Nachtrag: Bericht zur 33. Sitzung der BV Innenstadt-Nord

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Am vergangenen Mittwoch (27. Juni 2018) trat die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord zu ihrer 33. Sitzung in der aktuellen Legislaturperiode zusammen – mit dabei war selbstredend auch der DIE RECHTE – Politiker Siegfried Borchardt, der als eines der Urgesteine des Nordens gilt.

Nachfolgend der Bericht von “Siggi” im Wortlaut:

Das einzig Positive an dieser Sitzung war die Tatsache, daß man sich das Fußballspiel der sogenannten “deutschen” Mannschaft, bei der WM in Rußland, nicht anschauen konnte / brauchte.
Die Multikulti-Truppe ist gescheitert. Genauso, wie auch das “Integrationsprojekt” Nordstadt gescheitert ist.

Kurz gesagt, im Norden nichts Neues:
Sachstandsberichte die einem Angst machen und von den Verantwortlichen noch als Erfolg gefeiert werden. Themen diesmal: “Sachstandsbericht Zuwanderung aus Südosteuropa 2018”, “Sachstandsbericht zur Situation in der Nordstadt aus ordnungsrechtlicher Sicht”, “Sachstandsbericht 2017 Zusammenarbeit Stadt Dortmund, Polizei, Staatsanwaltschaft”, Bericht “Konzeptionelle Weiterentwicklung des Drogenhilfesystems” bla,bla,bla…. Den einzigen realen Sachstandsbericht aus dem Dortmunder Norden, konnte ich sehen und hören, als ich nach Hause kam und eine Dokumentation über die Probleme der Nordstadt im STERN TV sah. Kommentar eines Zuschauers und Anwohners (Müllmann): Wer in der Nordstadt wohnt, braucht die Hölle nicht mehr zu fürchten! Wie wahr! Jeder sieht es, jeder weiß es…die Politik leugnet. Als ich schon vor 35 Jahren Flugblätter am Borsigplatz verteilt habe: “Keine Gettobildung im Dortmunder Norden!” , sagte man,  “was die Nazis immer haben…”. Was wir haben/hatten? Wir hatten recht!!!

Als sachkundige Mitarbeiterin stand die Leiterin des Ordnungsamtes, Frau Beate Siekmann, zur Verfügung. Nachdem sie die positive Entwicklung der Nordstadt, durch die effektive Arbeit des Ordnungsamtes gelobt hatte (und das bei nur 39 Stellen, von denen nur 31 besetzt sind, in zwei Schichten, für ganz Dortmund, wohlgemerkt), konnte man auch Fragen stellen. Als Vertreter der Partei DIE RECHTE meldete ich mich zu Wort. Der Anteil der Einwohner der Nordstadt, an der Gesamtbevölkerung in Dortmund, beträgt ca. 10%. Die Rauschgiftkriminalität in der Nordstadt, hat zur Zeit einen Höchststand von 37%, gemessen an den gesamten BTM-Delikten in ganz Dortmund. Gleichzeitig sind die Widerstandshandlungen, allein gg. Polizeibeamte, seit 2013, um 1/3 gestiegen. Fazit ist doch, die Nordstadt entwickelt sich zum rechtsfreien Raum für meist ausländische Drogenhändler und Konsumenten. Antwort Frau Siekmann: Nein! Selbst der Frage des Bezirksbürgermeisters Dr. Jörder, der gehört habe, daß ihre Mitarbeiter gegenüber Bewohnern der Nordstadt geäußert hätten, sie hätten den Stadtteil schon aufgegeben und ob dies stimme, widersprach sie vehement. Nein, alles super! Deshalb sollen jetzt auch die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes, mit Teleskopschlagstöcke ausgerüstet werden. Worüber sich Frau Wimmer (LINKE/Piraten) so aufgeregt hat, als würden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes dadurch zu Robocops mutieren. Wie die Mitarbeiter tatsächlich arbeiten, ließ sich schon am Lob des Herrn Grade, ebenfalls LINKE/Piraten, erahnen. Er bedankte sich bei Frau Siekmann dafür, daß ihre Mitarbeiter so umsichtig und einfühlsam arbeiten würden. Eben, deshalb ändert sich auch nichts.

