Gemeinsam für Europa: 60 deutsche Aktivisten zu Gast beim Lukovmarsch in Bulgarien!

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Jedes Jahr findet Anfang Februar 2019 der Lukovmarsch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia statt, der von den Kameraden des „Bulgarischen Nationalbundes (BGNS)“, mit denen bereits eine über 10 Jahre andauernde Zusammenarbeit existiert, organisiert wird und an den Freiheitskämpfer Hristo Lukov erinnert. Lukov war General, bulgarischer Nationalistenführer und darum bemüht, Bulgarien an der Seite der Achsenmächte im zweiten Weltkrieg zu positionieren, er wurde am 13. Februar 1943 vor seinem Wohnhaus in der Innenstadt von Sofia durch die beiden Kommunisten Iwan Burudschiew und Wioleta Jakowa erschossen. Um an sein Schicksal zu erinnern und für die Zukunft zu mahnen, finden sich regelmäßig mehrere tausend Menschen, darunter europäische Nationalisten aus vielen verschiedenen Ländern, ein. Aus Deutschland reisten 2019 etwa 60 Aktivisten an, die große Delegation setzte sich aus Vertretern der Partei DIE RECHTE aus Aachen / Heinsberg, Baden-Württemberg, Dortmund, Duisburg, Hamm, Ostwestfalen und dem Rhein-Erft-Kreis, sowie JN-Aktivisten aus Braunschweig und Goslar zusammen.

Spontandemonstration gegen Repressionen am Vorabend

Wie in den vergangenen zwei Jahren, hatte die Oberbürgermeisterin von Sofia den Lukovmarsch verboten, nachdem verschiedene Organisationen, u.a. jüdische Lobbyverbände, eine entsprechende Forderung erhoben. Das Gericht kippte jedoch den Verbotsversuch und auch das Vorhaben, den Marsch auf eine stationäre Kundgebung zu beschränken, scheiterte. Um diesen Schikaneversuchen dennoch eine deutliche Absage zu erteilen, fand bereits am Freitagabend (15. Februar 2019) eine unangemeldete Spontandemonstration statt, die durch ein Ausgehviertel von Sofias Innenstadt führte. Die Versammlung wurde von lauten Parolen und Pyrotechnik bekleidet, immer wieder wurde das Schicksal von General Hristo Lukov erwähnt. Die Aktion verlief störungsfrei, die Polizei hielt es nicht einmal für nötig, auszurücken und ließ die Demonstranten ihren Aufzug ungestört beenden.


Spontandemonstration durch die Innenstadt von Sofia


Die Versammlung wurde mit Pyrotechnik begleitet

200 Linksextremisten demonstrieren am Mittag

Mehrere Stunden vor dem Lukovmarsch, demonstrierten am Samstagmittag (16. Februar 2019) etwa 200 Linksextremisten, darunter auch eine deutsche Abordnung, in der Innenstadt gegen den Marsch und forderten erneut ein Verbot. Einige deutsche Aktivisten ließen die Gelegenheit nicht aus, am Rande der Wegstrecke mit entsprechenden Sprechchören ihren Unmut zu äußern. Die bulgarischen Polizeibeamten wirkten in dieser Situation äußerst gereizt und gingen, obwohl üblicherweise nationalen Positionen eher positiv gegenüberstehend, vergleichsweise hart gegen die Aktivisten vor, die verschiedene Maßnahmen über sich ergehen lassen mussten.


Polizisten drängen deutsche Aktivisten von der Antifademo ab

Ehrenvoller Marsch zum Wohnhaus von Hristo Lukov

Am Samstagabend (16. Februar 2019) fanden sich dann schließlich deutlich über 2000 Teilnehmer beim Lukovmarsch 2019 ein, der vom Stadtteilzentrum bis zum ehemaligen Wohnhaus von Hristo Lukov führte, vor welchem dieser 1943 erschossen wurde. Die deutsche Delegation trat in ordentlicher Aufstellung an und beging den etwa drei Kilometer langen Weg zum Auftaktort, der durch die belebtesten Straßen von Sofia führte, diszipliniert in Zweierreihen. Bei der Auftaktkundgebung sprachen verschiedene Redner, u.a. Aktivisten des BGNS und ein Vertreter aus Tschechien. Für die deutsche Delegation ergriff der Dortmunder DIE RECHTE – Stadtrat Michael Brück das Wort, der die Notwendigkeit eines gemeinsamen, europäischen Kampfes für die Zukunft unseres Kontinentes betonte, der im Geiste von herausragenden Persönlichkeiten wie General Hristo Lukov geführt werde müsse. Anschließend setzte sich der Gedenkmarsch, der von den Bulgaren des BGNS angeführt wurde, in Bewegung, als zweiter Block folgte die deutsche Delegation, dahinter versammelten sich weitere, internationale Gäste. Der langgezogene Marsch bot ein imposantes Bild, das durch den koordinierten Einsatz hunderter Fackeln, die nach einigen hundert Metern über den gesamten Aufzug hinweg entzündet wurden, noch weiter verstärkt wurde. Ebenfalls als Zeichen des Gedenkens an Hristo Lukov, wurden kurz vor Ende des Aufzuges koordiniert bengalische Lichter entzündet, wodurch sich der Aufzug in den roten Schein der Pyrotechnik legte – im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland, wo die staatlichen Organe bemüht sind, den Einsatz von Pyrotechnik zu dramatisieren und zumeist per Auflage zu untersagen, ist die Verwendung von „Bengalos“ in Bulgarien unproblematisch und zulässig. Seinen Endpunkt erreichte der Marsch schließlich am ehemaligen Wohnhaus von Hristo Lukov, wo eine Bühne aufgebaut war, bei der weitere Reden – u.a. von Vertretern des „Nordic Resistance“ aus Skandinavien, sowie eines norwegischen Vertreters, gehalten wurden. An das Schicksal von Hristo Lukov erinnert dort ganzjährig eine Gedenktafel, vor der zum Abschluss der Veranstaltung Kränze niedergelegt wurden.


