Dreiste Abzocke: Stadt verteilt im Oktober 50 „Knöllchen“ an Obdachlose

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Wenn es darum geht, nach unten zu treten, ist die Dortmunder Stadtverwaltung ganz vorne dabei: Wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet, wurden im Oktober 2018 etwa 50 „Knöllchen“ an Obdachlose verteilt, die im öffentlichen Raum campiert oder übernachtet hatten. Offensichtlich ist es dabei Ziel der Stadtverwaltung, möglichst großen Reibach zu machen: In den meisten Fällen seien demnach kostenpflichtige Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet worden, lediglich in sieben Fällen sei eine mündliche Verwarnung erfolgt. In welchen Stadtteilen die Schwerpunkte der städtischen Repressionen, denen die Schwächsten der Gesellschaft ausgesetzt sind, liegen, ist noch unklar. Es sollte jedoch bereits ein beschämender Zustand sein, dass in einer Stadt, die vielen tausend Asylbewerbern binnen kürzester Zeit staatlich finanzierten Wohnraum bereitstellen konnte, überhaupt Menschen auf der Straße leben müssen.


Repression statt Hilfe: Der städtische Umgang mit Obdachlosen in Dortmund

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7 Kommentare

  1. Das Problem der Wohnungslosigkeit gedenkt die Dortmunder Stadtverwaltung also so zu lösen, indem die obdachlosen Demokratieopfer schikaniert werden?!

  2. Vielfach ist es aber auch so, daß sich viele Z****** aus Bulgarien und Rumänien unter den Obdachlosen befindenden. So meine Beobachtung in Norddeutschland. Von daher finde ich die Knöllchen sind ein richtiger Weg um derlei Obdachlose loszuwerden. Allerdings sollte man diese Strafmaßnahmen noch verschärfen und bundesweit einheitlich agieren, um den ausländischen Z****** die Entscheidung zur Rückreise zu erleichtern.

  3. Wir leben nun einmal in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Es hat sich jeder an das geltende, demokratisch beschlossene Recht zu halten, dass gilt auch für Dortmunder Obdachlose und Nazis. Der Vergleich mit geflüchteten Menschen verbietet sich aufgrund unserer Geschichte von selbst.

  4. Erich Manstein on

    Für ein reiches Land eine Schande – das ist die eine Sichtweise
    Die andere ist: Obdachlose heißt bitte was? Menschen, die ihre Wohnung durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit verloren, weil sie die horrenden und unablässig steigenden Mieten dann nicht mehr aufbringen können?
    Oder die, deutlich ausgedrückt, Saufnasen, die, welche ich als ich via Bahn zur Arbeit fuhr, morgens schon besoffen vorfand, die da schon grölten und rum torkeln, während wir “Dummen” zur Arbeit eilten.
    Die abends, dann voll bis Oberkante Unterlippe, um die berühmte Mark betteln, die müden Menschen die ihren Zug bekommen mussten, gar anpöbelten?
    Das ist ein Problem was diese Gesellschaft nicht erst seit gestern kennt.
    Ja, ich bin dafür, dass man diesen Menschen bis zu einem gewissen Grade hilft, ihnen eine Wohnmöglichkeit und Lebenshilfe gibt. Aber was geschieht dann in der Realität? Diese Menschen sind starke Alkoholiker, oft noch andere Drogen im Spiel, sind aggressiv, zerschlagen im Suff das Mobiliar, verwahrlosen, lassen sich nicht helfen, in kurzer ist die Wohnung ein Hort der Verwahrlosung und vermüllt.
    Also raus damit aus dem “Sichtfeld” der Städte?? Dies ist KEINE Lösung.
    Aber wie denen helfen, die sich im Grunde nicht helfen lassen wollen, die immer wieder rückfällig werden?
    Ich habe keine vernünftige, auf lange Sicht helfende, Lösung dafür…

  5. Obdachlose, egal welcher Herkunft, sollten nicht dafür bestraft werden, dass sie draußen schlafen müssen. Hier sollten eher Unterkunftsmöglichkeiten durch die Stadt bereit gestellt werden, die sauber und sicher sind.
    Die Obdachlosenunterkunft in der Unionstr. scheint nicht geeignet zu sein; Obdachlose berichten von Diebstahl, Gewalt und Unsauberkeit in dieser Unterkunft.

    Es ist unbestritten, dass das Ordnungsamt sich nicht weit weg von ihrer “Niederlassung” bewegt.
    Da kann man in der Innenstadt ausreichen und sehr gut abkassieren.
    Das Ordnungsamt, insbesondere der Dienst des “ruhenden Verkehrs”, sollte sich mal weiter weg von ihrer “Niederlassung” bewegen und die unmöglichen Verkehrsbehinderungen im Bereich des Dortmunder Nordens bewegen.
    Hier wird so behindernd geparkt, dass es bei der kleinsten Unachtsamkeit zu Unfällen kommt. Hier könnte der “ruhende Verkehr” wesentlich mehr Geld eintreiben, als das bei den Obdachlosen der Fall ist.

    Tatsache ist, dass der “ruhende Verkehr” des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund, sich nicht mehr in den Dortmunder Norden wagt. Die Polizei sieht Tag täglich die Verkehrsbehinderungen, verweist aber auf den “ruhenden Verkehr” des Ordnungsamtes.

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