Härter bestraft, als Mörder von Köthen: DIE RECHTE – Aktivist Sascha Krolzig wegen Kneipenschlägerei zu Haftstrafe verurteilt!

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Ein Jahr und neun Monate Haft erhielt ein 19-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan für die Tötung des 22-jährigen Marcus B., das Gericht wertete die Tat, welche die kleine Stadt Köthen im September 2018 erschütterte, als gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge und ließ in den Strafrahmen noch zwei weitere Verurteilungen einfließen. Ein Jahr und zwei Monate Haft – also umgerechnet mehr, als der Täter von Köthen – erhielt der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig am Freitag (28. Juni 2019) wegen einer versuchten, gefährlichen Körperverletzung bei einer Kneipenschlägerei, die nicht einmal einen Verletzten gefordert hatte. Bei der Auseinandersetzung, die sich im Dezember 2016 in der Dortmunder Kult-Gaststätte „Gänsemarkt“, einem rauen Pflaster des lokalen Kneipenlebens, ereignet hat, kam es nach einer „Knobelrunde“ zu Handgreiflichkeiten, Krolzig soll versucht haben, einen Kontrahenten zu schlagen, außerdem wurde ihm vorgeworfen, einen Hitlergruß gezeigt zu haben – ein Verhalten, das durchaus strafbar ist und von Krolzig auch insgesamt eingeräumt wurde, was aber wohl in Deutschland angesichts einer Fülle von deutlich schwerwiegenderen Delikten als Bagatellkriminalität zu werten ist, täglich gibt es in Dortmund dutzende Handgemenge ähnlichen Ausgangs. Doch einmal mehr ließ der „Nazi-Bonus“, in den letzten Tagen durch die antinationale Hetze nach dem Mord an Walter Lübcke wohl auch um einen „Lübcke-Bonus“ erweitert, in der Urteilsfindung letztendlich jede Verhältnismäßigkeit vermissen. Selbst die Staatsanwaltschaft war mit ihrer Forderung gegen Krolzig, sowie einen Mitangeklagten, dem ebenfalls für das Zeigen des Hitlergrußes eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen aufgebrummt wurde (gefordert wurden von der Staatsanwaltschaft 50 Tagessätze), unter dem späteren Urteil geblieben. Angesichts solcher Gerichtsentscheidungen verwundert es kaum, wenn das Vertrauen in die Justiz sinkt: Eine Justiz, die eine Körperverletzung mit Todesfolge genauso ahndet, wie eine Kneipenschlägerei ohne Verletzten, bei der nicht einmal die übrigen Beteiligten ein Interesse an einer juristischen Aufarbeitung zeigten.

Angeklagte werden Rechtsmittel der Berufung einlegen

Letztendlich wird die Entscheidung des Amtsgerichts ohnehin durch das Landgericht Dortmund überprüft werden, beide Verurteilten kündigten noch vor Ort an, über ihre Anwälte Berufung gegen das überzogene Urteil einzulegen. Neben einer grundsätzlichen Reduzierung Strafhöhe, ist es insbesondere das Ziel von Sascha Krolzig, eine Bewährungsstrafe zu erhalten, da andernfalls der Widerruf einer offenenen Bewährung droht, die eigentlich längst abgelaufen wäre, bis zum Ende des Verfahrens aber noch nicht erlassen wurde – auch diese Strafe beruht auf einem ähnlich überzogenen Urteil, das deutlich macht, wo das System die Gefahr wittert: Bei Nationalisten, gegen die kein Vorwand zu weit hergeholt scheint, um überzogene Strafen zu verhängern. Ebenfalls anhängig ist zudem die Bielefelder Justizposse, bei der Krolzig erstinstanzlich zu einer sechsmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden war, nachdem er den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde als „frechen Judenfunktionär“ bezeichnet hatte – nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren zunächst einstellte, da sie keine Strafbarkeit erkennen konnte, sorgte der Druck interessierter Kreise für eine Wiederaufnahme des Verfahrens und letztlich sogar für eine Verurteilung, die jedoch den Berufungs- und Revisionsinstanzen kaum standhalten dürfte.

Mit einer Neuauflage des Gänsemarkt-Prozesses wird im Übrigen nicht vor Ende 2019 zu rechnen sein – dann gilt es, vor dem Landgericht für ein angemessenes Urteil und gegen politische Willkür einzutreten.

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12 Kommentare

  1. Das erste Urteil ist genauso unbegreiflich, denn dieser Vorsitzende ist ein [aus rechtlichen Gründen zensiert, Anm. d. Red.]
    Ich drücke dem Herrn Krolzig beide Daumen, das dieses zweite Unrechtsurteil ihm nicht negativ begegnet und vom Landgericht aufgehoben wird, alles andere wäre ein Verbrechen der Rechtsbeugung!

  2. “sorgte der Druck interessierter Kreise für eine Wiederaufnahme des Verfahrens und letztlich sogar für eine Verurteilung,”

    SPIEGEL, 27.05.2019:

    “Deutsche Staatsanwaltschaften dürfen einem Urteil des höchsten EU-Gerichts zufolge keine Europäischen Haftbefehle ausstellen. In der Bundesrepublik gebe es “keine hinreichende Gewähr für Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive”, urteilte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg.

    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/eugh-deutsche-staatsanwaelte-duerfen-eu-haftbefehl-nicht-ausstellen-a-1269623.html

  3. Laßt doch auch den blöden Gruß sein!!!!
    Steilvorlagen liebt das System
    Sascha, du als Jurist solltest das doch wissen.

    Im Knast nutzt ihr der Sache nichts.

