Störungsfreie Mahnwache gegen die Ghettoisierung Westerfildes!

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Etwa 50 Aktivisten fanden sich am Freitagabend (22. März 2019) zu einer Mahnwache, die gemeinsam von der Partei DIE RECHTE, sowie der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ organisiert wurde, im nord-westlichen Dortmunder Problemstadtteil Westerfilde ein. Hintergrund ist der jahrelange Niedergang des ehemals lebenswerten Viertels, das einer Mischung von Masseneinwanderung, sozialem Kahlschlag und Wohnungsspekulation ausgesetzt ist – trotz ständigen Beteuerungen, dem Stadtteil endlich die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, blieben die Lippenbekenntnisse der Politiker bisher Worthülsen. Umso wichtiger ist deshalb der kontinuierliche Druckaufbau durch rechte Parteien, nicht umsonst konnte DIE RECHTE in Westerfilde etwa bei der vergangenen Kommunalwahl im Jahr 2014 zweistellige Ergebnisse erzielen. Die Versammlung, bei der mehrere Redebeiträge gehalten wurden, selbst verlief störungsfrei. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vertreten, hielt sich jedoch zurück. Gegenproteste gab es – abgesehen von einer Hand voll Sozialdemokraten, die sich mit Trillerpfeifen auf der gegenüberliegenden Straßenseite einfanden – ebenfalls nicht. Für Samstag (22. März) haben jedoch linksextreme Gruppierungen angekündigt, durch den Stadtteil demonstrieren zu wollen, um ein „Zeichen gegen rechte Aktivitäten in Westerfilde“ zu setzen. Während es für die Antifaschisten offenbar zuviel war, an zwei aufeinander folgenden Tagen aktiv zu werden, betreibt die nationale Opposition ihre Arbeit in Westerfilde 365 Tage im Jahr – kontinuierliche Arbeit zahlt sich durch steigende Zustimmung aus und deshalb ist das Engagement dem politischen Gegner ein Dorn im Auge.

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