„Preisanpassungen“: ÖPNV wird 2019 noch teurer

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Der VRR passt auch im Jahr 2019 seine Preise nach oben an – verschiedene Angebote des ÖPNV werden erneut teurer, erst zu Beginn des Jahres 2018 gab es eine ähnliche Erhöhung. So steigen vor allem die Preise für Einzel- und Vierertickets, aber auch der Preis für das Sozialticket erhöht sich. Schon jetzt liegt das Ticket mit einem Monatspreis von knapp 38 Euro deutlich über dem Satz, der etwa Empfängern von Hartz-4 für Mobilität zusteht. Eine weitere Erhöhung in Richtung 40-Euro-Marke trifft deshalb erneut die Sozialschwachen und zeigt, wie wenig die Dortmunder Stadtverwaltung ihrer Pflicht nachkommt, sowohl auf den VRR einzuwirken, als auch eine bezuschusste, bezahlbare Version des Sozialtickets anzubieten. Die nationale Opposition wird – wie in der Vergangenheit auch – für einen bezahlbaren ÖPNV eintreten, sowie für ein Sozialticket kämpfen, das seinen Namen tatsächlich verdient.


Bereits in der Vergangenheit forderte u.a. DIE RECHTE ein bezahlbares Sozialticket

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3 Kommentare

  1. Einfach drucken und ausgeben, (Nur an Deutsche).

    Warum gegenfinanzieren, die Leute könnten so auch nicht fahren!

    10 Euro Schutzgebühr und Alles ist Paletti.

  2. Mario H-mann on

    Das sogenannte Sozialticket verdient den Namen natürlich nicht. Die Hälfte aller Schwarzfahrer sind finanzschwache Menschen, die sich ihr Recht auf Mobilität nicht leisten können. Ebensowenig können Sie sich freikaufen. Sie werden bis 1 Jahr inhaftiert und müssen sich mit echten Kriminellen die Zelle teilen.
    Diese Finanzschwachen sind keine Sozialschwachen! Sozial schwach ist die Regierung in NRW und die neoliberale Lobby.
    Sie nimmt einem Teil unserer Landsleute die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Um beispielsweise politisch aktiv zu sein, bei der eigenständigen Jobsuche, für Arztbesuche oder bei der Freizeitgestaltung, ist Mobilität nunmal unverzichtbar!
    Ein Ticketpreis von 15€ wäre wirklich noch sozial. Die Bahnen fahren trotzdem. Zusatzeinnahmen, bei gleicher Leistung – Das kann kein Minusgeschäft sein!
    Langfristig ist der kostenfreie Nahverkehr, aus sozialen und ökologischen Gründen, erstrebenswert. Da die Zahl der Millionäre, auch in Dortmund, erneut gestiegen ist und sogar für fremde Sozialtouristen gesorgt werden kann, dürfte die Finanzierung kein Problem sein.

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