Kind in Dorstfeld vergewaltigt – Polizei und Presse verschweigen die Tat!

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Es ist ein unscheinbares Haus an der Wittener Straße in Oberdorstfeld, hinter dessen Mauern sich am vergangenen Donnerstag (14. März 2019) schreckliche Szenen abgespielt haben sollen. Szenen, dieoffenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollen, denn Polizei und Presse schweigen über einen neuerlichen Fall von Kindesmissbrauch in Dortmund. Sie schweigen, obwohl unklar ist, welche Gefahr von dem mutmaßlichen Kinderschänder für sein (Wohn-)Umfeld ausgeht. Grund genug, Öffentlichkeit zu schaffen und die Tat in den Fokus zu rücken!

Vierjähriges Mädchen vom Vermieter vergewaltigt

Das ist geschehen: Am Nachmittag des 14. März 2019 vertraute ein Familienvater seine vierjährige Tochter der Obhut des 75-jährigen Vermieters an, um in der Zwischenzeit einige Einkäufe zu erledigen. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand ein gutes Verhältnis mit dem Mann, Auffälligkeiten gab es nicht, vielmehr war er hilfsbereit und freundlich. Doch das war möglicherweise nur Fassade: Beim Umkleiden des Mädchens entdeckten die Eltern am Abend Blutspuren im Intimbereich, deren Herkunft sie nicht erklären konnten. Vorsorglich suchten sie ein Krankenhaus auf, wo der behandelnde Arzt schnell den Verdacht einer Vergewaltigung hatte, dieser Verdacht wurde durch einen hinzugezogenen Chefarzt bestätigt, außerdem wurden mutmaßliche Spermaspuren gesichert, die derzeit analysiert werden. Noch in der Nacht auf Freitag (15. März 2019) begannen die Ermittlungen der Polizei, gegen 3.00 Uhr rückten die Beamten schließlich an, um den Vermieter vorläufig festzunehmen und verschiedene, spurensichernde Maßnahmen an ihm durchzuführen, u.a. wurden Hautpartikel und Hautschuppen unter den Fingernägeln des Mannes gesichert. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, konnte er – obwohl unter dringendem Tatverdacht stehend – jedoch seinen Heimweg antreten.


Der Tatort befindet sich in Oberdorstfeld

Beschuldigter ist ehemaliger Kriminalpolizist

Besonders brisant: Der Beschuldigte ist ein ehemaliger Kriminalpolizist aus Dortmund, weshalb die Ermittlungen – wie bei Verfahren gegen Polizisten üblich – aus Neutralitätsgründen durch die Polizei in Recklinghausen geführt werden. Der Mann, gegen den mittlerweile wegen sexuellem Missbrauch eines Kindes ermittelt wird und dem im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Haftstrafe droht, soll angebliche bereits in der Vergangenheit in den Fokus ähnlicher Ermittlungen gerückt sein. Entsprechende Verfahren seien aber mangels Beweisen eingestellt worden, wie im Rahmen der Nachforschungen, die angesichts der Vergewaltigung eines 4-jährigen Mädchens eingeleitet worden sind, bekannt wurde. Im aktuellen Fall scheint die Beweislast aber durch die schnelle Spurensicherung eindeutig, wenngleich die Auswertung entnommener DNA-Proben noch aussteht. Umso befremdlicher ist es, dass sich der Beschuldigte, der im Übrigen auch als Schöffe in Dortmund tätig war, weiterhin auf freiem Fuß befindet und täglich seinem Opfer, sowie deren Angehörigen in ihrem direkten Wohnumfeld begegnet. Bis zu einem Prozessbeginn können mehrere Jahre vergehen, ob der Beschuldigte, der bis zu einer endgültigen Verurteilung sein 80. Lebensjahr erreicht haben könnte, tatsächlich jemals eine Haftstrafe antreten muss, ist ungewiss.

Das Schweigen schützt die Täter

Sexualdelikte, die nicht im öffentlichen Raum begangen werden, finden in den seltensten Fällen in der polizeilichen Presseberichterstattung Erwähnung, auch die regionalen Massenmedien greifen diese Taten kaum auf. Begründet wird diese Weigerungshaltung mit einem angeblichem Opferschutz, der tatsächlich nichts anderes als ein Täterschutz ist: Niemand weiß, welche Gefahr von Sexualstraftätern zukünftig ausgeht. Niemand weiß, ob weitere Nachbarn ihre Kinder dem sympathischen, alten Mann anvertrauen möchten. Wären die bereits in der Vergangenheit geführten Verfahren öffentlich bekannt gewesen, wäre wohl mindestens ein Kinderleiden erspart geblieben. Das Schweigen schützt deshalb ausschließlich die Täter, die breite Öffentlichkeit hat ein Recht, über entsprechende Vorfälle informiert zu werden und somit gewarnt zu sein.

Donnerstag (21. März) Aktion gegen Kindesmissbrauch!

Es ist deshalb notwendig, über grundsätzliche Positionen im Umgang mit Fällen von Kindesmissbrauch zu diskutieren. Die Partei DIE RECHTE, die in der Vergangenheit regelmäßig gegen Kinderschänder demonstrierte und ihre Taten in die Öffentlichkeit rückte, organisiert am Donnerstagabend (21. März 2019) eine Aktion, um mit Anwohnern und Nachbarn ins Gespräch zu kommen und ein Zeichen gegen Kindesmissbrauch zu setzen. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Wittener Straße (Höhe Bushaltestelle “Im Hartweg”), interessierte Dorstfelder sind eingeladen, dem unterstützenswerten Anliegen beizuwohnen.

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