Nordstadt: Holzlatten und Molotowcotkails – Straßenschlacht eskaliert!

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Im Dortmunder Multikulti-Brennpunkt Nordstadt ist die Gewalt erneut eskaliert – jetzt flogen sogar Molotowcocktails! Wie die Polizei mitteilt, wurden die Beamten am Pfingstmontag (10. Juni 2019) gegen 16.15 Uhr zu einer schweren Auseinandersetzung alarmiert, die sich rund um den Schleswiger Platz, einem Drogenumschlagplatz in unmittelbarer Entfernung zum Nordmarkt, ereignete. Etwa 80 Personen lieferten sich dort eine Straßenschlacht, bei der Stuhlbeine, Holzlatten, nicht näher genannte Werkzeuge und Molotowcocktails eingesetzt worden sein sollen. Insbesondere die Verwendung von „Mollis“ spricht für eine vorher geplante Konfrontation, möglicherweise handelt es sich um einen Bandenkrieg. Frequentiert wird der Platz im Übrigen überwiegend von Angehörigen der Roma, die auch überproportional stark in den benachbarten Straßenzügen vertreten sind. Wer konkret an der Auseinandersetznug beteiligt war, hat die Polizei bisher nicht mitgeteilt, lediglich die Festnahme von drei Tatverdächtigen wurde erwähnt, außerdem stellten die Beamten einige gefährliche Gegenstände sicher und löschten die entzündeten Molotowcocktails, wobei sie von einer Menge von 150 Personen bei der Absperrung des Tatortes behindert wurden. Es scheint, als würde die Gewalt auf Dortmunds Straßen munter weiter eskalieren und das staatliche Gewaltmonopol zu einer Art Streitschlichter werden, der eingreift, wenn es – im wahrsten Sinne des Wortes – brennt.


Erst ein großes Polizeiaufgebot beendete die schwere Auseinandersetzung

Schleswiger Platz: 250 Personen gingen bereits an Fronleichnam 2018 aufeinander los

Immer wieder gerät der Schleswiger Platz in die Schlagzeilen: Fast ein Jahr zuvor, am 1. Juni 2018, Frontleichnam, gingen sogar bis zu 250 Personen im Rahmen eines „Familienstreits“ zweier rumänischer Clans aufeinander los, Holzlatten und Messer wurden eingesetzt. Auch seinerzeit schritten die „Streitschlichter“ der Polizei ein. Gut möglich, dass es sich ein Jahr später um eine Fortsetzung dieses Konfliktes handeln könnte, die Polizei möchte sich ab Dienstagvormittag zu den (bisher bekannten) Details der neuerlichen Eskalation äußern.

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