Linke attackieren Kik-Filialen, Polizei verschweigt politisches Motiv

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Zwei Filialen des Textil-Discounters Kik wurden in der Nacht auf Mittwoch (28. November 2018) in Dortmund von Linksextremisten attackiert. Betroffen waren die Filialen an der Berghofer- und Kaiserstraße. Während in der Kaiserstraße die Glastüren eingeworfen wurden, flogen in Berghofen sogar Farbflaschen durch die zuvor eingeworfene Glasfassade in den Verkaufsbereich, wodurch ein Schaden im noch nicht bekannten Ausmaß entstand. Die Polizei hat zwar Ermittlungen aufgenommen, ernstzunehmende Hinweise auf die Täter gibt es aber nicht, es soll sich bei einer der beiden Attacken um vier Personen gehandelt haben, die allesamt mit dunklen Kapuzenpullovern bekleidet waren – eine Beschreibung, die gefühlt auf die Hälfte der Dortmunder Bevölkerung zutrifft. Zwar erwähnt die Polizei die Attacken auf ihrem Presseportal, verschweigt aber, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat handelt. Ob überhaupt Ermittlungen durch den Staatsschutz geführt werden, ist ebenfalls unklar. Währenddessen haben sich Linksextremisten zu den Taten, die sich offenbar in eine koordinierte, deutschlandweite Aktion einreihen, bekannt. In einer Stellungnahme betonen die „Autonomen Gruppen“ als Verfasser, dass die Aktion in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Gerichtsprozess steht, der am Donnerstag (29. November 2018) in Dortmund beginnt. Erstmals ziehen Angehörige des Großbrandes bei einem Kik-Zuliefer, der im Jahr 2012 im pakistanischen Karachi 259 ausgebeuteten Menschen, die unter widrigsten Bedingungen und nahezu ohne Sicherheitsvorkehrungen ihre Arbeit verrichteten, das Leben. Sie fordern von Kik eine Entschädigung für den Verlust ihrer Angehörigen.

Doppelmoral bei medialer Berichterstattung

Tatsächlich gibt es viele Gründe, dem global agierenden Unternehmen Kik kritisch gegenüberzustehen und auch die Ausbeutung von Menschen, die im Zuge der Globalisierung durch die kapitalistischen Eliten perfektioniert wurde, abzulehnen. Ob sich allerdings durch ein paar Sachschäden bei Kik-Filialen, die obendrein noch versichert sein dürften, auf eine wirkliche Änderung politischer Zustände hinarbeiten lässt, bleibt zu bezweifeln. Dagegen zeigt sich deutlich, welche Doppelmoral bei Behörden und Medien vorherrscht, die mit keinem Wort erwähnen, dass es sich um linke Sachbeschädigungen handelt – der geneigte Leser möge an dieser Stelle nachdenken, wie groß der Aufschrei wäre, wenn selbige Verhaltensweisen durch „Rechtsextremisten“ an den Tag gelegt würden und der Glasbruch nicht bei Kik, sondern etwa bei einem Medium der Lügenpresse zu verzeichnen gewesen wäre. Aber bei linken Straftaten, ganz gleich, wie berechtigt die Kritik an Kik auch sein mag, wird eben kollektiv über die Verursacher geschwiegen.

Bildquelle: Symbolbild

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4 Kommentare

  1. Die richtige Antwort auf Kik wäre eine deutsche qualitativ hochwertige Textilwirtschaft und Strafzölle auf Textilimporte.

    Das ist natürlich typisch für die linksextremen Globalisierungsfanatiker. Erst die Globalisierung und Hochfinanz mit allen Mitteln unterstützen und sich dann über die negativen Konsequenzen beschweren und in völliger Verblendung dann dumpfe Sachbeschädigungen verursachen, was an der Globalisierung nichts ändert.

  2. Haben die linken ,die so stinken, ihre Kleidung selber bei KiK gekauft oder geklaut ? Bei Demos dieser Konspiration fallen Kleidungmuster von Discountern auf .

  3. Also mir ist es scheißegal wer und wo unter welchen Bedingungen arbeitet .

    was interessiert uns Karadschi oder wie die Drecklöcher alle heißen.

    • Hier mussten sich die Deutschen ihre Arbeitnehmerrechte auch erstreiten. Das in anderen Ländern zu tun, ist deren Aufgabe nicht unsere. Fördern sollte man schlechte Arbeitsbedingungen im Ausland allerdings auch nicht.

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