Combat 18, Mordfall Lübcke, „rechter“ Terror: Spiegel TV fragt, DIE RECHTE antwortet

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Die Medien werden nach dem Mord eines Einzeltäters am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke nicht müde, die Gefahr von angeblich rechtem Terror heraufzubeschwören, die in Deutschland drohen würde. In den vergangenen Tagen wandte sich das RTL-Magazin Spiegel TV, das im Mai 2019 einen sehenswerten Beitrag über die Arbeit von DIE RECHTE in Dortmund veröffentlichte, erneut an die Partei und fragte nach einem Interview über die Position zum Mord an Walter Lübcke, das Verhältnis zu „Combat 18“ und die Haltung zu „rechtem“ Terror im Allgemeinen. Bekanntlich fallen dem sensationslüsternden, schlagzeilengierenden Klima, das Medien wie „Spiegel TV“ erzeugen, jedoch häufig große Teile der getätigten Aussagen zum Opfer, so dass am Ende nur einige, aus dem Kontext gerissene Satzbausteine übrig bleiben. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die Fragen nur schriftlich zu beantworten, um eine größtmögliche Transparenz zu gewährleisten und auch das, was in der Sendung (vermutlich am Montagabend, 1. Juli 2019) nicht zu sehen sein wird, abzubilden. Die Fragen wurden dem Bundesgeschätfsführer und Dortmunder DIE RECHTE – Stadtrat Michael Brück als Einzelperson gestellt, jedoch in Absprache mit den Kollegen im Bundesvorstand beantwortet, so dass diese auch die Meinung der Partei widerspiegeln. In einer Zeit der Hetze ist es notwendig, eigene Standpunkte in die Öffentlichkeit zu tragen und deutlich zu machen, dass der Protest gegen Einwanderung, Überfremdung und das etablierte Parteienkartell nach wie vor notwendig ist – trotz allen Kriminalisierungsversuchen, bei denen versucht wird, krampfhaft über Zusammenhänge zwischen einem mutmaßlich kriminellen Einzeltäter, sowie politisch arbeitenden Strutkuren der nationalen Bewegung zu spekulieren, die in der Realität schlichtweg nicht existieren.

Nachfolgend die Fragen von und Antworten an Spiegel TV:

1. Die Lage hat sich seit unserem letzten Interview sehr verändert. Wie finden Sie es, dass Politiker ermordet und Journalisten mit dem Tod bedroht werden?
– Ob sich die Lage verändert hat, ist bereits fraglich, vielmehr hat es ein eventuell politisch motiviertes Attentat eines augenscheinlichen Einzeltäters gegeben. Sicherlich sind interessierte Kreise (zu denen auch die gleichgeschalteten Systemmedien) gehören interessiert, einen Zusammenhang zur politisch aktiven, nationalen Bewegung herzustellen, doch tatsächlich gibt es dafür keine Anhaltspunkte. Ich persönlich – und auch meine Partei DIE RECHTE – lehnen Attentate auf Politiker (und im Übrigen auch auf jeden anderen) entschieden ab. Wir können die dahinter stehende Wut auf die Zustände in unserem Land verstehen, sehen aber den legalen Weg als alternativlos und betrachten Gewalt in einem solchen Ausmaß vielmehr sogar als schädlich für die berechtigten Anliegen der deutschen Rechten. Die politische Auseinandersetzung muss mit Wort und Schrift geführt werden, um nachhaltig zu wirken, nicht mit Pistole und Gewehr, dadurch werden nur weitere Überwachungs- und Repressionsmechanismen in Gang gesetzt, aber keine Menschen erreicht.

2. Verurteilen Sie den Mord an Herrn Lübcke?
– Ich verurteile zunächst jeden Mord. Zu den genauen Umständen des Falles Lübcke habe ich mir noch kein abschließendes Bild gemacht, es ergeben sich aber für mich viele Widersprüche. Mir persönlich geht der Mord an Walter Lübcke nicht näher, als jeder „tägliche Einzelfall“, bei dem ausländische Straftäter Deutsche in einem Klima des Hasses auf jedes patriotische Gefühl ermorden, ich möchte aber deutlich machen, dass ich diese Form des „Umgangs“ mit Vertretern des politischen Establishments entschieden ablehne, letztendlich schadet die Tötung von Walter Lübcke zu allererst der nationalen Bewegung selber und ist bereits alleine aus diesem Aspekt zu verurteilen.

3. Wie stehen Sie zu Stephan Ernst?
– Die Person Stephan Ernst ist mir unbekannt. Laut Medienberichten soll er sich 2009 auf einer Maidemonstration in Dortmund mit etwa 400 anderen Demonstranten befunden haben, auf der ich ebenfalls anwesend war, weder das Gesicht, noch der Name sind mir allerdings erinnerlich und ich bezweifle, ihn jemals bewusst wahrgenommen zu haben. Die Bewertung der Tat selber ergibt sich aus den Antworten zu Frage 1 und 2.

