Nordstadt: 18-jähriger mit Machete auf Kopf geschlagen

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Die Dortmunder Nordstadt macht ihrem unrühmlichen Ruf wieder alle Ehre – mit einer Tat, deren Hintergründe unklar sind, aber durchaus interessant zu sein scheinen: Nach Polizeiangaben wurde am Freitag (21. Juni 2019) ein 18-jähriger Dortmunder gegen 21.45 Uhr auf der Münsterstraße (Höhe Priorstraße) angegriffen. Der junge Mann, der in Begleitung von Bekannten unterwegs war, geriet zunächst mit sechs fremden Männern in Streit – die Ursache soll unklar sein. Plötzlich setzte sich einer der Männer eine rote oder pinkfarbene Sturmhaube auf und Schlug den 18-Jährigen mit einer Machete auf den Kopf, dieser wurde verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Angreifer flüchteten über die Priorstraße in Richtung Leopoldstraße – der flüchtige Haupttäter soll etwa 25 Jahre alt sein, von dickerer Statur und hatte einen leichten Bart, sowie auffällige Tattoos auf beiden Oberarmen. Es ist durchaus möglich, dass es sich um eine Auseinandersetzung im politischen Milieu handeln könnte, immerhin befindet sich in der Nähe das linksextreme Zentrum Nordpol, außerdem werden pinke Sturmhauben fast ausschließlich von Linksextremisten verwendet. Wer weiß, ob dem 18-jährigen Dortmunder ein Verhalten zum Verhängnis wurde, das nicht in das Weltbild der antideutschen Gesinnungswächter passt. Theoretisch könnte es auch eine Auseinandersetzung mit Personen aus einer Fußball-Fanszene sein, allerdings werden dort Meinungsverschiedenheiten in der Regel mit Fäusten und nicht mit Macheten geklärt. Sollte es ein politischer Angriff gewesen sein, wäre es im Übrigen bezeichnend, wenn der Hintergrund in der Polizeipresse verschwiegen würde.

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