Ehemaliger AfD-Kreissprecher Bernd Schreyner tritt in DIE RECHTE ein!

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Pünktlich zum Jahresbeginn 2019 hat der Dortmunder Kreisverband der Partei DIE RECHTE einen prominenten Neuzugang zu vermelden: Bernd Schreyner, bis Januar vergangenen Jahres Kreissprecher des hiesigen AfD-Verbandes, ist mit sofortiger Wirkung der nationalen Oppositionspartei beigetreten. Nachdem er sich in seinem eigenen AfD-Kreisverband massiven Anfeindungen ausgesetzt sah, die in der Einleitung eines Ausschlussverfahrens gipfelten, nachdem Schreyner bei einer Demonstration von DIE RECHTE als Redner aufgetreten war, zog er zum Jahresende selbst einen Schlussstrich und verließ die Partei, die – trotz z.T. durchaus ordentlicher Arbeit im Bundestag – in Dortmund eine CDU 2.0 darstellt, aber mit Sicherheit keine wirkliche Opposition gegen die herrschenden Zustände. Zu Groß war der Riss im Kreisverband, der zwischen der Ratsfraktion, die sich immer wieder Oberbürgermeister Ullrich Sierau und seiner Politikerkaste anbiedert, sowie einem Großteil der Mitglieder, die durchaus nationalkonservative Positionen vertreten und einer Zusammenarbeit mit weiteren, rechten Organisationen offen gegenüberstehen, gewesen.

Weitere Eintritte von nationalkonservativen AfDlern

Mit Bernd Schreyner wechselt ein Teil des nationalkonservativen Flügels innerhalb des Dortmunder Kreisverbandes zur Partei DIE RECHTE. Ohne selbstauferlegte Tabus und Meinungszensur, bietet die größte, lokale Rechtspartei, die in Dortmund mittlerweile auf etwa 150 Mitglieder angewachsen ist, eine neue, politische Heimat. Bernd Schreyner wird dabei einen wichtigen Bindefunktion zwischen dem eher gemäßigten Flügel, sowie dem national und sozialistisch geprägten Teil der Partei, einnehmen. Während andere Parteien in Flügelkämpfe verfallen, hat DIE RECHTE seit ihrer Gründung stets verschiedenste Spektren der deutschen Rechten in sich versammelt, ohne, dass dabei nennenswerte Konflikte aufgetreten wären, denn die grundsätzliche Stoßrichtung ist klar: Konsequent, radikal und dem herrschenden System in unversöhnlicher Feindschaft gegenüberstehenden. Wenn es gelingt, eher gemäßigte Schichten zu erreichen und zu integrieren, ist dies ein weiterer Schritt zum Ausbau einer starken Rechten für unsere Stadt. Mit Bernd Schreyner und dem nationalkonservativen Flügel der Dortmunder AfD hat DIE RECHTE dabei Zuwachs erhalten, der auch im Hinblick auf die Kommunalwahl 2020 sicherlich eine wichtige Rolle spielen wird. Herzlich willkommen!

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6 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    So wächst letztlich zusammen, was zusammen gehört. Der Wechsel und das Willkommen-heißen des neuzugangs hat wichtige Symbolwirkung auf alle anderen Spektren des nationalen Lagers. Ein politisch wichtiger Vorgang, Glückwunsch zum Gelingen.

  2. Im Bundesvorstand der AfD befinden sich mehrere sehr kluge Köpfe, die wehrhaft Opposition treiben und sich für unser deutschen Land einsetzen. Doch der Dortmunder AfD-Vorstand freut sich lediglich, im Stadtrat zu sitzen und fühlt sich den Genossen freundschaftlich verbunden. Opposition ist unerwünscht. Herr Schreyner hat mit Recht die Konsequenzen gezogen.

  3. Propaganda Panda on

    Erinnert mich an die Aussage von Friedhelm Busse auf einer Demo 1996 in Essen zu den Republikanern. “Die Republikaner sind Filter und Durchlauferhitzer für die (Zensierte Partei wo es um Freiheit und Arbeit ging, sehr Zahnrad-affin ^^ ). Alle Guten die sich dort warm gemacht und dem Sturm der Antifa und der sozialen Ausgrenzung getrotzt haben und nicht aufgeben landen zwangsläufig früher oder später bei uns.” Tja, auch wenn der Kamerad Busse schon so lang von uns gegangen ist, bleibt so manches Zitat und so manche Aussage von ihm jahrelang allgemeingültig . Die AfD sind die neuen Republikaner, und selbst bei denen hat ihr Gründer Franz Schönhuber im hohen Alter noch zu seinen Wurzeln zurückgefunden und gegen den liberalen Lappenverein 2005 in Dresden auf der Liste der nationalen Opposition kandidiert. Es kommt schon alles zurecht gerückt mit der Zeit Kameraden wenn der Weizen sich von der Spreu trennt.

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