Dortmunder CDU möchte alle Jugendfreizeitstätten schließen

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Kinder- und jugendfreundliche Politik gehört ohnehin nicht zu den Schwerpunkten der CDU, doch der neue Vorschlag überrascht selbst Beobachter der schwarzen Partei: Die Dortmunder CDU überlegt derzeit, sämtliche Jugendfreizeiteinrichtungen in Dortmund zu schließen, da diese angeblich kaum noch frequentiert seien. Von diesen Plänen berichtet aktuell der Lokalsender „Radio 91.2“, der auch gleich eine Begründung nachliefert: Im Internetzeitalter würden kaum noch Jugendliche solche Einrichtungen aufsuchen, behauptet der „jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion“. Tatsächlich sind Dortmunds Jugendfreizeitstätten dagegen sehr gut besucht und ein wichtiger Sozialisationspunkt junger Menschen. Leider – das gilt es an dieser Stelle anzumerken – herrscht jedoch gerade in den Einrichtungen, die in sozialen Brennpunkten und Vierteln mit einem hohen Migrantenanteil liegen, ein rauer Umgangston, so dass deutsche Kinder und Jugendliche Häufung über Mobbing berichten, teilweise bleiben sie den Einrichtungen deshalb sogar gänzlich fern. Solche Probleme sollte die Dortmunder CDU in Angriff nehmen, bevor sie den Rotstift bei der Jugendpolitik anlegt.

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