Massenschlägerei in der Nordstadt – Hintergründe (noch) unbekannt

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In der Nacht zu Samstag (14. Juli 2018) ist es in der Nordstadt offenbar erneut zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Wie die „Ruhr Nachrichten“ mitteilen, soll es gegen 2.00 Uhr in der Fritz-Reuter-Straße, einer Parallelstraße der Münsterstraße, zu einer Schlägerei gekommen sein, bei welcher nach Angaben des Internetportals „Dortmund24.de“ auch Gegenstände eingesetzt wurden. Die eintreffenden Polizeibeamten wollten vor Ort zunächst drei Personen vorläufig festnehmen, wurden aber von einer größeren Personengruppe bedrängt, so dass letztendlich sieben weitere Beteiligte den Weg in das Polizeigewahrsam antreten mussten. Insgesamt wurden bei dem Polizeieinsatz fünf Beamte verletzt, sie erlitten u.a. Prellungen. Eine Pressemitteilung der Polizei zu dem schwerwiegenden Vorfall steht noch aus, die Hintergründe sind derzeit gänzlich unklar. Sowohl eine Auseinandersetzung unter ausländischen Familienclans, wie es sie regelmäßig in den Straßenzügen der Nordstadt gibt, als auch ein politischer Hintergrund scheinen denkbar, in der Fritz-Reuter-Straße befindet sich ein linksextremes Wohnprojekt, in dem beispielsweise mit Dominik S. einer der Angreifer, die 2013 einen Dortmunder am Nordmarkt attackierten, ebenso wohnhaft ist, wie Patrick R., der 2015 von der Polizei festgenommen wurde, als er mit anderen, vermummten Linken Rechte angreifen wollte, die seinerzeit am Dortmunder Hauptbahnhof gegen die Ankunft von Sonderzügen mit Asylbewerbern protestierten. In „ihrem“ Haus lebt zudem mit Stephanie Z. die Betreiberin eines linksextremen Versandes, auch ein bekannter „DJ“ aus der linken Musikszene ist dort wohnhaft. Ob diese Szene mit der Auseinandersetzung in der kleinen Straße in direktem Zusammenhang steht, bleibt abzuwarten.

Ergänzung Sonntag (15. Juli 2018, 20.00 Uhr):
Mittlerweile liegt auch eine Pressemitteilung der Polizei vor, die den Vorfall schildert, der allerdings seinen Ausgang bereits in der unmittelbar angrenzenden Scheffelstraße genommen haben sollten. Freiheitsentziehende Maßnahmen wurden demnach gegen neun Personen im Alter von 19 bis 25 Jahren durchgeführt, die Herkunft der Tatverdächtigen ist weiter unklar. Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es bisher – abgesehen vom Ort der Auseinandersetzung, der in unmittelbarer Nähe zu einem linken Wohnprojekt liegt – nicht.

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10 Kommentare

  1. Die Pressemitteilung der Polizei liegt vor. Bei den Tätern handelt es sich wie ich glaube erfahren zu haben um ausschl. Personen mit Migrationshintergrund.

  2. Die Schlägerei hat nicht in der Fritz-Reuter-Str. stattgefunden sondern zunächst in der Scheffelstr. und dann in der Hadynstr., angrenzend zur Fritz-Reuter-Str..
    Hier sollen auch Personen von Polizeibeamten verletzt worden seien, die dort als normale Passanten unterwegs waren. In diesem Zusammenhang wird gegen einige der eingesetzten Polizeibeamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt Strafanzeige erstattet werden.
    An den Schlägereien sollen auschl. Personen mit Migrationshintergrund beteiligt gewesen seien.

    • Nachtrag: U. a. sollen Polizeibeamte auf einen am Boden und mit Handfesseln auf den Rücken liegenden Mann eingeschlagen haben. Als sich Bürger darüber empört haben, sollen auch sie von den Beamten schwerst beleidigt worden sein und wurden mit Teleskopschlagstöcken bedoht. Auch Bürger die durch den Lärm aufmerksam wurden und aus die Fenster schauten, wurden von Polizeibeamten schwerst beleidigt u.a. ,it den Worten: “Zieht eure Schädel ein und geht wieder ins Bett”. Weitere Beleidigungen der Beamten in Richtung unbeteiligter Bürger folgten und sollen zum größten Teil auf Videos festgehalten worden sein. Solche Aufnahmen sind immer notwendig, da zu befürchten ist, dass Beamte sich gegenseitig schützen.
      In diesem Zusammenhang dürften gegen einzelne Beamte disziplinarische Maßnahmen folgen.

      Alles in allem war festzustellen, dass am Vorfall beteiligte Beamte nicht für den Polizeidienst geeignet sind.

      Dieser Vorfall soll auch die Presse beschäftigen.

      • Nachtrag: Zu den Hintergründen der Vorfälle soll bekannt sein, dass es zu einer Auseinandersetzung vor einer Discothek in Scharnhorst gekommen ist. Danach suchten die Beteiligten ihre Gegner am U-Turm und von dort aus dann im Dortmunder Norden. Hier trafen sich die Verfeindeten wieder, da einige im Dortmunder Norden wohnen.

        Also eher eine unsinnige Schlägerei unter Migranten, die sich in ihrer Ehre verletzt gefühlt haben wollen – denke ich.

        • Neues Gesetz machen und jeden Migranten der Ärger macht in ein Abschiebelager stecken und gut ist. Nur so bekommt man wieder Recht und Ordnung durchgesetzt.

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