Audiomitschnitt: Kämmerer Jörg Stüdemann hält Wutrede über von Rechten aufgeheiztes Klima im Stadtrat!

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Es ist eine Mischung aus Wut, Hass und Verzweiflung, die aus den Worten von Stadtkämmerer Jörg Stüdemann, immerhin nach Oberbürgermeister Sierau der zweithöchster Mann dieser Stadt, klingt. Es ist die pure Ratslosigkeit, wie mit der kontinuierlichen Oppositionsarbeit von rechts umzugehen ist, allen voran mit der der Partei DIE RECHTE, welche die etablierte Politikerkaste zu schlaflosen Nächten drängt. Dem „DortmundEcho“ liegt jetzt ein Audiomitschnitt einer Veranstaltung vor, die bereits am 21. Dezember 2018 im Rahmen der Reihe „Talk im DKH (Dietrich-Keuning-Haus)“ stattfand und den evangelischen Kirchentag zum Gegenstand hatte, der 2019 in Dortmund stattfindet. Im Rahmen dort geführter Diskussionen über den umstrittenen Kirchentag, schlug ein Redner vor, auch mit Rechten (wobei unter diesem Sammelbegriff wohl offenbar bereits die AfD gefasst wurde) zu diskutieren. Darauf zu Wort meldet sich: Stadtdirektor Jörg Stüdemann, der deutlich macht, welche Panik die etablierten Parteien vor Diskussionen mit der Opposition haben. Doch noch mehr: In rund anderthalb Minuten beschreibt Stüdemann, wie sehr die Opposition im Dortmunder Stadtrat, die sich rund um den DIE RECHTE – Politiker Michael Brück sammelt, den Betrieb im Dortmunder Lokalparlament auf den Kopf gestellt hat, Stüdemann selbst habe ein solches Klima bei Ratssitzungen in 26 Jahren noch nicht erlebt. Es ist ein Ritterschlag, den das verhasste Establishment der nationalen Opposition erteilt!

Nachfolgend der entsprechende Auszug aus dem Wortbeitrag von Stüdemann:

Zwei kurze Anmerkungen, zu Herrn S. einmal:
Ich lade nur ein, Herr S., kommen Sie einfach in eine Ratssitzung und sehen Sie sich diesen gesammelten Irrsinn an, der da jetzt seit geraumer Zeit besteht und begleitet. Wir haben 2 Neonazis, 3 AfDler und einen etwas verwirrten Menschen. Die beherrschen mittlerweile 75 Prozent einer Ratssitzung. Und über die Tische rüber brüllen dann die Neonazis die AfDler an ‘Kameraden, wir verstehen uns’. Und der dicke Garbe sitzt vorne und grinst. Und spricht von Umvolkung und all diesem Vokabular und erzählt ‘Ich weiß garnicht, wo ich das her habe, die Stelle ist mir entfallen’ und feixt dabei. Wir kriegen eine Allianz von diesen Rechtsradikalen, wenigen Spinnern aus Dorstfeld, die äußerst radikal mittlerweile sind und auf der anderen Seite so einer feixenden Art Männerkohorte, die sich nicht mehr abgrenzen möchte, das unterscheidet die Situation von vor einem Jahr und insofern finde ich die Entscheidung goldrichtig, zu sagen, jetzt bleiben die eine Zeit lang raus. Wir organisieren unseren gesamten Ratsbetrieb um. Die Securitys müssen da sein, wir hängen Hausordnungen aus, also es ist wirklich ein Spektakel. Ich mach dieses Geschäft jetzt schon 26 Jahre. Ich habe in den 26 Jahren vergleichbares noch nie erlebt.

Der Audiomitschnitt des Wortbeitrages von Stüdemann, der bei der öffentlichen Veranstaltung, zu der sich etwa 60 Gäste einfanden, gehalten wurde, ist hier zu finden:

Anzumerken ist an dieser Stelle, dass mit den „Neonazis“ offenbar die Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE gemeint ist, während Stüdemann den Einzelvertreter Detlef Münch (Freie Bürgerinitiative) offenbar als „etwas verwirrten Menschen“ bezeichnet. Tatsächlich distanziert sich die AfD-Fraktion natürlich weiterhin regelmäßig von der nationalen Opposition, aber offenbar – aus Sicht des SPD-Genossen – nicht genug, so dass die Nerven bei den Roten blank liegen. Der Wind dreht sich in diesem Land und im Dortmunder Stadtrat, dem sicherlich spektakulärsten Lokalparlament Deutschlands, gibt es davon eine Kostprobe. An dieser Stelle sollte jedoch bedacht werden, dass Stüdemann und Co ihren Hass auf nationalistische Positionen nicht als Privatpersonen ausleben, sondern als Führungspersonen der Stadtverwaltung. Dass sie Hand in Hand mit den Medien und auch der Polizei arbeiten, wenn sie fragwürdige – oder offen rechtswidrige – Maßnahmen einleiten. Kurzum: Sie verstoßen gegen jede Form der Neutralität, um eine Opposition zu bekämpfen, der sie sich nicht gewachsen fühlen, wie Stüdemanns „Geständnis“, das er im DKH zum Besten gab, zeigt.

Natürlich sind die Worte des Stadtkämmerers Wasser auf die Mühlen der rechten Ratsgruppe. Spätestens im Herbst 2020 wird die Vormachtsstellung der SPD in Dortmund gebrochen, das Klima hat sich schon lange verändert. Langsam scheinen das aber auch die Genossen zu begreifen und versuchen, ihre Positionen mit jedem Mittel zu verteidigen. Aber auch hier wird am Ende der Bürger die SPD abstrafen – so, wie zuletzt in Hessen und Bayern, so, wie demnächst in Brandenburg, Bremen, Sachsen und Thüringen. Die Zeiten, in denen sich Sozialdemokraten noch aus Machtpositionen für Redeverbote gegen Oppositionelle aussprechen können, gehören zunehmend der Vergangenheit an. Gut so und auch für 2019 sollte der Vorsatz lauten: Keinen Schritt zurück, immer weiter nachlegen, die Herzkammer der Sozialdemokratie steht vor dem Herzinfarkt!

