Asylbewerber angeklagt: Prozess gegen Astwerfer von der A45 hat begonnen

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Nur durch Glück überlebte eine junge Dame aus Castrop-Rauxel die feige Tat, die sich in der Nacht auf den 1. Juli 2018 auf der A45-Autobahnbrücke Kirchlinde ereignete: Ein Mann, der später als 22-jähriger Asylbewerber aus dem Iran identifiziert werden konnte, war einen zehn Kilo schweren Ast auf das herannahende Fahrzeug der jungen Frau, der es gelang, den schwer beschädigten Wagen ohne einen weitaus schlimmeren Unfall zum stehen zu bringen. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft (das „DortmundEcho“ berichtete), rund ein halbes Jahr später hat vor dem Landgericht Dortmund der Prozess begonnen. Die Anklage wirft dem Asylbewerber – neben dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung – versuchten Mord. Der Angeklagte selbst will sich offenbar an nichts mehr erinnern und beteuerte am ersten Verhandlungstag, schwer alkoholisiert gewesen zu sein. Mittlerweile hat sich im Rahmen der Hauptverhandlung herausgestellt, dass der mehrfach vorbestrafte Mann an jenem Abend nicht alleine unterwegs gewesen war, „mindestens ein Marokkaner und weitere Männer aus dem Iran sollen ihn begleitet haben“, heißt es. Die Identität dieser Personen, die bisher als Zeugen gehandelt werden, ist unklar und soll im Rahmen der Hauptverhandlung ermittelt werden, der Prozess dauert weiter an.


Ob dem angeklagten Asylanten nach einer Verurteilung die Abschiebung droht, ist unklar

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