Dortmunder CDU möchte alle Jugendfreizeitstätten schließen

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Kinder- und jugendfreundliche Politik gehört ohnehin nicht zu den Schwerpunkten der CDU, doch der neue Vorschlag überrascht selbst Beobachter der schwarzen Partei: Die Dortmunder CDU überlegt derzeit, sämtliche Jugendfreizeiteinrichtungen in Dortmund zu schließen, da diese angeblich kaum noch frequentiert seien. Von diesen Plänen berichtet aktuell der Lokalsender „Radio 91.2“, der auch gleich eine Begründung nachliefert: Im Internetzeitalter würden kaum noch Jugendliche solche Einrichtungen aufsuchen, behauptet der „jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion“. Tatsächlich sind Dortmunds Jugendfreizeitstätten dagegen sehr gut besucht und ein wichtiger Sozialisationspunkt junger Menschen. Leider – das gilt es an dieser Stelle anzumerken – herrscht jedoch gerade in den Einrichtungen, die in sozialen Brennpunkten und Vierteln mit einem hohen Migrantenanteil liegen, ein rauer Umgangston, so dass deutsche Kinder und Jugendliche Häufung über Mobbing berichten, teilweise bleiben sie den Einrichtungen deshalb sogar gänzlich fern. Solche Probleme sollte die Dortmunder CDU in Angriff nehmen, bevor sie den Rotstift bei der Jugendpolitik anlegt.

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3 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Wenn ich mir anschaue, was beispielsweise die Jugendfreizeitstätte Rahm mit öffentlichen Geldern so veranstaltet (ohne Ende “Gegen Nazis”-Aktionen) finde ich den CDu-Vorschlag fast schon gut.
    Auch die JFS in Marten fällt nicht gerade durch Engagement für deutsche Jugendliche auf, wenn sie offenbar immer wieder die Zielgruppe “Multikulti Kleinkriminelle” mit so Themen wie Breakdance oder Grafitti anspricht.
    Die beiden JFS in Lüdo waren zumindest bis vor ein paar Jahren noch klar getrennt: Die kathlolische Jfs am Marktplatz wurde nahezu ausschließlich von türkischen Jugendlichen vereinnahmt, das evangelische “Jugendheim” an der evangelischen Kirche war Anlaufpunkt für Zig… , Äh. Sinti-Jugendliche bzw. junge Erwachsene. Eigentlich komisch, würden die Sintis, die traditionell die katholische Konfession haben, doch eher in die katholische Jfs passen, wenn überhaupt. Wahrscheinlich liegt es an der “Infrastruktur” des evangelischen Jugendheimes, da direkt daneben der evangelische Friedhof ist. Dort gab es vor vielen Jahren auch eine Reihe von Sexualverbrechen. Die Täter sollen seinerzeit Sintis gewesen sein, die Opfer allesamt junge deutsche Mädchen.
    Alt eingesessene Lütgendortmunder erinnern sich sicher noch an die Einzelheiten.

    Vor diesem ganzen Hintergrund wäre ich ausnahmsweise dafür den CDU-Vorschlag um zu setzen.

    • Konsul H-Mann on

      Dem kann ich nur zustimmen! Die Jugendfreizeitstätten sind häufig Propagandastätten, um der übrigen deutschen Jugend ein einseitiges Geschichtsbild und eine einseitige politische Bildung zu vermitteln.

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