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11 Kommentare

  1. “Wir haben 2 Neonazis, 3 AfDler und einen etwas verwirrten Menschen. Die beherrschen mittlerweile 75 Prozent einer Ratssitzung. ”

    Genial !

    Ich hoffe da wird 2019 nochmal etwas nachgelegt, das wäre doch mal eine Idee:

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/ratssitzung-in-duisburg-dauerte-14-stunden-bis-zum-morgengrauen-id9543374.html

    Kein Schlaf im Rathaus: Die neuen Duisburger Stadtverordneten absolvierten – erzwungen durch die rechtsextreme Pro NRW-Fraktion – einen Abstimmungsmarathon bis fünf Uhr morgens und tagten damit 14 Stunden lang.

    🙂

    PS: Kann man sich mit FBI nicht zu einer Fraktion zusammentun ? Hat er doch auch was von…

  2. Dinge ändern sich nunmal,bis vor einiger Zeit haben die linken,die so stinken ,die Sitzungen beherrscht .Da haben Mandats Träger eher für die Antifamilia nebst weiteren Verschwörungen gearbeitet, .anstatt für die Menschen . Warum wundert sich nun die morsche Polit Bagage ,das es Dinge gibt die wichtiger sind ,als die Asozialdemokratie .

  3. °°KlarText°° on

    Wie durch und durch undemokratisch von Genosse Stüdemann.
    Ungewollt zeigen Stüdemann und seine Genossen ihr wahres Gesicht. Solche Redebeiträge sprechen Bände. Scheinpluralismus und Aushöhlung demokratischer Werte werden mehr und mehr öffentlich.
    Von Meinungsfreiheit und demokratischen Grundwerten zu reden ist nicht schwer, sie wirklich zu leben dagegen sehr, nicht wahr, Genossen? 😉
    Wenn sich Sierau und Co. jetzt schon nicht mehr anders zu helfen wissen, was werden sie erst im Jahr 2019 machen?
    Ach, wie gern hätten diese Herren den NWDO zurück, nicht wahr?

    Eine noch offensichtlichere, für alle merkbare Sonderbehandlung in den Gremien der Stadt wäre ein propagandistischer Hauptgewinn. Denn damit könnte jeder Bürger sofort erkennen, dass die aktuellen Verhältniße nur einen einzigen Gegenpol, nur einen wahren Feind haben: Nämlich die nationale Opposition.
    Spätestens dann werden nationale Strukturen in Dortmund ins rechte Licht gerückt und können sich als das präsentieren, was sie wirklich sind: Das genaue Gegenteil von dem, was aktuell passiert.

  4. Stadtkämmerer Jörg Stüdemann hat völlig recht! Bisher konnten Ausgaben ohne grosse Diskussionen zum Wohle der Demokraten schnellstens durch den Rat gebracht werden.

    Jetzt sitzen da Nazis, die an jeder größeren Ausgabe etwas herumzumäkeln haben! Nazis haben halt keine Ahnung von Wirtschaftpolitik. Das Geld muss unter die Demokraten, dann läuft die Wirtschaft!

    • @ Ein Wähler

      Siesau, … treffende Formulierung.-

      @ Taja Miegs

      In der Tat, … ein jeder konnte in den Veröffentlichungen privater Daten von Personen, die gleichfalls in der Öffentlichkeit stehen, erfahren, daß sich z.B. der Moderator X zweimal die Woche von einer Domina auspeitschen läßt, die Politikerin Y beispielsweise zuhause Entspannung findet, wenn sie Spielzeugarmeen aufeinanderhetzt oder daß z.B. der Schauspieler Z an verbotenen Autorennen im öffentlichen Verkehrsraum teilnimmt.-
      HOLLA, … die Waldfee, … war da aber ein Zeter und Mordio ;-))
      Da drehte auf Weisung des politischen Teils der öffentlich Geschmähten der Nachrichtendienst seine Anstrengungen auf Ermittlung eines oder mehrerer Tatverdächtiger voll auf. Gesucht wurde natürlich vornehmlich im Bereich von Nazi-Organisationen und im islamistischen Umfeld, … Linke waren natürlich mal wieder weniger verdächtig, … es MUSSTE sich aber auf jeden Fall (!) um eine straff organisierete Hacker-Organisation handeln, … und gefunden hatte man dann einen gelangweilten Schüler aus der hessischen Provinz.- Welch eine Demütigung für unsere angeblich garantierte “Datensicherheit” im Netz.-
      Noch eins :
      Wenn man einen ähnlichen Aufwand z.B. beim Betreiben der Betrugs- und Schattenwirtschaft libanesischer und anderer arabischer Clans zelebrieren würde, dann würde die Aufklärungsquote für diese Delikte exponentiell nach oben schnellen.-

  5. Das sind wirklich unhaltbare Zustände!
    Ich will das Rechte / volksfreundliche Kräfte 100% jeder Ratssitzung in Dortmund beherrschen und diese Macht niemals wieder abgeben, zum Wohl des Deutschen Volkes.
    “Die Rechte” wählen wirkt.

    Die volksfeindliche SPD muss man konsequent mit Wahrheitsverbreitung in den Abgrund treten.

    Alles kommt ans Licht, man munkelt es wären weit mehr Daten von Volksverrätern gesammelt worden, als bisher veröffentlicht.

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