Serienvergewaltiger: DIE RECHTE startet Plakatfahndung / Polizei geht gegen Zivilcourage vor!

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Eine Vergewaltigungsserie hält Dortmund in Atem und der Polizei Dortmund ist es bisher nicht gelungen, auch nur einen einzigen der fünf Übergriffe, die sich seit Ende Juli 2018 in unserer Stadt ereignet haben, aufzuklären. Grund genug für die Partei DIE RECHTE, im Rahmen des Stadtschutz-Projektes der Sicherheitsbehörde unter die Arme zu greifen und dort zu fahnden, wo herkömmliche Internetmedien manchmal nicht ausreichend hineinwirken: Im öffentlichen Raum, bei den Bürgern. In den vergangenen Tagen verbreitete die Partei deshalb mehrere hundert Fahndungsplakate, mit denen ein Verdächtiger mittels Phantombild gesucht wird, der für mindestens drei Sexübergriffe in Hacheney, Lichtendorf und Westerfilde verantwortlich sein soll. Einige dieser Plakate sind bereits im Straßenbild aufgetaucht, andere wurden beispielsweise an privaten Schaufensterscheiben oder Ladenlokalen angebracht. Insbesondere in den betroffenen Vierteln ist das Fahndungsplakat präsent und es gibt eine Nachfrage nach einer neuen Auflage, weshalb kurzfristig auch Flugblätter gedruckt wurden, mit denen die Fahndung unterstützt wird. Was für die Aktivisten von DIE RECHTE eine selbstverständliche Zivilcourage ist, treibt in der Dortmunder Polizeiführung einige Beamte offenbar zu einem unglaublichen Verhalten: Statt diese vorbildliche Aktion zu unterstützen, ist die Polizei am Freitag (24. August 2018) mit einem Großaufgebot gegen die Plakate vorgegangen und hat mehrere Fahndungsplakate entfernt. Eine rechtliche Grundlage, auf welcher diese Taten geschehen sind, ist dabei nicht zu erkennen.


Gelebte Zivilcourage: Rechte Aktivisten unterstützen die Fahndung nach dem Vergewaltiger

Täterschutz als höchste Staatsdisziplin?!

Sicherlich, nicht jedem mag es gefallen, dass DIE RECHTE die Fahndungsmaßnahmen auch mit eigenem Werbeemblem unterstützt, aber im Gegensatz zu 99,9 Prozent der Bevölkerung lassen sich die Aktivisten etwas einfallen und tragen dazu bei, den Druck auf den Vergewaltiger zu erhöhen, sowie sein Gesicht bekannter zu machen. Als aber die Polizei beispielsweise am späten Freitagvormittag mit mehr als einem halben Dutzend Streifen- und Zivilfahrzeugen von der Huckarder Wache ausrückte, galt der Auftrag nicht etwa der Suche nach dem flüchtigen Sextäter, sondern es wurde die Weisung erteilt, gezielt nach Fahndungsplakaten ausschau zu halten. An einigen Stellen, an denen die Polizisten unbeobachtet waren oder sich unbeobachtet fühlten, wurden die Plakate sogar entfernt. Auf welcher Grundlage dies geschieht, ist mehr als fraglich: Theoretisch kann das Plakatieren im öffentlichen Raum, bei dem sich die Plakate rückstandsfrei ohne nennenswerten Aufwand entfernen lassen, eine Ordnungswidrigkeit sein – wenn auf Privateigentum plakatiert wird, ist dies aber zumindest umstritten und gleichgültig, auf welchem Untergrund sich das Plakat befindet, steht es nicht der Polizei zu, einzelne Plakate zu entfernen, sondern ausschließlich dem Besitzer des jeweiligen Untergrundes, beispielsweise der Telekom im Falle eines Telefonkastens, der Stadttochter DEW im Falle eines Stromkastens und Peter Müller, wenn an eine Hauswand des ihm gehörenden Wohnkomplexes plakatiert wird. Solche rechtlichen Einschätzungen scheinen aber keine Rolle zu spielen, wenn die Dortmunder Polizei im „Kampf gegen Rechts“ losgeschickt wird und dabei Täterschutz für einen Schwerkriminellen betreibt.