Viel Öffentlichkeit und eine kleine Polizeieskorte: Die Deutschen kommen!


In Zweierreihen wurde die etwa drei Kilometer lange Strecke zum Auftaktort zurückgelegt


Der Dortmunder DIE RECHTE – Stadtrat Michael Brück sprach bei der Auftaktkundgebung


Die Spitze des Aufzuges mit verschiedenen Gedenkkränzen und einem Bild von Lukov


Vorneweg marschierten die Kameraden des Bulgarischen Nationalbundes (BGNS)


Diszipliniert und in ordentlicher Formation: Der deutsche Block


Auch der Dortmunder Politiker Christoph Drewer nahm an dem Aufzug teil


Abschlusskundgebung vor dem ehemaligen Wohnhaus von Hristo Lukov

Auch der deutsche Soldatenfriedhof wurde besucht

Nach Beendigung des Marsches, folgten die internationalen Gäste der Einladung bulgarischer Aktivisten, die einen Club im Stadtzentrum angemietet hatten, um die Vernetzung und den gegenseitig Kontakt zu fördern. In geselliger Runde, fand somit das Wochenende, das die einzelnen Mitglieder der deutschen Reisegruppe zudem mit verschiedenen Freizeitaktivitäten, aber auch geschichtlichen Rundgängen, etwa zu einem deutschen Soldatenfriedhof, abrundeten, seinen Ausklang. Während der Aufenthalt in Bulgarien insgesamt störungsfrei blieb, wurden bereits am Sonntagvormittag (17. Februar 2019) Nationalisten bei ihren Rückflügen von Polizei bzw. Zollbeamten mit „besonderen, polizeilichen Kontrollmaßnahmen“ überzogen, die wohl auch weiteren Teilnehmern der deutschen Reisegruppe bei z.T. noch ausstehenden Rückflügen als „besondere Behandlung“ vorbehalten sein dürften. Es wäre schön, wenn die Einreisekontrolle nach Deutschland auch im Alltag der Polizei eine solch hohe Bedeutung haben würde und nicht als Schikanemaßnahme gegen politisch missliebige Deutsche missbraucht würde.


Wird regelmäßig gepflegt: Der deutsche Soldatenfriedhof in Sofia


Polizeikontrolle eines rückreisenden Aktivisten am Dortmunder Flughafen


Die deutsche Delegation 2019. Sei auch Du im nächsten Jahr dabei!

Wie in den vergangenen Jahren, war auch das Wochenende rund um den Lukovmarsch 2019 eine gelungene Reise, bei der deutlich gemacht wurde, dass der Widerstand gegen eine europäische Politikelite, die miteinander bestens über Ländergrenzen (die von ihr schrittweise aufgelöst werden sollen) vernetzt ist, nur auf internationale Ebene erfolgen kann. Die Pflege und der Ausbau internationaler Kontakte sind deshalb für moderne, nationalistische Organisationen von elementarer Bedeutung, sie müssen aber von beidseitigem Nutzen sein und zur Strukturentwicklung im jeweiligen Land beitragen. Die Kontakte zwischen dem BGNS und insbesondere Aktivisten von DIE RECHTE Dortmund sind dabei ein positives Beispiel für langjährige Kooperation, das es mit verbindenden Ereignissen weiter auszubauen ist. Ein Dank gilt auch in diesem Jahr wieder den bulgarischen Kameraden für die erfahrene Gastfreundschaft, die nächsten, gemeinsamen Aktionen sind schon in Planung und es wird für manchen Deutschen sicherlich nicht der letzte Besuch in Sofia für dieses Jahr sein, während andersherum bulgarische Aktivisten auch schon bald wieder in Deutschland begrüßt werden können. Gemeinsam für ein Europa der Vaterländer, gemeinsam für unseren Kontinent!

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