geplatzt

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Ursprünglich sollte am Montag (2. Juli 2018) der Prozess gegen drei Nationalisten, darunter der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig, sowie der ehemalige Landtags- und Stadtratskandidat Matthias Deyda, beginnen. Ihnen wird vorgeworfen, bei einem feucht-fröhlichen Abend in einer Lokalität mit anderen Gästen in Streit geraten zu sein, was von Polizei und Medien selbstredend aufgebauscht und zur Stimmungsmache „gegen Rechts“ instrumentalisiert wird. Während bei unpolitischen Angeklagten das Verfahren längst eingestellt worden wäre, fanden sich die Nationalisten dagegen – begleitet von diversen Journalisten – im größten Saal des Amtsgerichts wieder. Nach Feststellung der Personalien war der Prozess jedoch bereits wieder vorbei: Das Gericht hatte einem dritten, aus Ostwestfalen stammenden Angeklagten bisher keinen Pflichtverteidiger zugeordnet, wodurch ein faires Verfahren ggf. unmöglich geworden wäre. Das wurde durch Entscheidung der Einzelrichterin jedoch nachgeholt, die Bestellung eines Pflichtverteidiger angeordnet und der Prozess zunächst beendet. Wann neuterminiert wird, ist unklar, es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Fortsetzung im Herbst 2018 folgt.

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