Das Ramadan-Fest und die peinliche (Handy-)Nummer von Oberbürgermeister Sierau

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Gegen den Willen der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost und vor allem gegen die Interessen der Anwohner am Remydamm, setzte SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau im Februar 2019 im Stadtrat durch. Erwartungsgemäß wütend reagierten die betroffenen Anwohner, denen einen Monat Dauerbeschallung, Parkplatznot und sonstige Belästigungen durch die islamische Machtdemonstration mitten in Dortmund droht. Auch der Vorstand des TSC Eintracht Dortmund zeigte sich wenig begeistert, stehen dem Verein für die Dauer des Fastenbrechen-Festes keine Parkplätze zur Verfügung, sogar von der Absage länger geplanter Veranstaltungen ist die Rede. Und Oberbürgermeister Ullrich Sierau? Der macht das, was er am besten kann und versucht, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Bei einer Anwohnersprechstunde am Mittwoch (17. April 2019) betonte er, die endgültige Genehmigung sei noch nicht erteilt und es würde sehr gründlich geprüft, wobei er gleichzeitig vorbaute und ankündigte, wenn das Fest dann schließlich stattfindet, würde er für Beschwerden jederzeit zur Verfügung stehen. Sogar seine private Handynummer wolle er den Anwohnern mitteilen, damit sie sich direkt an ihn wenden könnten… Wie Sierau dann gegen das möglicherweise ausufernde Fest vorgehen möchte – ohne sich in eine weitere, politische Zwickmühle zu begeben – bleibt freilich das Geheimnis des SPDlers.


Bereits seit mehreren Jahren erhitzt das Ramadan-Fest die Gemüter in Dortmund

Übrigens: Während Sierau das Fest offenbar als Beleg für das multikulturelle, bunte und tolerante Dortmund betrachtet (und selbstredend alles daran setzt, diese Veranstaltung durchzubekommen), gab es sogar von den „Ruhr Nachrichten“ Kritik. Dort macht sich nämlich auch langsam die Auffassung breit, dass es sich in erster Linie um eine kommerzielle Veranstaltung handelt, bei der große Profite erstritten werden – zu Lasten der leidgeplagten Anwohner.

P.S.: Die Handynummer, die den Anwohnern zur Verfügung gestellt wird, ist sicherlich für viele Dortmunder sehr interessant, denn Beschwerden über die Zustände in unserer Stadt gibt es zu genüge. Und wo sollten die besser angebracht werden, als bei “unserem” Oberbürgermeister?!

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2 Kommentare

  1. Ich ergänze meinen ersten Kommentar. Das alte Dortmunder Wortschätzchen lautet:
    ” Kein Arsch in der Hose aber La Paloma pfeifen”. Ich finde es zu diesem Statement passend.

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