Marten: Linke Gesinnungswächter schließen rechte Besucher von Lesung im Meilenstein aus

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Der sogenannte „Meilenstein“, benannt nach der Straße „In der Meile“, die das Zentrum des westlichen Dortmunder Vorortes Marten bildet, soll eigentlich ein Nachbarschaftstreffpunkt sein. Tatsächlich sind die Betreiber, die im Übrigen allesamt der SPD nahe stehen oder dort sogar Funktionäre sind, jedoch bemüht, Andersdenkende, vor allem heimatbewusste Mitbürger, von diesem Treffpunkt auszuschließen. Nachdem es in der Vergangenheit bereits mehrere Male zu willkürlichen Rauswürfen gekommen war, bei denen die Veranstalter um Monika Rößler ihr Hausrecht ausnutzten und missliebige Zeitgenossen – meist begleitetet von einem überzogenen Polizeieinsatz – aus der Räumlichkeit hinaus schickten, setzte sich diese Serie auch am Montag (28. Januar 2019) fort. Eingeladen war zu einem öffentlichen Auftritt der Autorin und Literaturpädagogin Heike Wulf, die anlässlich des Holocaustgedenktages, der am Vorfeld von einigen Menschen begangen wurde, eine themenbezogene Lesung halten wollte. „Klingt interessant“, dachten sich auch etwa ein halbes Dutzend Nationalisten aus dem Dortmunder Westen, die sich kurzerhand auf den Weg in die Lokalität machten.


Die Vorlesung im Meilenstein begann erst mit deutlicher Verspätung

Rauswurf: “Das ist eben Demokratie“

Offensichtlich scheinen die Betreiber des Meilensteins wenig Wert auf Gäste zu legen, die nicht „gebrieft“ sind und eigene Meinungen haben, die vom politischen Mainstream abweichen: Im Umfeld der Lokalität befanden sich bereits mehrere Polizeifahrzeuge, nicht fehlen durfte auch die obligatorische „Präsenz“ ziviler Beamter. Als die kleine Gruppe den Meilenstein betrat und es sich gemütlich machen wollte, forderte Frau Rößler umgehend dazu auf, die Räumlichkeit zu verlassen, zu der angeblich auch der Vorraum zählen würde, in dem sich ein Automat der Volksbank befindet. Die Aktivisten leisteten dieser Aufforderung, die auf das Hausrecht gestützt wurde, zwar Folge, beklagten aber vor den lediglich rund 15 anderen Gästen der Veranstaltung, dass es undemokratisch sei, Personenkreise pauschal auszuschließen. Einer der anwesenden Gutmenschen erklärte dazu: „Das ist eben Demokratie“, womit das merkwürdige Demokratieverständnis der etablierten Politiker durchaus passend auf den Punkt gebracht wird. Jeder, der eine andere Meinung vertritt, wird zensiert oder mit repressiven Mitteln bekämpft, das ist eben Demokratie. Nicht fehlen durfte dann natürlich auch noch eine Personalienkontrolle, für die zwar eigentlich kein erkennbarer Grund vorlag, aber juristische Rechtfertigungen interessieren im Polizeiapparat von Gregor Lange (SPD) und seinen Genossen ohnehin nur bedingt, wie die lange Liste nachweislicher Rechtsbrüche seiner Behörde belegt.

Es ist bedauerlich, dass sich die Anhänger der im Sturzflug befindlichen SPD weiterhin Gesprächen mit politischer Andersdenkenden verschließen, dennoch werden nationale Aktivisten auch in Zukunft den politischen Dialog suchen und auf Diskurs setzen, um unsere Stadt wieder voran zu bringen. Demokratie lebt schließlich von einem gesunden miteinander und es verwundert kaum, wenn angesichts ständiger Meinungszensur, Redeverboten und Rauswürfen das Vertrauen in diese Demokratie weiter schwindet!

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