Nach DortmundEcho-Artikel: AfD-Fraktion geht gegen Stadtkämmerer Jörg Stüdemann in die Offensive!

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Anfang Januar 2019 berichtete das „DortmundEcho“ über die Wutrede von Stadtkämmerer Jörg Stüdemann (SPD), die dieser bereits am 21. Dezember 2018 bei einer Veranstaltung im Dietrich-Keuning-Haus gehalten hatte. In der Rede beschrieb er das Klima im Stadtrat, das insbesondere durch die Politik der zwei „Neonazis“, gemeint sind die Mitglieder der rechten Ratsgruppe, geprägt sei, aber auch die AfD-Fraktion wurde angegriffen. In fragwürdiger Wortwahl bezeichnete er das AfD-Trio, das innerhalb der Partei für seine bürgerliche Einstellung als umstritten gilt und wahrlich nicht durch eine harte Oppositionsarbeit auffällt, als eine „Art Männerkohorte“, den Fraktionsvorsitzenden Heiner Garbe nannte Stüdemann in der Rede den „dicken Garbe“. Während die AfD-Fraktion offensichtlich – im Gegensatz zu Aktivisten der Partei DIE RECHTE – nicht bei der Veranstaltung im DKH vertreten war, hat der entsprechende „DortmundEcho“-Artikel zumindest Staub aufgewirbelt: Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 21. Februar 2019 hat die AfD-Fraktion einen eigenen Tagesordnungspunkt gesetzt, der das Verhalten von Stadtkämmerer Jörg Stüdemann aufarbeiten soll, u.a. auch im Hinblick auf einen mutmaßlichen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot. Selbstverständlich wird auch DIE RECHTE, die eigentlicher Adressat der stüdemannschen Zeilen gewesen ist, die Vorlage mittragen und begrüßt den Vorstoß, es wäre jedoch ein Akt der Höflichkeit gewesen, wenn die AfD auch anführen würde, welcher Quelle sie die Informationen über die Wutrede des Kämmerers entnommen hätte.

Die Ratsvorlage (Drucksache 13445-19), die bisher noch nicht veröffentlicht wurde, kann hier eingesehen werden. Nicht fehlen dürfen in dieser Vorlage im Übrigen auch die ständigen Abgrenzungen gegenüber Parteien wie DIE RECHTE – amüsanterweise ausgerechnet in einer Vorlage, die ohne die „Neonazis“ überhaupt nicht zu Stande gekommen wäre, denn ansonsten hätte die AfD niemals etwas von den Inhalten der streitgegenständlichen Rede erfahren. Aber um ganz politisch korrekt im Strom mitzuschwimmen, wird sich eben erst einmal distanziert. Unabhängig davon, verspricht der Tagesordnungspunkt jedoch eine lebhafte Diskussion im Rat!

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7 Kommentare

  1. Der soll mal veröffentlichen wie viel Geld er an die Linken ,die so stinken ,ausgibt . Wie kann es sein ,das Verseine ,in denen Saufgelage veranstaltet werden ,des Weiteren Planungen gegen die Gesundheit von Menschen ausgeübt und durchgeführt werden auch noch Mittel erhalten !

  2. Stadtkämmerer Jörg Stüdemann ist ausserdem in leitender Funktion bei acht Firmen vertreten (u.a. Gelsenwasser AG).
    Als vielgefragter Mann wird es ihn nicht interessieren was der dicke Garbe oder die Nazis zu sagen haben.

    • Vielleicht hat er deshalb so sehr vor der Opposition Angst, weil er befürchtet seine (gut dotierten?) Pöstchen zu verlieren?

      Meiner Einschätzung nach, scheint das Volkswohl nicht die oberste Priorität für ihn zu sein.

        • Vielleicht hängt das ja hiermit zusammen.

          Art. 133 Grundgesetz:
          “Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein.”

          Wirtschaftsgebiet!? Was das wohl zu bedeuten hat?

  3. Solange es “Politikern”, für welche unabdingbare Unabhängigkeit zur Erledigung ihres Jobs zwingende Voraussetzung wäre, noch gestattet wird, ein “Nebenher-Zubrot” auszuüben, … sollten sie so viele Nebenjobs wie möglich ergattern um ein Maximum an Geld zusammenzuraffen, … denn morgen schon kann es damit vorbei sein, … was oder wen interessiert da schon “der Bürger” oder “das Volkswohl” !-
    Der eigene Leumund kann dabei getrost vernachlässigt werden, … das “dumme Wahlvieh” vergißt schnell und in kürzester Zeit ist haushoch Gras über die Angelegenheit gewachsen.-

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