Prozess gegen Steven: Linksextremisten mobilisieren zum zweiten Verhandlungstag

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Der erste Verhandlungstag im Prozess gegen den Dortmunder Nationalisten Steven Feldmann sorgte Ende März 2019 für große Aufmerksamkeit, u.a. kam es zu Tumulten im Gerichtssaal, der für den großen Zuschauerandrang viel zu klein gewesen war (das „DortmundEcho“ berichtete). Für die allermeisten Antifaschisten endete der Tag vor den Türen des Gerichtes – eine Niederlage, die wohl noch nicht verschmerzt ist. Für den zweiten Verhandlungstag am Donnerstag (11. April 2019) rufen die Genossen erneut auf, das Gericht zu besuchen, zusätzlich wurde eine Mahnwache vor dem Eingang des Amtsgerichtes angemeldet, die bereits um 8.00 Uhr beginnen soll und offenbar ans Anlaufpunkt für alle jene dient, denen der Zugang zum Gerichtsgebäude untersagt wird. Selbstverständlich sollten auch nationale Aktivisten dem Prozess wieder zahlreich beiwohnen, immerhin geht es nicht nur um politisch brisante Sachverhalte – etwa die mutmaßlich rechtswidrige Observation des Angeklagten durch die Dortmunder Polizei – sondern auch darum, dem Recht auf Prozessbeobachtung zur Geltung zu verhelfen.

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Justizvollzugsbeamten

Bei den Schikanen am ersten Verhandlungstag tat sich ein junger Justizvollzugsbeamter besonders hervor, der in Eigenregie sogar vier Personen willkürlich aus dem Verhandlungssaal entfernen ließ. Mittlerweile liegt eine Beschwerde gegen diese Verhaltensweisen vor und es bleibt abzuwarten, ob das Amtsgericht Dortmund für den zweiten von mindestens vier verbleibenden Prozesstagen besser aufgestellt ist. Ein erster Schritt dazu wäre, den Sitzungssaal mit zusätzlichen Stühlen, für die durchaus Platz vorhanden ist, auszustatten. Beginn des Prozesses ist um 9.00 Uhr, angesichts der frühen, linken Mobilisierung empfiehlt es sich aber, ebenfalls rechtzeitig im Gerichtsgebäude zu sein.


Mit einem Urteil wird frühestens Anfang Mai 2019 gerechnet

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

1 Kommentar

  1. Stefan Stolze on

    Die linken werden erneut im Umfeld des Gerichtes Aktionen gegen die Menschen durchführen. Wohl möglich das Verräter / innen mit ZkB Status auch noch Beihilfe leisten . Traurig aber solange die Verbrechen der linken ,die so stinken,nicht in die Öffentlichkeit gezerrt werden ,wird das so weiter gehen . Bestimmt werden die beiden Solarien gebräunten Marionetten von Sarah anwesend sein und bei den Inszenierungen, zum Schaden der anständigen Menschen , mithelfen !

Antwort auf Stefan Stolze Kommentar abbrechen