4. Sie stehen auch in Kontakt mit Herrn Schmiemann und Combat 18. Was sagen Sie zum Video?
– Es ist nicht meine Aufgabe, Veröffentlichungen anderer, nationalistischer Gruppierungen zu bewerten.

5. Combat 18 fordert zum Selbstschutz auf und bedroht Journalisten. Finden Sie diese Drohkulisse angemessen?
– Diese Frage müssen sie an Combat 18 richten, es ist nicht meine Aufgabe, Veröffentlichungen oder Äußerungen anderer, nationalistischer Gruppierungen zu bewerten.

6. Die rechte Szene macht mobil, geht an die Öffentlichkeit mit Videobotschaften und Drohungen – warum?
– Eine entsprechende „Mobilisierung“ ist für mich nicht in einem nennenswerten Ausmaß erkennbar. Dass es angesichts der zahlreichen Widersprüche und medialen Unterstellungen Veröffentlichungen aus Reihen der „rechten Szene“ gibt, ist jedoch logisch und wohl auch ein Versuch, zur Wahrheitsfindung beizutragen, die von den Massenmedien bei ihrem Ziel, eine möglichst skandalisierende Berichterstattung zu betreiben, geopfert wird. Wir als Partei DIE RECHTE lehnen jede Form der Androhung von Selbstjustiz ab. Unsere Forderung, die etwa auch im Europawahlprogramm erhoben wurde, ist die Einführung von rechtsstaatlichen Volksgerichten, die nach (!) Änderung der politischen Zustände mögliche Straftaten zum Nachteil des deutschen Volkes ahnden werden – in rechtsstaatlichen Verfahren und unter Beachtung rechtsstaatlicher Grundprinzipien. Selbstjustiz führt zu anarchistischen Zuständen, wir dagegen handeln im Einklang mit dem Rechtsstaat und seinen Möglichkeiten, die heutzutage leider noch nicht entsprechend ausgeschöpft werden.


Es bleibt abzuwarten, ob Spiegel TV die Antworten im geäußerten Kontext abbildet.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

11 Kommentare

  1. Am Wochenende gab es überall Angriffe von zumeist Ausländernauf Deutsche. In ganz Deutschland wurden Leute angegriffen und attackiert und die Angreifer waren teilweise in sehr großen Gruppen extrem gewalttätig. Die „Lügenpresse“ hat natürlich „Ross und Reiter“ meistens nicht genannt. Ich habe selbst erlebt, wie ein islamischer Hochzeitskonvoi eine Straße dicht gemacht hat und beide Fahrbahnen blockierte. Da war weit und breit keine Polizei. Aber jetzt fabuliert man von “rechtem Terror” ?!?

    Aufwachen !

  2. https://www.youtube.com/watch?v=WamwcDiLQjk

    “Ernst Jünger: Der Waldgang”

    Als “Waldgänger” beschreibt Jünger einen Menschen, der sich gedanklich unabhängig hält von der umgebenden Gesellschaft und zum Widerstand fähig ist, falls der jeweilige Staat ein verbrecherischer ist oder wird.

    “Man kann sich jedoch nicht darauf beschränken, im oberen Stockwerk das Wahre und Gute zu erkennen, während im Keller den Mitmenschen die Haut abgezogen wird”

    • Das ist doch im Prinzip keine Wendung. Stephan E. hat den Mord an Lübcke NICHT begangen. Das ist doch sonnenklar.

      Das vorherige Geständnis von Stephan E. ist doch ein Witz, weil Stephan E. NICHT die Tatwaffe hat!

      Ein “geständiger Mörder” der nicht weiß, wo “seine” Tatwaffe ist. So etwas kann es auch nur in diesem Linksstaat geben.

    • Irgendwie seltsam, das ganze Thema. Da hat der geständige Täter vor über 4 Jahren angeblich an einer Veranstaltung des Opfers teilgenommen, bei der er sich so über Herrn Lübcke aufgeregt haben will, um ihn dann nach vier Jahren völliger Beherrschtheit und ohne Erscheinen in der rechten Szene getötet zu haben.

      Dann wird eine DNA-Spur von E. gefunden, obwohl ein Sanitäter sich alle Mühe gab, sämtliche Spuren am Tatort zu vernichten. Wann hat es so was schon mal gegeben?

