Langeweile?! Polizei, Stadtverwaltung und Co gründen „Netzwerk gegen Antisemitismus“

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Die Sicherheitslage in Dortmund lässt – beschönigend gesagt – zu wünschen übrig, die Stadt ist mit etwa 2,5 Milliarden Euro verschuldet. Statt sich dringenden Problemen zu widmen, feiern sich verschiedene Institutionen, am Freitag (1. März 2019), ein „Netzwerk gegen Antisemitismus“ gegründet zu haben, die Pressestelle des Polizeipräsidiums Dortmund hat sogar eine eigene Mitteilung verfasst. Auch die Stadtverwaltung zeigt sich begeistert und brüstet sich (wie üblich im Größenwahn), „mit diesem Vorstoß ein beachtliches Signal“ gesetzt zu haben. Neben den üblichen Floskeln, die aus dem „Kampf gegen Rechts“ nur hinlänglich bekannt sind, will das Netzwerk vor allem gegen „alltäglichen Antisemitismus“ kämpfen, in welcher Form auch immer dieser auftreten mag. Letztendlich handelt es sich freilich um Symbolpolitik und ob es 1, 2, 3 oder auch 50 solcher „Netzwerke“ gibt, mag zwar dem ein oder anderen Mitarbeiter dieser „zivilgesellschaftlichen Institutionen“ die Taschen füllen, ist aber letztendlich für die Gesellschaft bedeutungslos. Es zeigt lediglich, wie die Prioritäten in unserer Stadt falsch gesetzt werden.

Übrigens: In seiner Sitzung am 21. Februar 2019 hatte der Dortmunder Stadtrat über die Unterzeichnung der Gründungsresolution des Anti-Antisemitismus-Netzwerkes debattiert. Lediglich die rechte Ratsgruppe stimmte seinerzeit gegen die Unterstützung, die Blockparteien – inklusive AfD – verabschiedeten die Resolution mit großer Mehrheit und betonten im Einklang, welche Aufgabe der Widerstand gegen Antisemitismus für sie einnehmen würde. In Zeiten von Masseneinwanderung, sozialer Spaltung und einer Politikelite, die sich längst vom einfachen Bürger entfernt hat, gibt es offenbar keine anderen Probleme in Dortmund.


Die anti-antisemitische Front im Dortmunder Rathaus…

Bilder: Polizei Dortmund

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7 Kommentare

  1. °°KlarText°° on

    Oh Mann. Wer ist denn der sympatische Herr hinter Sierau, im teuren schwarzen Anzug mit Kippa auf, der so falsch lacht?
    Und warum grinst er so hämisch? Rechnet er sich aus was er für Fördergelder für diesen Blödsinn einstreichen kann?

  2. °°KlarText°° on

    Ach um den Herrn hinter Sierau handelt es sich um Baruch Babaev ( https://jg-dortmund.de/de/rabbiner ).
    Seine erlernten Berufe sind laut Heimseite der JG- Dortmund
    Mohel (Fachmann für die Beschneidung) und Schochet (Fachmann für koscheres Schächten). Ich verkneife mir mal Kommentare dazu. Kann jeder finden wie er will.

    Außerdem könnte man sich fragen wieso so jemand aus dem weit entfernten Israel nach dem Studium hier nach Dortmund kommt. Nur um über Wege wie solche Antisemitismus-Netzwerke hier politisch Einfluss zu nehmen?

  3. Zu Bild Nr. 1 :

    Ein Bild mit Symbolwert :
    Der GröBaZ ( GRÖßter Bürgermeister Aller Zeiten ) mit einem seiner “Prätorianer” aus dem Dortmunder “Polizeipräsidium”, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfend bestätigen, … wie “gut” ( im doppelten Sinne) sie doch sind.-

    Zu Bild Nr. 2 :

    Der GröBaZ und Blockparteien-Lokalpolitiker aus dem Dortmunder Rathaus, die mit ihrem öffentlichen Auftritt bestätigen, daß sie doch heilfroh sind, wieder mal ein eher abgedroschenes Thema zu bemühen, um ihre Daseinsberechtigung zu rechtfertigen, da sie allem Anschein nach nicht dazu in der Lage sind, die wirklichen und vor allem dringenderen Probleme der Stadt Dortmund, als da wären Überfremdung im Einklang mit stark zugenommener Kriminalität, Wohnungsmangel, darbende Infrastruktur, ausgelaugte Sozialkassen, zuwenig Kitas und, und, und … anzugehen und hier und da vielleicht auch zu lösen.-
    Nein, … die wertvolle “Arbeitszeit” wird viel lieber dafür verplempert, “politische Korrektheit” zu demonstrieren, welche die arbeitende Bevölkerung mit ihren täglichen Existenzproblemen eher nur peripher interessiert.-

    • @ Robbie

      Korrektur :
      Auf Bild Nr. 1 ist nicht der GröBaZ mit einem “Prätorianer” zu sehen, sondern der GröPaZ ( GRÖßter Polizeipräsident Aller Zeiten ).-

  4. Stefan Stolze on

    Nun dann müssten ja die Mirischmiris nebst weiterer BRiD Gäste ins Visier genommen werden. Es sei denn die Polit Bagage schiebt es den eigenen Bürgern in die Schuhe .

  5. Eine Stadtverwaltung, die ihren Angestellten nehelegt, bevorzugt Migranten und Behinderte für anstehende Ausbildungen und Studiengänge zu berücksichtigen, ist selbstverständlich auch für so etwas zu haben.

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