    • Wenn Sascha Krolzig “Die Rechte” vertritt, sollte er lernen, dass “seine Politik” Die Rechte schadet. Sein strafrechtliches Verhalten schadet der Partei und macht diese unglaubwürdig.
      Sascha Krolzig alleine ist nicht die Partei “Die Rechte”.

      Es sollte niemand wundern, dass auf Grund des Verhaltens von Krolzig, die Justiz reagiert. Darauf wartet diese doch nur.

  4. Erich Manstein on

    @GUNNAR: Der Aussage schließe ich mich gerne an!
    Auch wenn ich anmerken darf, dass der Gruß als solches nicht “blöde” ist (vor allem war),nur dessen Anwendung. Gerade gegenüber gewisser Klientel, die daraus sofort einen “Fall” macht, ist so ein Verhalten nur als dumm zu bezeichnen. Zumal der damit einst Gegrüsste nun mal seit 45 in die “Ewigen Jagdgründe” abgetreten ist!
    Ich habe z. B. Horst Mahler nicht verstanden,als so gebildeter Mann, dass er einst ausgerechnet den Oberjuden Friedman zu deren “Streitgespräch” mit “Heil Friedman” begrüsst hat.
    Der Gruß war und bleibt in meinem Dafürhalten eine Auszeichnung !

    Dass diese Justiz (ist es denn eine solche?) nur noch mit dem Vorschlaghammer an jeden Nationalen ran geht, ist für mich auch ein Zeichen der “Angst” von dieser. Noch nie hat es so viele Menschen gegeben, die dieses System nicht mehr nachvollziehen wollen (können) und ablehnen! Der ganze Merkel-Staat wackelt (nicht nur das Merkel beim Zitter-Anfall) Es wird zur Denunziation aufgerufen, was der gewisse Deutsche auch gerne tut, so aus dem Verborgenen agieren und namenlos dabei bleiben… Nicht nur, dass Merkel willfähriges Kind und Erfüllungsgehilfe des SED-System war (ist), nein, sie hat ihre alte Stasi-Truppe scheinbar wieder “installiert” und salonfähig gemacht. Diese bespitzel alles und jeden, hetzt das Volk gegeneinander auf, die Hure Justiz verhängt unverhältnismäßige drakonische Strafen vor jedwedem nationalen Denken, damit der somit Eingeschüchterte nur noch in den monotonen Einheits-Gesang der Mächtigen mit einstimmt!

    • Es ist doch irgendwie kurios. Dieser “Gruß” wird heutzutage vielfach als Ausdruck von ausgesprochener Ablehnung gar Feindschaft anderen Menschen gegenüber gezeigt.
      Damals war es meiner Kenntnis nach jedoch genau andersherum.

      Gleichfalls verhält es sich mit Aussprüchen wie “Heil Friedman” oder “Heil Merkel”. Derlei Formulierungen sind Ausdruck dafür, dass man den entsprechenden Personen “Alles Gute” eben ein “Heil” wünscht. Seltsamerweise wird dies jedoch vom System rechtlich untersagt.

      Wenn also das politische (volksfeindliche) Wirken von Merkel abgelehnt wird, so wäre ein “Unheil Merkel“ der passende Ausdruck dafür.

  5. Mörder von Köthen, welche Ethnie?
    Sascha Krolzig, welche Ethnie?

    Nehmen wir mal an, die Ethnien wären vertauscht. Wären die Urteile dann ganz anders ausgefallen?
    Werden hier verdeckt deutschfeindliche ethnische Regeln angewandt?

    • “Werden hier verdeckt deutschfeindliche ethnische Regeln angewandt?”

      Wieso versteckt? Jedem der sich nicht gerade in der Klapsmühle aufhält sollte aufgefallen sein, dass es zwei “Rechte” in diesem “Rechtsstaat” gibt: Eins für Deutsche und eins für “Migranten”.

  6. Pingback: Amtsgericht Dortmund: Freispruch für Dortmunder DIE RECHTE – Politiker Matthias Deyda! – DIE RECHTE

  7. Das “System” ist Demokratie und immer noch besser als ein rechtsbraunblau verseuchtes Unterdrückungssystem, das ihr Patrioten anstrebt. Patriotismus ist freiheitsfeindlich, unnatürlich und gefährlich, weil es eine kollektivistische Denkweise ist, die das Individuum unterdrücken soll. Der demokratische Rechtsstaat hingegen be- und verurteilt individuelle Schuld und nicht kollektive Schuld. Deshalb sind nicht “die Deutschen” oder “die Migranten” schuld, wenn ein Individuum eine Straftat begeht. Deshalb Prügelpatrioten raus aus den Großstädten zurück aufs Dorf! Ihr gehört hier nicht hin! Oder halt in den Knast!

  8. “Das “System” ist Demokratie und immer noch besser als ein rechtsbraunblau verseuchtes Unterdrückungssystem, das ihr Patrioten anstrebt.”

    “Der demokratische Rechtsstaat hingegen be- und verurteilt individuelle Schuld und nicht kollektive Schuld.

    Irgendetwas stimmt mit Deiner Logik nicht. Falls es Dir nicht aufgefallen ist: Du widerstrichst Dir selbst…

    • Jaja, aber nicht vergessen: Man muss es aber zumindest sagen dürfen! Die schweigende Mehrheit steht hinter mir! So und wenn du mir jetzt noch widersprichst, dann schweigst du nicht mehr und gehörst folglich nicht mehr zur allwissenden Mehrheit und bist außerdem Feind der Meinungsfreiheit! Jaja, so funktioniert rechte Propaganda!

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