NRW

Hagen: Verstorbener Schatzmeister Wolfgang Mond würdevoll beigesetzt!

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Mit 69 Jahren verstarb der langjährige Aktivist Wolfgang Mond, der zuletzt in der Partei DIE RECHTE das Amt des Bundesschatzmeisters bekleidete, am 10. Januar 2019. Zwei Wochen später, am Freitag (25. Januar 2019), erfolgte die Beisetzung in einem Ruheforst seiner Heimatstadt Hagen, in der er bis zu seinem Tod lebte. Noch zu Lebzeiten wünschte sich Wolfgang Mond einen würdevollen Abschied im Kreise seiner Kameraden, der ihm selbstverständlich erbracht wurde. Die Anwesenden, neben politischen Kampfgefährten auch Teile der Familie sowie Bekannte und Nachbarn von Wolfgang Mond, lauschten zunächst einem eindrucksvollen Redebeitrag, der das Leben und Wirken des Verstorbenen noch einmal in Erinnerung rief. Deutlich wurde, daß Wolfgang Mond – trotz seiner eher bürgerlichen Sozialisierung – ein Revolutionär durch und durch gewesen ist, der noch aus dem Sterbebett heraus seine Kameraden in alter Tradition grüßte.

Schließlich wurde Wolfgang Mond unter der Fahne unserer Bewegung beigesetzt und ein letztes Mal das Lied vom guten Kameraden angestimmt, das wir oft mit ihm und dieses Mal für ihn gesungen haben. Wir werden Wolfgang Mond nicht vergessen und ihn in unserer Erinnerung bewahren, wir werden sein Bild weiter vor Augen behalten und uns an seine Hingabe erinnern, mit der er den politischen Kampf führte, immer zu Scherzen aufgelegt war und die kranken Zeiten mit Galgenhumor nahm. Sein Kampf ist unser Kampf, sein Andenken lebt in uns und durch uns fort! Wir werden ihn nicht vergessen!

Dortmund, den 25. Januar 2019,
DIE RECHTE-Parteivorstand

Nachfolgend weitere Bilder der Beisetzung, in deren Anschluß noch eine Trauerfeier in einem nahegelegenen Restaurant stattfand:

An dieser Stelle veröffentlichen wir einige Auszüge aus der Trauerrede, wie sie am heutigen Freitag bei der Beisetzung gehalten wurde:

Wir wollen uns heute, in der Stunde des Gedenkens und des Abschiedsnehmens, noch einmal erinnern. So wollen wir die Abschnitte im Leben von Wolfgang Mond noch einmal in der gebotenen Kürze an uns vorüberziehen lassen.

Wolfgang Mond, als Nachkriegskind vier Jahre nach dem Ende des letzten großen Völkerringens geboren, muß es als Kind nicht gerade leicht gehabt haben. Die ersten Jahre in seiner Heimatstadt Hagen waren geprägt von Konflikten mit seinem Vater und seinen Stiefgeschwistern, was ihn als gerade dem Kindheitsalter Entwachsenen dazu veranlaßte, von zuhause abzuhauen. Die Flucht vor den Konflikten in seinem Vaterhaus endete im Erziehungsheim, wo er seine Jugendjahre verbringen mußte.

Es waren keine guten Voraussetzungen für den Start ins Erwachsenenleben, doch Wolfgang biß sich durch, er absolvierte das Abitur, studierte Betriebswirtschaft und machte sich selbständig als Diplom-Betriebswirt mit der Fachrichtung Steuerrecht. In familiärer Hinsicht war ihm jedoch kein Glück beschieden: Er hat geheiratet, aus der Beziehung ging ein Sohn hervor, doch die Ehe ging in die Brüche.

In frühen Jahren war Wolfgang begeisterter, aktiver Eishockey-Spieler. Zeit seines Lebens blieb er großer Fan und lobte immer wieder den gemeinschaftsbildenden Faktor dieser Sportart. Später hatte er große Freude daran, Kindern Nachhilfe in Mathe, Englisch und Geschichte zu geben, sowohl deutschen Kindern als auch ausländischen Kindern im Alevitischen Kulturzentrum Hagen.

Zur Politik ist Wolfgang, so erzählte er es einigen Freunden und Kameraden, eher zufällig gestoßen. Er betrieb Studien zur Ahnenforschung und stieß in diesem Zusammenhang auch auf einschlägige Literatur. Die ganze Materie hatte ihn neugierig gemacht, er forschte weiter und beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Sein Herz schlug fortan für den Nationalsozialismus.

Im Jahr 2001 trat Wolfgang der NPD bei, war zeitweise Mitglied im NRW-Landesvorstand und wirtschaftspolitischer Sprecher. Das Intermezzo in der NPD blieb allerdings von relativ kurzer Dauer, nach fünf Jahren trat er nach einigen persönlichen Enttäuschungen aus der Partei aus, doch er blieb der nationalen Sache weiterhin verbunden.

Wolfgang war ein ruppiger Charakter, er hatte Ecken und Kanten, aber er war eine ehrliche Haut, stets hilfsbereit und immer zu Späßen aufgelegt. Auf den ausdrücklichen Wunsch seiner Dortmunder Kameraden trat er 2015 der Partei DIE RECHTE bei, wo er im Jahr darauf in den Bundesvorstand nachrückte und zum Bundesschatzmeister gewählt wurde. Zwei Faktoren machten ihm die Ausübung seines neu übernommenen Amtes nicht gerade leicht: Da wäre zum einen die manchmal recht eigenwillige Buchführung mancher Parteigliederungen sowie diverse Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Parteivorsitzenden über die Verwendung der Gelder – zum anderen machte ihm auch bereits seine schwere Hautkrankheit sehr zu schaffen.

Ein weiterer Schicksalsschlag war im vergangenen Sommer die Diagnose eines schweren Krebsleidens, das ihn zunächst an den Rollstuhl und später ans Krankenbett fesselte. Doch noch aus dem Krankenbett heraus half er Kameraden bei ihren Steuererklärungen und kümmerte sich, so gut es seine Gesundheit eben zuließ, um die Finanzen jener Partei, die ihm in seinen letzten Lebensjahren eine politische Heimat bot.

Als es zum Ende letzten Jahres mit seiner Gesundheit rapide bergab ging, sorgte vor allem seine langjährige Nachbarin aufopferungsvoll für ihn. Von Freunden und Kameraden erhielt Wolfgang in seiner letzten Lebensphase sehr viel Besuch. Die Bekanntschaften zu manchen Personen, die vorher nur im Rahmen von politischen Aktivitäten bestanden hatten, entwickelten sich noch auf dem Sterbebett zu Freundschaften. Langjährigen Mitstreitern bot Wolfgang noch das „Du“ an, rauchte mit ihnen zusammen eine letzte Zigarette und verabschiedete sich mit dem Gruß unserer Bewegung.

In der Nacht auf den 10. Januar 2019 konnte Wolfgang den aussichtslos gewordenen Kampf gegen seine schwere Krankheit beenden, indem er friedlich und ohne Schmerzen einschlief. Als naturverbundener Mensch war es sein ausdrücklicher Wunsch, hier im Ruheforst in seiner Geburts- und Heimatstadt Hagen seine letzte Ruhe zu finden.

Quelle: www.die-rechte.net

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2 Kommentare

  1. Ich warne die linken,die so stinken ,diese Ruhestätte anzutasten. Denn wie sagt man so ? “Dieses Spiel können auch zwei spielen ” !

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