Für die Drogenproblematik war ein involvierter Arzt eingeladen.Ein sehr kompetenter und realistischer Mann. Dem Antrag der Partei DIE GRÜNEN, in der Nordstadt Aufenthalts-und Konsumräumlichkeiten, mit Toiletten und Duschen, für Drogenabhängige einzurichten, sagte er einen umgehenden Polizeieinsatz voraus. Weil es die Gesetzeslage in NRW einfach nicht erlaubt. Auch der Forderung nach mehr Druckräumen für Fixer, stellte er folgende Zahlen entgegen. Die Anzahl der Drogenabhängigen, die Heroin spritzen, beträgt in Dortmund ungefähr 5000 (!). Bei durchschnittlich 3 Dosen täglich, sind das 15000 Vorgänge. Um diese zu bewältigen, müßte es in jedem Stadtteil mehrere solcher Räume geben. Frau Jülich, Fraktionsvorsitzende SPD, hatte dann die Lösung des Problems. Man solle doch mehr Beschäftigungsprogramme für diese Leute anbieten und vielleicht kleinere Jobs besorgen, wo sie ein paar Euro verdienen können. Ich mußte sie dann einfach fragen, wie blauäugig sie denn wäre. Wir sprechen hier über schwerst Drogenabhängige. Die den ganzen Tag damit beschäftigt sind, Geld für ihre Sucht aufzutreiben.Die werden bestimmt ganz wild darauf sein, irgendwelche Bastelarbeiten zu machen oder 3,50€ zu verdienen.

Unglaublich, diese Naivität! Die Krönung war aber der schon oben erwähnte Sachstandsbericht über “10 Jahre Zuwanderung aus Südosteuropa 2018”. Ganze 90 Seiten!!! Fazit dieses Berichtes = Ausblick: Zur Integration dieser in Massen einwandernden  Zigeuner, gäbe es keine Alternative. Entsprechende Angebote und Maßnahmen müssen verstärkt werden… Zunächst möchte ich feststellen, daß es noch keinem Land in Europa nachhaltig gelungen ist, diese Menschengruppe zu integrieren, auch in ihren Heimatländern gelten sie oft als isoliert. Außerdem dürfte sich dieses Thema eh bald erledigt haben. Dank der Politik dieser Regierung und v.a. dieser Kanzlerin, wird es eine Europäische Union, in der jetzigen Form, bald nicht mehr geben. Und dann können wir mit der Familienzusammenführung in den Heimatländern beginnen!

Mit dieser Hoffnung und in diesem Sinne –
Euer Mann im Norden!

Siegfried Borchardt

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4 Kommentare

  1. Die Berichte des Reporters Siegfried Borchardt sind wunderbar zu lesen. Mündlich und schriftlich weiß der Mann sich interessant und amüsant auszudrücken – mehr davon!

  2. Für Familienzusammenführungen in den Heimatländern. Die Dämonkraten dürfen sich mit denen dann gerne ebenfalls dort zusammen reintegrieren, damit sie uns niemals wieder in den Abgrund reißen können.

    Die Rechten haben Recht!

  3. Stefan Stolze on

    Die Kasperbude hat doch verkündet,das es Einrichtungen geben wird,in denen die Menschen vor feindlichen Ausländern geschützt werden.Wir werden sehen,allerdings wird dieses schon von abseitigen Konspirationen umgangen. Nun die nächsten Wahlen kommen bestimmt .

  4. Mario H-mann on

    Zum Thema Druckräume für Heroinabhängige sollte man nicht ignorieren, dass allein die Zahl der Drogentoten, seit der Eröffnung des ersten Druckraums in Dortmund, deutlich gesunken ist. Die 5000 Heroinabhängigen sind nicht ausschließlich Kriminelle. Viele gehen einer geregelten Arbeit nach.
    Es besteht allerdings keine Notwendigkeit für eine zweite Fixerstube. Das würde die Drogenszene über die Innenstadt verteilen. Das würde die Arbeit der Polizei erschweren, weil sie die Szene nicht mehr konzentriert beobachten kann.

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