Schlechte Noten für Ullrich Sierau im Forsa-Städtevergleich

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Nein, das überrascht wahrlich nicht: Ullrich Sierau, der als Oberbürgermeister 2014 nur eine knappe Mehrheit erhielt und bei einer Wahlbeteiligung von etwa 30 Prozent lediglich von jedem sechsten, wahlberechtigten Dortmunder gewählt wurde, ist bei den Bewohnern der Westfalenmetropole deutlich unbeliebter, als seine Kollegen in anderen Städten. Der sympathische, selten zu verbalen Ausfällen und Skandalen neigende Sierau, der auch während den Ratssitzungen Neutralität walten lässt und seine politische Ablehnung gegen andere Parteien – wie es sich für das Amt des Bürgermeisters gehört – aus seinem Beruf heraushält, landet im Städtevergleich auf Platz 8 von 15, 49 Prozent der Dortmunder sind mit seiner Arbeit unzufrieden, lediglich 43 Prozent zeigen sich zufrieden. Keine guten Voraussetzungen, um 2020 wiedergewählt zu werden, aber innerhalb der SPD gilt der rote Uli ohnehin als umstritten und ein Nachfolger soll bereits installiert worden sein (das „DortmundEcho“ berichtete).

Arbeitsmarkt und Einwanderung beschäftigen Dortmunder

Wenig überraschend, beschäftigten die Dortmunder Bevölkerung nach Erhebungen der Forsa vor allem zwei Themenfelder, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Einwanderungsfrage, insbesondere im Bereich Asyleinwanderung – beide Themen sind in den vergangenen Jahrzehnten von der SPD in einer fragwürdigen Weise angegangen worden. Jene Partei ließ nicht nur zehntausende, sichere Arbeitsplätze systematisch zerstören und die Menschen in die Hände von Zeit- und Leiharbeitsfirmen treiben, die zu Dumpinglöhnen die Arbeitskraft ausnutzen, sondern propagierte gleichzeitig die Öffnung von Grenzen, anhaltenden Zuzug von Einwanderern und verteilte großzügig Aufenthaltserlaubnisse bzw. toleriert auch weiterhin den Aufenthalt tausender, illegaler Asylanten in unserer Stadt. Wenn die „Ruhr Nachrichten“ schreiben, „über den Städtedurchschnitt liegt Dortmund auch bei den Problemen Armut/soziales Gefälle (12 gegenüber 6 Prozent), soziale Brennpunkte (11 gegenüber 3 Prozent), Infrastruktur (10 gegenüber 5 Prozent) und Kriminalität (18 gegenüber 10 Prozent)“, werden ausnahmslos Themenfelder angesprochen, die in einem direkten Zusammenhang mit dem Resultat der volksfeindlichen, sozialdemokratischen Politik stehen. Einer Politik, die längst nicht mehr für den „kleinen Mann“ gemacht wird, sondern für eigene Interessen und den Profit einer Parteielite, welche die Stadt Dortmund als volkseigenen Betrieb betrachtet, wo sie nach Belieben schalten und walten kann. Mit diesem Treiben endlich Schluss zu machen und der Sozialdemokratie auch auf kommunaler Ebene in ihrer Herzkammer den entscheidenden Stoß zu versetzen, muss das Ziel aller Dortmunder sein, die genug von diesen Zuständen haben.


Findet nur wenig Unterstützung: SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau

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