In Hörde getötete 15-Jährige: Prozess beginnt am 9. August

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Knapp ein halbes Jahr nach dem Messerstich, der am 23. Februar 2018 das Leben einer 15-Jährigen abrupt beendete, muss sich die heute 17-jährige Täterin ab dem 9. August 2018 (Donnerstag) vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Ihr wird vorgeworfen, bei einem Streit, der an einer Nichtigkeit seinen Anstoß nahm, unvermittelt auf die flüchtige Bekannte eingestochen zu haben, die noch am Tatort, einem Parkdeck in der Nähe des Hörder Bahnhofes, verstarb. Der Fall hatte seinerzeit eine stadtweite Diskussion über die Sicherheitslage rund um den Bahnhof ausgelöst, sowie den Fokus auf die gesunkene Gewalthemmschwelle unter Jugendlichen gelenkt. Der Prozess findet – wie bei minderjährigen Angeklagten üblich – unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Unklar ist bisher, ob die Anklage auf versuchten Mord oder Totschlag lautet, Angaben des Lokalsenders „Radio 91.2“ widersprechen sich diesbezüglich.


Auf einem Parkdeck am Hörder Bahnhof wurde die 15-Jährige erstochen

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