Serienvergewaltiger gefasst: Es ist ein 24-jähriger Mann aus Rumänien!

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Am Freitagnachmittag (24. August 2018) fand im Polizeipräsidium Dortmund eine eilig einberufene Pressekonferenz statt: Der Serienvergewaltiger wurde gefasst. Bei dem Mann, dem drei brutale Sexübergriffe zwischen dem 13. und 18. August 2018 vorgeworfen werden, soll es sich um einen 24-jährigen Staatsbürger aus Rumänien handeln, der zuletzt in einem Matratzenlager in der Nordstadt gelebt haben soll und auch in seiner Heimat bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Den entscheidenden Hinweis liefert die Auswertung der DNA-Spuren, bei einem Abgleich mit rumänischen Behörden konnte die Identität das Gesuchten festgestellt werden. Ursprünglich war offenbar für Freitag bereits eine Öffentlichkeitsfahndung vorbereitet, doch ein Polizist, der sich auf dem Heimweg von seiner Arbeit befand, entdeckte den gesuchten Mann an einer U-Bahnstation in der Innenstadt, kontaktierte seine Kollegen und es gelang, den Sextäter festzunehmen. Noch am Freitag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft verhängte. Somit ist es gelungen, drei der letzten fünf Übergriffe aufzuklären, hinsichtlich der Taten aus Scharnhorst und dem Westpark tappen die Ermittler derweil noch im Dunklen.


DIE RECHTE unterstützt die Fahndungsmaßnahmen der Polizei

Staatsanwaltschaft will Sicherungsverwahrung prüfen

Henner Kruse, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, deutete an, dass seitens der Behörde aufgrund der serienmäßigen Tatbegehungen die Beantragung von Sicherungsverwahrung geprüft werde, dies jedoch zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden müsse. Mit einem Prozess gegen den Sextäter dürfte erst im nächsten Jahr zu rechnen sein. Unklar ist bisher im Übrigen, ob es sich um einen Rumänen handelt oder einen Roma mit rumänischer Staatsbürgerschaft, in den Matratzenlagern der Nordstadt wohnen überwiegend Roma, denen zumeist von eigenen Landsleuten wenige Quadratmeter Wohnraum zu horrenden Preisen vermietet werden.

Für Dortmunds Bevölkerung heißt es zunächst einmal: Aufatmen, die Serie der letzten Tage ist gestoppt. Bei einem Blick auf die weiteren Vergehen, sowie die – auch in übrigen Bereichen – angestiegene Kriminalität, dürfte das Ausatmen jedoch eher gering ausfallen, denn der nächste Straftäter, der schwere Verbrechen begehen kann, steckt wahrscheinlich schon in den Startlöchern.

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