Störungsfreier Infostand in Marten, Antifa mobilisiert in falschen Stadtteil

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Knapp 100 Versammlungen hat DIE RECHTE seit Jahresbeginn bereits in Dortmund durchgeführt und ist damit der mit Abstand fleißigste, politische Akteur, wenn es um die Präsenz auf der Straße geht. Neben Demonstrationen und Kundgebungen, waren die Mehrzahl der Versammlungen Infostände, teilweise auch mit Lautsprecherdurchsagen, die in den verschiedenen Vierteln Dortmunds regelmäßig stattfinden. Auch für Freitag (12. Oktober 2018) war ein solcher Stand geplant. Im Vorfeld streuten linke Kreise jedoch amüsanterweise in ihre eigenen Reihen eine Fehlinformation über Ort, Zeit und Art der Versammlung, so dass die Gegenseite von einer Kundgebung auf dem Mengeder Marktplatz ausging und entsprechend dorthin mobilisierte. Störungsfrei konnte dann der geplante Infostand am S-Bahnhof Marten-Süd stattfinden, während sich etwa 25 Linke in Mengede frustriert die Beine in den Bauch standen und sich zukünftig wohl doppelt überlegen werden, ob sie jedem Gerücht hinterherlaufen. Auch die Polizei hatte offenbar nach den großspurigen Ankündigungen der linken Szene mit mehr gerechnet und war mit einem vergleichsweise großen Aufgebot vertreten. Der Infostand, der auch zum Sammeln von Unterschriften für die Europawahl 2019 genutzt wurde, verlief störungsfrei und trägt dazu bei, die nationale Verankerung in Marten weiter auszubauen.


Der Infostand am S-Bahnhof Marten-Süd erfreute sich regem Interesse

Oberster Antifa-Koordinator Ullrich Sierau mit Fake News?!

Amüsanterweise streute der Twitterer Robert Rutkowski das Gerücht, dass ausgerechnet Oberbürgermeister Ullrich Sierau Fake-News über rechte Kundgebungsorte verbreitet und offenbar, nach der linken Pleite in Mengede, Meldungen über eine Demonstration durch Marten herbeihalluszinierte, die freilich an diesem Tag nicht geplant war und auch nicht stattfand. Sofern Rutkowski, der bei Twitter unter dem Namen „Korrallenherz“ verkehrt, in diesem Fall zutreffende Informationen vorliegen, ist es jedoch bezeichnend, wenn der Oberbürgermeister einer 600.000-Einwohner-Stadt keine anderen Sorgen hat, als die Aktivitäten der rechten Oppositionspartei. Da passt es nur bestens ins Bild, dass im Falle des Martener Infostandes sogar kurzfristig der Ausstieg für Busverbindungen der stadteigenen DSW21 um einige Meter verlegt wurde, damit Passanten nicht zwangsläufig den rechten Infostand passieren – die rote Stadtverwaltung gibt sich jede Mühe, um politische Kritik an den Zuständen in unserer Stadt zu bekämpfen. Genutzt haben solche Verhaltensweisen ähnlichen Regimen in der Vergangenheit jedoch wenig, sondern letztendlich eher dazu beigetragen, dass Misstrauen in die herrschenden Schichten weiter zu steigern.


Antifa-Koordination offenbar direkt aus dem Büro des Oberbürgermeisters

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