Steuergeldverschwendung und fragwürdiges Prestigeereignis: Der Kirchentag ist da.

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Die Stadt Dortmund fördert den evangelischen Kirchentag 2019 aus den Beuteln des Steuerzahlers mit stolzen 2,7 Millionen Euro – der armen Kirche selbst wäre es wohl kaum zuzumuten, die Kosten für ihre riesige Party zu tragen. Parallel dazu, trägt die Stadt natürlich auch die Kosten, mit denen in den letzten Monaten heruntergekommene Ecken Dortmunds, insbesondere im Bereich des Ostwalls, auf Vordermann gebracht worden sind. Während der Zustand mancher Straßen jahrelang niemanden gestört hat, muss die Stadt poliert sein, wenn Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) stolz Politprominenz wie Angela Merkel oder Frank-Walter Steinmeier empfängt. Wenn Borussia Dortmund alle zwei Wochen 70.000 Zuschauer in das Westfalenstadion lockt, ist das ein Routineeinsatz für die Odnungsbehörden der Stadt – 100.000 Besucher des Kirchentages sollen dagegen einen Ausnahmezustand darstellen, schon Monate vorher sorgten sich Lokalpolitiker, ob überhaupt ausreichend Betten für alle Gäste in unserer Stadt zur Verfügung stünden. Und während sich Sierau und Co noch über die angebliche Imagewerbung für Dortmund freuen, fragen die „Ruhr Nachrichten“ völlig berechtigt: Was bringt dieser Kirchentag eigentlich?! Selbst die prognostizierten Umsätze in der Innenstadt rücken in weite Ferne, angesichts des drohenden Verkehrschaos, das die Wallsperrung verursacht, meiden Besuch den Bereich vilemehr, so dass letztendlich sogar Umsatzrückgänge zu erwarten sind. Aber das alles spielt freilich nur eine untergeordnete Rolle, wenn die Politprominenz zur bunten und toleranten Party einlädt. Jeder anständige Dortmunder sollte sich diesem Spektakel entziehen und am Mittwoch und Donnerstag (19. / 20. Juni) die Innenstadt meiden. Ignoranz ist die beste Antwort auf dieses Treiben, das selbstredend weiter aufgearbeitet gehört: In einer Stadt, in der jedes dritte Kind in Armut lebt, gibt es wahrlich andere Probleme, als der Bevölkerung einen Kirchentag zuzumuten.

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17 Kommentare

  1. Der Kriechertag der Schuldgläubigen.

    “meiden Besucher den Bereich vielmehr”

    Wo sich Volksfeinde versammeln wird mir immer übel.

    Vielleicht hätte man die Anwesenden durch lautes abspielen der deutschen Nationalhymne zum zittern am ganzen Körper gebracht? Ich habe gehört, dies wäre ein guter Indikator um Volksfeinde zu erkennen.

  2. achtcolaachtbier on

    Moin Moin,
    passt doch genau zu der Führung von Dortmund diese Veranstaltung. Wasser predigen
    und Schampus saufen. Bankrott sind beide, die Kirchen sind leer, für die Volksverräterpartei der SPD
    intressiert sich auch immer weniger Menschen und so können sie sich gegenseitig trösten. Als optische
    Verschönerung noch ein paar kleine Kinder und alle sind glücklich.
    Bei Aufarbeitung von Straftaten, die beide Seiten so begehen brauchen sie sich auch keine Sorgen
    machen, denn offensichtlich ist die Justitz auch mit involviert. Den Bürger, der sich auf ein wohlver-
    dientes langes Wochenende freut, mit Ausgangssperre belegen und seine Grundrechte beeinträchtigen,
    genau wie beim Ramadan Fest.
    Aber die Bürger sind selber Schuld, die Termine stehen lange fest und man kann Widerstand organisieren, aber der BRD-BÜRGER heult lieber in sozialen Medien, ist auch so bequem von der
    Couch aus. Also viel Spaß euch in Dortmund, ich fahr jetzt mit dem Motorrad an den Rhein.

    Mkg

    • Es soll ebenfalls noch den Kurs “Schöner Kommen” extra für Frauen gegeben haben.

      Kinder sollten vielleicht besser von den Kirchen und deren Veranstaltungen fern gehalten werden, auch aus anderen bekannten Gründen, was Sexualität angeht.

      Wundert mich jedoch gar nicht mehr, daß die Kirchen nun gemeinsame Sache mit den Grünen machen.
      Vor beiden müssen Kinder aus vielfältigen Gründen geschützt werden.

      • Es ist bibelkonform das Nazis wie Sie keinen Zutritt zu Kirchentagen haben:

        “Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich” (Matthäus 12:30a)

        Abweichler und Opposition haben auf dem Kirchentag nichts verloren!

        • Der Kirchentag steht also für Ausgrenzung von Andersdenkenden und menschenverachtende Abschottung.

          Passt ja sehr gut zum Grünenvorsitzenden Habeck. Dieser möchte anscheinend keine Opposition und keine Mitbestimmung und “wenn die Fehler machen, dann werden die trotzdem nicht abgewählt.”

          Spricht sich Habeck für eine grüne Diktatur aus?
          https://www.youtube.com/watch?v=C7rooQTrSkw

          Ist Habeck ein Demokratiefeind, dem die Grundrechte entzogen werden müssen?

          Müssen allen Wählern der Grünen die Grundrechte entzogen werden, weil sie zutiefst demokratiefeindlich sind?

          Müssen den Kirchenvertretern die Grundrechte entzogen werden, weil sie demokratiefeindlich sind?

          Ermittelt der Verfassungsschutz bereits gegen Habeck wegen dem Verdacht auf Abschaffung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung?

          Muss die grundgesetzfeindliche Grüne-Partei nicht verboten werden?

    • Sie haben unterschlagen das für das Vulvenmalen klimaneutrale Buntstifte verwendet wurden. Die evangelische Kirche Deutschland und die veranstaltende Stadt Dortmund sind sich durchaus ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst!

    • Wie wäre es denn mit einer Anfrage?

      “Wie viele Vulven wurden auf der vom Steuerzahler mit 2,7 Millionen Euro finanzierten Veranstaltung gemalt?”

      • Ich frage mich ob die öffentliche Darstellung von Vulvenmalereien die religiösen und oder kulturellen Gefühle von Gästen verletzt?

        • Was regt ihr euch über ein paar Vulven auf? ZDF heute+ berichtete vom Kirchentag: Die haben da jetzt einen Sex-Shop aufgemacht und bieten auf dem Kirchentag Dildos, Vibratoren, Kondome in verschiedenen Größen feil, mit großer Ausstellung.

          • Man denkt immer das ist Satire und dann der Schock.
            Tatsächlich gibt es einen Sexshop auf dem Kirchentag!

            Sodom und Gomorra.
            Das wird kein gutes Ende nehmen für die Sünder.

            Lied der Linde:
            “Wer die meisten Sünden hat,
            fühlt als Richter sich und höchster Rat.
            Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
            Raub zur Arbeit wird – und Mord zur Gier.”

            “Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
            Schonend nicht den Greis im Silberhaar.
            Über Leichen muß der Höchste fliehn,
            und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.”

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