      Danach verrät der Festgenommene nach einigen Tagen Denkpause in U-Haft mehr oder weniger aus heiterem Himmel ein Waffenversteck auf einem Firmengelände samt Bezugsquellennachweis, in dem fünf Pistolen und Gewehre (neudeutsch: Kurzschusswaffen und Langschusswaffen) gefunden werden, aber wohl nicht die Tatwaffe. Er gesteht. Was genau, wird aber nicht bekannt.

      Und dann wird der Anwalt ausgetauscht und schon wird das Geständnis widerrufen. Versteht man das alles?

      • Meines Wissens gibt es keinen Beleg darüber, dass der ehemals “geständige Täter” an der Veranstaltung des Opfers Lübcke teilgenommen hatte. Würde mich nicht wundern, wenn sich gar herausstellt, dass der Täter zum Zeitpunkt der Veranstaltung nachweislich gar nicht in der Stadt war.

        Wenn Stephan E. das Geständnis widerrufen hat, hat er jetzt ebenfalls widerrufen, dass er bei der Veranstaltung vom Walter Lübcke war?

        Vermutlich wird man DNS-Spuren von hunderten Menschen am Tatort und am Opfer finden können.
        Wie soll damit ein Täter überführt werden? Außerdem wäre es kein Problem gewesen, eine DNS-Spur von Stephan E. am Tatort zu platzieren. Schließlich hatte das System bereits DNS-Proben von ihm.

        Es ist völlig unlogisch, dass Stephan E. aus freien Stücken ein Waffenversteck verraten haben soll, in dem sich die Tatwaffe jedoch NICHT befindet. Vielleicht gesteht er noch, dass er vor 3 Jahren mal im Parkverbot geparkt hatte, samt Bildnachweis über sein falsch parken? Völliger Nonsens. Wichtig ist nur die Tatwaffe und diese hat er nicht, hat sie nie gehabt und weiß nicht wo sie ist. Aus dem ganzen einfachen Grund weil er nicht der Täter ist!

        Der erste Anwalt war vielleicht ein systemkonformer Anwalt?

        • SPIEGEL, Freitag, 14.10.2016:
          “Einer der spektakulärsten Kriminalfälle in Deutschland könnte eine neue Wendung nehmen: Dort, wo die Leiche der kleinen Peggy Knobloch lag, fand sich eine DNA-Spur – sie führt zum NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt.”

          SPIEGEL, Mittwoch, 08.03.2017:
          “Im Juli 2016 fand sich eine DNA-Spur von NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt am Fundort des getöteten Mädchens Peggy. Nun sind sich die Ermittler sicher: Es war eine “Trugspur”.”

          Warten wir mal 1 Jahr ab, vielleicht geben dann die Behörden zu das die DNA ein Fake war…

      • “Dann wird eine DNA-Spur von E. gefunden, obwohl ein Sanitäter sich alle Mühe gab, sämtliche Spuren am Tatort zu vernichten. Wann hat es so was schon mal gegeben?”

        Hier hat’s so etwas schon mal gegeben:

        “Sorgerechtsstreit in Bayern: Frau legt falsche DNA-Spuren, um Ex-Mann zu schaden”

        https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/bizarrer-kriminalfall-in-muenchen-falsche-dna-spur-gelegt-misstrauischer-polizist-bewahrt-angeklagten-vor-strafe_id_10707966.html

  3. Das System hat in Wahrheit nichts gegen Stephan E. in der Hand, um den Mord zu beweisen, außer die wahrscheinlich gezielt platzierte DNA-Spur. Jedoch ist eine DNA-Spur eben kein ausreichender Beweis in einem Mordprozess.
    Aufgrund der Brisanz des Themas könnte es sein, dass Stephan E. demnächst plötzlich tot aufgefunden wird. Das System wird dann verlautbaren, dass es Selbstmord war. Aber das kennen wir schon von dem Deutschen der in Ägypten geboren wurde. Dieser hatte ja auch angeblich Suizid im Gefängnis beganngen, damit er nicht mehr reden kann…

    Ähnliches passierte auch beim NSU-Schwindel. Böhnhardt und Mundlos begingen angeblich Suizid. Jeder kann sich an drei Fingern ausrechnen, dass die beiden Uwes ermordet wurden, damit sie nicht mehr aussagen können, dass sie die ihnen vorgeworfenen Morde gar nicht begangen haben. Wenn ein kommunistisches Regime jemanden einen oder mehrere Morde anhängen möchte, dann wird der absichtlich falsch Beschuldigte überlichweise ermordet und es wird anschließend ein Selbstmord postuliert.

    Jemand der sein Mordgeständnis widerruft hat jedenfalls eigentlich keinen Grund Selbstmord zu begehen.
    Interessant ist jetzt, wie er begründet, warum er vorher ein Geständnis abgegeben hatte, obwohl er ja nicht der Mörder ist.

Hinterlassen Sie einen Kommentar