Solidarität gegen Sextäter und Repression: Ladenbesitzer hängen Plakate bei sich auf

DIE RECHTE verurteilt polizeiliches Handeln,
weitere Fahndungsmaßnahmen angekündigt

Gegenüber dem „DortmundEcho“ erklärte Stefan Reuters, Pressesprecher der Partei DIE RECHTE in Dortmund: „Wir verurteilen das polizeiliche Vorgehen und fordern eine Stellungnahme, wie es zu dem Entfernen von Fahdnungsplakaten kommen konnte. Bei dem verwendeten Bild handelt es sich um ein Phantombild, das von der Polizei selbst für die allgemeine, öffentliche Verwendung freigegeben wurde. Gleichzeitig begrüßen wir jedoch, dass mehrere Anwohner und Geschäftsleute spontan erklärt haben, die entsprechenden Plakate an ihrem Privateigentum aufzuhängen. Wir werden beobachten, ob es auch dort zu einem rechtswidrigen, polizeilichen Handeln kommen wird. Insgesamt bestärkt uns das Vorgehen der Repressionsbehörde jedoch nur darin, weitere, öffentliche Fahndungsmaßnahmen durchzuführen. Eine Polizei, die gegen diejenigen vorgeht, die Zivilcourage zeigen und mit einem immensen Kräfteaufgebot Nationalisten verfolgt, während gleichzeitig mehrere flüchtige Vergewaltiger durch unsere Stadt ziehen, ist vieles, aber definitiv keine Sicherheitsbehörde!

Ihr wollt Zivilcourage zeigen? Dann druckt euch das Plakatmotiv selbst aus, im Idealfall auf A3 und größer, hängt es an euer Haus oder in die Geschäfte in eurem Wohnumfeld. Unterstützt die Fahndung der Partei DIE RECHTE nach dem flüchtigen Vergewaltiger. Seid solidarisch gegen die Repressionen des Systems!

Für die Vorlage hier klicken.

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12 Kommentare

  1. Sie haben ihn gefasst.
    Allerdings dürfte es sich hier weniger um einen Fahndungserfolg der unfähigen Polizei Dortmund handeln, sondern vielmehr um einen Erfolg der Partei DIE RECHTE, welche in Eigeninitiative und auch unter dem Einsatz finanzieller Mittel erfolgreich nach dem Täter fahndete.

    • Die Polizei behauptet, ein Polizist in Zivil hätte den mutmaßlichen Serienvergewaltiger an einer Haltestelle erkannt. Kann stimmen, muss aber nicht….
      Wäre ja schließlich ziemlich blöd, wenn ein Zivilist aufgrund der Plakate von “Die Rechte” den mutmaßlichen Serienvergewaltiger entdeckt hätte. Besonders weil die Polizei die Fahndungsplakate ja eifrig entfernt hatte.

  2. Könnten auch mal Bilder von Gesichtern der Journaile zum Aushang gebracht werden ? Es wäre für die Menschen wissenswert ,wer sie belügt und dabei selber Drogen nascht .Soweit ich in den letzten Tagen zu sehen bkomme sind Bilder von Leuten die nichts verbotenes gemacht haben,nur die Perverslinge ,die gerne Leute anschuldigen,sind nicht zu sehen. Warum nicht ?

  3. “galt der Auftrag nicht etwa der Suche nach dem flüchtigen Sextäter, sondern es wurde die Weisung erteilt, gezielt nach Fahndungsplakaten ausschau zu halten”

    Die Polizei hat sich völlig richtig verhalten, ihr habt laut geltender Gesetzeslag gegen das Persönlichkeitsrecht des Manns verstossen. Aber mit demokratischen Gesetzen habt ihr Nazis es nicht so, stimmt’s?

    • Ist das so, wenn es sich um ein angefertigtes Fahndungsbild handelt und nicht um ein Foto?
      Würde mich mal interessieren, ob du hier nicht gerade der Depp bist.

      Wobei du das ohnehin bist, wenn dir im Fall einer Vergewaltigungsserie der Täterschutz wichtiger ist.
      #NoMeansNo ? 😀 Nicht, wenn man möglicherweise Roma oder Flüchtlinge in Schutz nehmen kann, was?

  4. Pingback: Dortmund: DIE RECHTE zeigte in Westerfilde erneut Präsenz! – DIE RECHTE

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