Dorstfeld: Asylant greift Polizisten mit Messer an – Schussabgabe!

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Im Dorstfeld Asylheim am Iggelhorst hat sich in der Nacht auf Sonntag (18. November 2018) ein schwerer Vorfall ereignet: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme mitteilen, die von den „Ruhr Nachrichten“ ergänzt wird, kam es gegen 2.30 Uhr zu einem Streit unter Heimbewohnern, bei dem ein 19-Jähriger durch einen gleichaltrigen Asylbewerber mit einem Messer verletzt wurde. Als Polizisten eintrafen, verschanzte sich der Täter und konnte auch durch den Einsatz von Pfefferspray nicht gestoppt werden – erst die Schussabgabe von einem der eingesetzten Beamten beendete die Situation. Der Angreifer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aber offenbar nicht, gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Recklinghausen, welches aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernommen hat, soll die Umstände der Auseinandersetzung aufklären, nach derzeitigem Stand wird von einer Notwehrsituation des Polizisten ausgegangen, der sich durchaus effektiv gegen den angreifenden Asylbewerber verteidigen konnte. Auch, wenn die Einrichtung einer Mordkommission bei solchen Vorfällen eine routinemäßige Maßnahme ist, wäre es ein wichtiges, politisches Signal, wenn Polizisten der Rücken gestärkt wird, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation (und zu der zählt ein Angriff mit einem Messer sicherlich) konsequent verteidigen.


Das Dorstfelder Asylheim am Iggelhorst

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