Vorletzter Verhandlungstag: Lütgendortmunder Kinderschänder hofft auf Bewährung

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Der Lütgendortmunder Kinderschänder Norbert V., der sich derzeit vor dem Dortmunder Landgericht verantworten muss, und der erstinstanzlich u.a. wegen mehrerer Vergewaltigungen zum Nachteil eines damals 13-jährigen Mädchens verurteilt wurde, hofft auf Bewährung. Am Freitag (19. Oktober 2018) fand der vorletzte Verhandlungstag statt, zuvor war V. von Zeugen, u.a. dem Mädchen selbst, schwer belastet worden. Während die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten forderte, die angesichts der massiven Übergriffe als deutlich zu niedrig empfunden werden dürfte und die einzige Genugtuung für das Opfer wäre, dass der Täter zumindest einige Zeit ins Gefängnis kommt, forderte der Anwalt von V. eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren, sowie monatliche Schmerzensgeldzahlungen an das Opfer. Ob V., der mit einer Thailänderin verheiratet ist und westlich der Provinzialstraße in Lütgendortmund wohnt (seine Nachbarn wurden bereits von Unbekannten über den Prozess informiert), tatsächlich eine Bewährungsstrafe erhält, gilt jedoch als unwahrscheinlich, er hatte während der Verhandlung keinerlei Reue gezeigt und musste sich mehrfach deutliche Worte des vorsitzenden Richters gefallen lassen.

Verkündet wird das Urteil am 8. November um 14.15 Uhr in Saal 129 des Landgerichts, der Prozess ist öffentlich und jeder Bürger kann sich die Urteilsverkündung anschauen.


Eine drastische Forderung, die allerdings eine 0-prozentige Rückfallquote garantiert

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

Antwort auf Anonymous Kommentar abbrechen