PKW in Eichlinghofen angezündet – Hintergründe unklar, Polizei schweigt

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In Dortmund hat es in der Nacht auf Mittwoch (8. August 2018) eine Autobrandstiftung gegeben, die von der Polizei medial bisher verschwiegen wird. Der Besitzer des PKWs schildert in einem Facebook-Beitrag, wie sein Fahrzeug, das im Stadtteil Eichlinghofen abgestellt war, zwischen 2.00 Uhr und 2.30 Uhr angezündet wurde, nur durch die schnelle Reaktion von Zeugen und der eintreffenden Feuerwehr gelang es anschließend, ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Im Rahmen der durchgeführten Spurensicherung entdeckte die Polizei Hinweise auf einen Brandbeschleuniger. Ein Motiv ist bisher nicht erkennbar, auch ein politischer Hintergrund scheint unwahrscheinlich. Weshalb der Vorfall, der – auch im kriminalistisch sicherlich sehr vielfältigen und umtriebigen Dortmund – nicht alltäglich ist, keine Erwähnung in der Presse findet, kann lediglich spekuliert werden.

Besitzer setzt Kopfgeld auf Täter aus

Um Hinweise auf den oder die Brandstifter zu erhalten, hat der Fahrzeugbesitzer ein Kopfgeld von 1000 Euro ausgesetzt, zudem soll es 500 Euro für jedes Haftjahr extra geben, das ein eventuell überführter Brandstifter absitzen muss. Ob diese Belohnung letztendlich zu einem Erfolg führen wird, bleibt abzuwarten, nach Angaben des Besitzers war das Fahrzeug jedoch versichert und der finanzielle Schaden hielte sich in Grenzen. Bei ähnlichen Brandstiftungen in der Vergangenheit gelang es der Polizei im Übrigen bisher in keinem (bekannten) Fall, einen Täter zu ermitteln.Trotz der schweren Straftat, die als Brandstiftung einen Verbrechenstatbestand erfüllt und durch nicht zu kalkulierende Folgen der Brandausbreitung gemeingefährlich ist, hält sich der Ermittlungseifer häufig in Grenzen.

Bildquelle: Symbolbild

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