Stadt Dortmund: 109.000 Euro für Aufkleber- und Graffitientfernung verprasst

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Sicherlich nicht immer schön, aber in Großstädten unvermeidbar: Graffiti im öffentlichen Raum, Aufkleber – gleich welcher Art – an Laternen. Die Stadt Dortmund, die tatsächliche Probleme gerne verdrängt und stattdessen Symbolpolitik betreibt, stört sich jedoch an diesen Verunreinigungen, die freilich im Hinblick auf existierende Angsträume in manchen Stadtteilen, Müllentsorgungen im öffentlichen Raum und andere Ärgernisse eher zu vernachlässigen sind. Im vergangenen Jahr 2017, so berichtet der Lokalsender „Radio 91.2“, wurden 109.000 Euro für die Entfernung von Aufklebern und Graffitis ausgegeben, fast 50.000 Euro mehr, als im Vorjahr. Wieviele davon im Rahmen des „Kampfes gegen Rechts“ in Dorstfeld verprasst worden sind, ist unbekannt, es dürfte aber ein nicht unerheblicher Anteil sein.

Übrigens: Wenn die städtischen Putzkolonnen politisch korrekt saubermachen, bleiben „unpolitische“ Aufkleber und Schmiereien nicht selten auf dem Straßeninventar erhalten, während jeder noch so kleine, heimattreue Aufkleber beseitigt wird. Um Sauberkeit scheint es bei diesen Maßnahmen der Stadtverwaltung augenscheinlich nicht zu gehen.

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